Wann verjährt ein Verstoß gegen das Baurecht?

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3 Antworten

Inwieweit sich ein Bestandschutz ergibt, hängt sehr von den Umständen des Einzelfalles ab.

Ein anderer Ansatz: Zumindest, wenn die Auseinandersetzung nicht in ursächlichem Zusammenhang mit dem baurechtlichen Verstoß steht, könnte die Drohung mit einer Anzeige strafrechtlich als Nötigung zu werten sein. Weiß das der Nachbar?

Für Schwarzbauten gibt es keinen Bestandsschutz!!! 

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In einer thüringischen Kleinstadt haben Verwandte von Yvonne Catterfeld ihr Haus abreißen müssen, weil es seit mehr als 15 Jahren als Einfamilienhaus stand, genehmigt aber nur ein Gartenbungalow war. - Solange die zuständige Behörde davon nicht wusste, ging alles gut. Dann sollte das Grundstück geteilt werden und alles "flog auf". Es scheint also keine Verjährung zu geben. Es sei denn, die Behörde wusste nachweislich davon und hat den Verstoß geduldet. Dann dürfte Bestandsschutz eintreten.

Aus Unrecht kann niemals Recht werden. Schwarzbau ist Schwarzbau. Nur wenn die Gemeinde und die Untere Baubehörde ( Landratsamt ) es duldet kann es stehen bleiben. Wenn nicht droht Abbruch.

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Im Baurecht gibt es keine "Verjährung". Gar nicht.

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