Wann und wie Schnuller abgewöhnen?

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15 Antworten

Die Antwort von "Goodnight" ist eine ziemlich brauchbare aus meiner Sicht. Fangt bitte nicht an, euer Kind zu belügen, so von wegen, wir haben ihn verloren. In jedem Supermarkt gibt es welche zu kaufen und das wissen Kinder auch in diesem Alter, wo die Süßigkeiten stehen wissen sie ja auch. Kleine Schritte gehen, tagsüber, wenn der Schnulli verlangt wird, erst mal eine Kuschelrunde einlegen, ablenken, die Gedanken weg vom Schnulli. Saugen ist eine Art Befriedigung, jedes Kind speichert dieses Gefühl mit der Muttermilch ab, da ist Zeit und liebe und Wärme und dieses Gefühl der Geborgenheit wollen manche Kinder ganz bewusst lange erhalten. Also braucht ihr eine andere Lösung, dieses Bedürfnis eures Kindes zu stillen und das geht nicht von heute auf morgen, lasst euch und eurem Kind Zeit. Und abends, gebt ihm den Schnulli in die Hand, streichelt ihn zum schlafen ein, singt oder erzählt irgend etwas dabei, Hauptsache es spürt eure Nähe, vielleicht gelingt es ihm ja, mit dem Schnulli in der Hand ein zu schlafen und wenn nicht, morgen ist auch noch ein schöner Tag. Und wenn er eingeschlafen ist, ziehen, das beugt auch Zahnfehlstellungen vor. Ich wünsch euch viel Zeit und Geduld und habt vertrauen in eurer Kind, es schafft diesen Schritt des "Loslassen", wenn es selber dazu bereit ist und es eine andere Art der Befriedigung gefunden hat.

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Bei uns ging es Schritt für Schritt. Waren wir unterwegs blieb der Schnuller immer öfter "aus Versehen" daheim. Im Kindergarten gab es keinen Schnuller, schließlich "ist es doch schon ein Kindergartenkind". Daheim war es irgendwann so weit das der Schnuller immer seltener als Tröster gebraucht wurde (wenn sich unser Nachwuchs weh getan hatte beispielsweise). In der Nacht wurde noch darauf bestanden.... doch auch das wurde mit der Zeit immer weniger (ich ging aber auch ins Kinderzimmer sobald unser Nachwuchs schlief und nahm den Schnuller an mich wenn er neben dran lag).

Die Schnuller verschwanden einer nach dem anderen, lösten sich in Luft auf. Und wenn man keinen Schnuller griffbereit hat, dann muss man sich eben anders ablenken/ trösten.
Insgesammt dauerte die ganze Entwöhnung sicherlich länger als bei anderen Kindern anderer Eltern. Aber dafür ohne "Entzugserscheinung" oder Ersatzhandlung (Daumen lutschen).

Bei anderen Familien klappt das mit der Schnullerfee, oder wenn das Kind den eigenen Schnuller symbolisch dem neuen Baby in der Familie/ Verwandschaft schenkt. Du kennst dein Kind am Besten, kannst also eher einschätzen was bei deinem Kind erfolgsversprechender ist.

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Kommentar von Rockige
15.03.2016, 08:59

Einen Satz von deinem Posting hatte ich ja ganz überlesen.... Das mit dem nicht vorhandenen Bezug zum Materiellen. Ja wie auch, der Knirps ist doch erst 2einhalb Jahre alt.

Statt Spielzeug, wie wäre es mit einem kleinen handlichen Stofftier das mitgenommen werden kann wenn man unterwegs ist (zum Kinderarzt beispielsweise). Da hat das Kind dann etwas kuscheliges vertrautes das es in der Hand halten oder an die Brust drücken kann.

Unser Nachwuchs hatte, ich glaub mit 2 Jahren fing es an, einen kleinen Stoffdino von Nici (ein knuffiger kleiner T-Rex ähnlicher), wesentlich kleiner als eine Erwachsenenhand. Vorsichtshalber kauften wir davon direkt 3 Stück, falls mal einer verloren geht oder kaputt geht. Dieser wurde überall mit hingeschleppt. Ganz besonders während der schrittweisen Entwöhnung vom Schnuller und auch noch danach. Sogar beim ersten Kindergartentag war er dabei (und symbolisch, beim allerletzten Kindergartentag). Zum einschlafen wurde er auch gebraucht (praktisch, da unser Nachwuchs dabei manchmal den Schnuller vergaß während der Entwöhnungszeit).

