Wann ungefähr entstand der Glaube, die Erde sei nicht rund, sondern z.B. eine Scheibe?

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7 Antworten

Die Idee des Heliozentrischen Weltbildes entstand in der Renaissance und dem Humanismus. Zu dieser Zeit rückten der Mensch und die Wissenschaften in der Vordergrund, unter anderem auch die Astronomie und die Physik. Das Geozentrische Weltbild, dass von der Kirche vorgegeben wurde, sowie die Vorstellung das die Erde eine Scheibe war, wurden angezweifelt.

Kopernikus und Galileo Galilei waren dort die Vorreiter dieses denkens.

Die geografische Ebene entspringt der unmittelbaren menschlichen Alltagserfahrung. An diesem objektiven Augenschein der Verhälnisse konnte niemand ernsthaft zweifeln, solange die Menschen nicht ihren Erfahrungshorizont entsprechend ausweiten konnten, z.B. durch Erdumseglungen. Dass die Erde entgegen dem unmittelbaren Augenschein rund ist, habe sogar ich nicht selbständig herausgefunden. Du vielleicht?

Das gilt nur für Menschen im Flachland, die nicht in die Ferne denken. Wer am Meer steht, oder auf einen Berg steigt, oder auch nur in der Ebene herumreist, dem fällt auf, dass der Horizont rund ist, und dass der Horizont sich verändert mit der eigenen Höhe und mit der Bewegung von dem Betrachter in der Ebene.

Außerdem: Bei einer Mondfinsternis sieht man den Schatten der runden Erde 8wenn man versteht, was man sieht).

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@Mixia

Das hättest Du den Leuten vor ein paar tausend Jahren erklären sollen. Sie wären Dir wahrscheinlich nicht gefolgt, weil sie nach weniger abenteuerlichen Erklärungen für Deine Beobachtungen gesucht hätten. Die Vorstellung, ständig auf einer Kugel im freien Raum zu stehen, war ein gedanklicher Kraftakt!

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Die Vorstellung einer flachen Erde (auch: Erdscheibe) findet sich in vielen frühen Kulturen. Sie wurde bereits von Autoren der Antike kritisiert und durch die Vorstellung der Erde als einer Kugel („Erdkugel“) ersetzt. Letzteres blieb auch im europäischen Mittelalter die vorherrschende Lehrmeinung.

Die irrige moderne Annahme, dass insbesondere die mittelalterliche Christenheit an eine Erdscheibe geglaubt habe, wird von der Historical Society of Britain als weitestverbreiteter historischer Irrtum aufgelistet.[1] Neuere Untersuchungen insbesondere seit den 1990er Jahren zeigten,[2] dass „außer sehr wenigen Ausnahmen seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. keine gebildete Person in der Geschichte des Westens glaubte, die Erde sei flach“, und dass die Kugelgestalt der Erde stets die dominante Lehrmeinung blieb.[1] Die moderne Fehlannahme, dass der mittelalterliche Mensch an eine scheibenförmige Erde glaubte, fand erst im 19. Jahrhundert Verbreitung, vor allem aufgrund von Washington Irvings Erzählung Das Leben und die Reisen des Christoph Columbus (1828).[1] Diese Aussagen von J.B. Russell und der christlichen American Scientific Affiliation bestreiten, dass die mittelalterliche Kirche die Vorstellung einer flachen Erde verbreitet hat.

Wikipedia

Bevor man wusste, dass die Erde rund ist, dachte man, dass die Erde eine Scheibe ist. Deshalb gibt es dafür keine Jahresangabe.

Den hat sich jeder mensch selbst zusammengereimt, weil der bodenauf dem man steht sich ja nicht rund anfühlt, aber dann kam galileo galilei auf diese these, weil es ja einen horizont gibt!

ehm die existierte immer, weil sich die menschen nichts anderes erklären konnten.

Zu Zeiten von Nikolaus Kopernikus und Galileo Galilei.Das Internet bietet dazu Informationen.Könnte 14. Jahrhundert gewesen sein, bin mir nicht ganz sicher.

ja da wurde entdeckt, dass sie rund ist, aber er will wissen, warum die leute davor dachten, die erde sei eine scheibe und wann dieser gedanke kam

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@chopnix

Das die Erde rund ist, wissen gebildete Menschen seit weit über 2000 Jahren.

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