Wann unterschreibt man den Aufhebungsvertrag?

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3 Antworten

Diesen Ungelegenheiten entkommt man, indem man sich an seinen Vertrag hält. Wenn eine Kündigungsfrist von 3 Monaten vereinbart ist, muss man einen potentiellen neuen Arbeitgeber darauf hinweisen. Wenn der wirklich an der Arbeitskraft des neuen Mitarbeiters interessiert ist, wird er akzeptieren. Ihm liegt normalerweise auch nichts daran, Leute einzustellen, die sich nicht an Verträge halten.

miablue 22.11.2010, 11:23

Das kann ja jeder sehen wie er es möchte - und ich habe meine Gründe dafür den AG wechseln zu möchten. Das war ja auch nicht meine Frage.

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Die Antwort von Hans ist sicher nicht die, die du gerne hören möchtest. Generell ist sie aber die einzig richtige Antwort. Auf einen Aufhebungsvertrag hat man nun einmal keinerlei Wirkkraft. Es ist schließlich auch ein Vertrag, den beide Parteien schließen können, aber auf keinen Fall müssen. Bei meiner Befürchtung muss man unter Umständen vielleicht auch damit rechnen, nachher gar keine Kündigung zu haben, weil scheinbar nicht einmal die fristgerechte Kündigung dem Arbeitgeber eingereicht wurde. Wenn dir der Vertrag bei der anderen Firma sicher ist, bleibt dir wohl nur, eine fristlose Kündigung zu provozieren. Aber auch das klappt nur, wenn sich jemand findet, der dir auch fristlos kündigen möchte...

Wenn Dein alter AG zugesagt hat, den Aufhebungsvertrag kurz vor dem 31.12. zu unterschreiben, hast Du doch die Gewissheit, dass Du am 1.1. problemlos beim neuen anfangen kannst. Das er das nur machen will, wenn Du nicht mehr krankfeierst, ist verständlich, aber nicht ungewöhnlich. Du kannst den neuen Vertrag unterschreiben und Dich im Streitfall auf diese Zusage berufen, wenn es nicht zum Aufhebungsvertrag kommt. Die Zusage gilt dann als Anerkennung Deiner (vermutlich nicht fristgerechten) Kündigung und Dein alter AG kann daraus keine Konsequenzen (Schadensersatz) ableiten. Denk auch dran, dass das nachwirken kann, wenn der neue Job in der Probezeit gekündigt wird und Du Arbeitslosengeld beantragen willst. Was bedeutet "vertraglich zugesicherte Überstunden"? Wer macht so was?

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