Wann verjährt ein Vermächtnis?

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2 Antworten

Ich habe diese Frage ausführlich beantwortet; es muss bei der Versendung ein Fehler passiert sein. Auch ich finde die Antwort nicht mehr in meinem Speicher.  Ich versuche kurz zu rekapitulieren:  Es handelt sich um ein bedingtes Vermächtnis zugunsten des Urenkels, der bzw. die sich als erste/r verlobt. Es muss m.E. nicht der "erste", also der erstgeborene Urenkel sein. Es ist nun eine Frage der Auslegung des Testaments, ob der Uropa in seinen letzten Willen eingeschlossen hat, dass als "Ersatz-Vermächtnisnehmer" der zweite sich verlobende Urenkel bedacht werden soll, wenn der erste das Vermächtnis ausschlägt. Ich möchte das annehmen, sage aber, dass das Gericht, wenn es zu einem Streit darüber käme, das auch anders sehen könnte. Kann nicht eine Einigung unter allen noch in Betracht kommenden Urenkeln erzielt werden, wer den Schmuck übernehmen soll ? Das wäre das beste, auch für Sie als "Schuldner" des Schmuckstücks.   Ein Vermächtnisanspruch verjährt drei Jahre nach der "Fälligkeit". Diese Frist würde in dem Fall m. E. erst mit der Bedingung, nämlich der "Verlobung" anlaufen.

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Kommentar von WaechterHamburg
29.01.2016, 09:21

Vielen Dank für die Antwort. Doch ist meine Frage leider nur teilweise beantwortet worden, denn der Anspruch wurde ja eingefordert. Eine Übergabe sollte stattfinden. Leider hat seitdem kein Kontakt von Seiten des Vermächtnisnehmers mehr stattgefunden. Wann tritt dann eine Verjährung ein? Auch 3 Jahre mit Beginn des des Jahres nach Ablauf des Jahres wo der Anspruch gestellt worden war?

Wenn ich nun Ihre Ausführung mir genauer ansehe,

ZITAT-Anfang: " Es ist nun eine Frage der Auslegung des Testaments, ob der Uropa in seinen letzten Willen eingeschlossen hat, dass als "Ersatz-Vermächtnisnehmer" der zweite sich verlobende Urenkel bedacht werden soll, wenn der erste das Vermächtnis ausschlägt."ZITAT-Ende

dann stellt sich mir auch die Frage ob das nächste Urenkel-Kind überhaupt Anspruch darauf hat. Es heißt ja explizit, das erste Urenkel-Kind das sich verlobt. Von einem Nachrücken des Anspruches auf das nächste Urenkel-Kind steht da nichts.

Würde dann der Vermächtnis-Gegenstand (hier das Schmuckstück) der Erbmasse zugeführt?

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Komisch  --- diese Frage habe ich gestern oder vorgestern sehr ausführlich beantwortet. Wieso taucht die nochmals auf ???

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Kommentar von WaechterHamburg
28.01.2016, 11:39

Wo und unter welcher Frage haben Sie es denn ausführlich Beantwortet? Ich habe nichts gefunden, würde es aber gerne lesen. Eventuell hilft es ja weiter.

Vielen Dank

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