Wann verjährt Anspruch auf Schadensersatz oder Geldrückerstattung bei folgendem Fall:

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2 Antworten

Wenn du das mit dem Tachomanipulation klar belegen kannst und auch im Kaufvertrag ein eindeutiger Beweis dafür erbracht ist, denke ich ist folgendes für dich von Interesse;

Im Urteil des OLG Koblem vom 01.04.2004 (Az. 5 U 1385/03) ist festgehalten, dass der Verkäufer auch dann eine Minderungspflicht hat, wenn er die Veränderung des Tachostandes gar nicht zu vertreten hat.

Das besagte Urteil wäre dann auf Ihren Fall anwendbar, wenn der Verkäufer vor Vertragsschluss auf Ihre ausdrückliche Frage hin erklärt hätte, dass die Fahrleistung mit dem Tachostand übereinstimmt. Damit hätte der Verkäufer eine Beschaffenheitsgarantie übernommen. Bei Vorliegen einer solchen Garantie käme es in der Tat nicht mehr darauf an, ob der Mangel vom Verkäufer selbst verschuldet worden ist, da er zum Ausdruck gebracht hat, er wolle für die Mangelfreiheit, soweit es den Tacho bzw. die Laufleistung betrifft, in jedem Fall einstehen.

Wende ich per Einschreiben/Rückschein an das Autohaus, konfrontiere sie mit den Gegebenheiten und unterbreite einen Vorschlag von XX% als Schadenersatz.

Die zweijährige Verjährungsfrist dürfte hier nicht greifen.

Hallo „Mietexperte“ danke für den „Stern“

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Schalte am besten ein Rechtsanwalt ein der weiß was zu tun ist , ich glaub schon das du recht bekommst

ich wollte zu der werkstatt erstmal hinfahren und das mit denen so versuchen zu klären!

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@Mietexperte

kannste auch aber streiten sowieso alles ab .

könntest mit einer anzeige drohen weil sowas strafbar ist , mal schaun was die machen

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@Mietexperte

ja glaubst Du etwa, dass die das einfach so zugeben ????

Beweise sichern Strafanzeige und Anwalt, sonst kommst Du zu nichts.

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