Wann verjährt ein Fahrrad-Unfall?

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3 Antworten

Generell wären es 3 Jahre ab dem 31.12.2010 24.00 Uhr. Über Hemmung usw. ists erstmal unsinnig zu spekulieren, er kann den Anspruch noch ziemlich sicher durchsetzen.

Nochmal die Frage, wie müsste Person A konkret vorgehen?

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@SouthDakota

Erstmal auf Person B nocheinmal zugehen und drauf ansprechen, wenn eine Einigung nicht möglich ist, vorm Amtsgericht Klage erheben.

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welcher schaden ist denn entstanden?

scheinbar fand ein austausch ja doch statt, wie hätte der autofahrer sonst beim fahrradfahrer anrufen können?

ja das stimmt. aber da sich person b nach einmaligem telefonat nicht mehr bei person a gemeldet hat, und person a sicher auch nicht mehr bei person b (weil sie evtl. dachte, dass sie sowieso keine rechte hat oder weil sie sich erstmal um andere dinge kümmern musste), fand danach kein kontakt mehr statt.

zur anderen frage: das fahrrad hat einen leichten schaden erlitten (u.a. bremsen nicht mehr intakt, räder mussten neu justiert werden, schutzblende der kette abgebrochen). person a erlitt ein leichtes schädel-hirn-traum und prellungen an beinen, armen und brustbereich.

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Verjährt eher nicht, aber wahrscheinlich verwirkt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Verwirkung_%28Deutschland%29

interessant, davon hatte ich bisher nichts gehört. könnte natürlich sein, dass das in diesem fall zutrifft.

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@SouthDakota

Eher nicht, Verwirkung ist eine Rechtsfigur, die heute nurnoch extrem seltenst angewand wird. Unter ~3 Jahren ist es sehr selten, das ein Anspruch verwirkt ist.

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@Rooon

Wie könnte Person A denn in diesem Fall vorgehen um nachträglich noch ihr Recht einzufordern? Und wie gestaltet sich dieses?

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