Mittlerweile staunt unser Kind, wenn ich erzähle wo diese 3 Stoffdinos schon dabei waren.

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Dann sag ich dir was man mir in der Universitätsklinik gesagt hat : Die psychischen Schäden, wenn man ein Kind zwingt den Schnuller abzugeben sind schlimmer als eventuelle Zahnstellungsschäden. Zudem nimmt das Kind dann den Daumen, das ist dann noch schlimmer.

Grundsätzlich sollte man schon als Eltern darauf achten dem Kind nicht laufend bei jeder Kleinigkeit den Schnuller zu geben. Wenn es eingeschlafen ist den Schnulle ziehen. Zuerst immer versuchen das Kind zu trösten bevor man zu Schnuller und Süssigkeiten greift.

Euer Kind ist schon so gross, dass es am Tag ganz auf den Schnuller verzichten kann. Zum Einschlafen würde ich ein Kind nicht zwingen auf den Schnuller zu verzichten.

Wenn das Kind nicht mehr schläft oder gar wieder beginnt einzunässen ist niemandem geholfen.

Ablenkung, spielen, singen, plaudern, lachen helfen den Schnuller zu vergessen.

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Kommentar von eggenberg1
14.03.2016, 17:49

da  geh  ich mit  dir total  konform

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man muss ihm ja nichts Materielles versprechen, es geht auch ein Ausflug, ein Tag mit Papa alleine oder so was. Oder er darf sich was wünschen. Aufmerksamkeit mag jedes Kind.

Ich würde erst mal am Tag anfangen und den Gebrauch langsam reduzieren. Und statt Schnuller gibt es tagsüber ein Schmusetuch oder so zum Trösten. Und natürlich etwas mehr an Streicheleinheiten (in den Arm nehmen).Er ist aber auch in einem Alter, wo er langsam lernt, sich auch alleine zu beruhigen. Das müssen aber auch die Eltern lernen, auszuhalten, wenn das Kind mal etwas mehr und länger heult und unausstehlich ist.

Es ist halt auch bequem, wenn man sich durch den Schnuller Ruhe verschaffen kann. Da braucht man auch mal Konsequenz und Durchhaltevermögen.

Die Schnuller sollten tagsüber auch einfach vollständig ausser Reichweite sein, dann kommt man auch nicht so schnell in Versuchung.

Erst wenn es tagsüber gut läuft, würde ich die Nacht angehen. Falls der Daumen als Ersatz genommen wird, sollte dieser gleich mit Pflaster versehen werden, bevor er sich das angewöhnt.

Bekannte haben auch ein kleines Loch in den Schnuller geschnitten, dann klappte das mit dem Saugen nicht mehr so gut und das Kind wollte ihn nicht mehr (aber nicht zu lange verwenden aus hygienischen Gründen).

Ich habe auch erst alle Schnuller weggeräumt und wenn man einen brauchte, war gerade keiner zu finden. Dann wurde abgelenkt und es gab etwas mehr Zuwendung. Nur in schwierigen Fällen und beim Einschlafen gab es noch Schnuller.  Und dann auch dort nicht mehr. Klar ist der Schlaf dann erst mal etwas unruhiger, dafür gibt es dann ein Kuscheltuch. Eines meiner Kinder hat nachts dann immer ohne Nuckel genuckelt, einfach mit dem Mund immer wieder gesaugt, als ob er einen Schnuller hätte. Nach einer Weile wurde das dann auch weniger.

Das ganze dauert natürlich seine Zeit, da muss man Geduld haben.

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Ich persönlich denke, dass euer Problem das standhaft bleiben ist.

Ja ich weiß es ist nicht schön wenn ein Kind weint, schreit, sich nicht beruhigen lässt usw.
Aber ab und zu muss es einfach sein. Besonders bei solchen Dingen, wie mit dem Schnuller. Ich denke, dass man hier ,,knallhart" sein muss.
Die Idee, mit der Schnullerfee ist wirklich süß.

Ich bitte euch, fangt damit jetzt bald an. Ich habe zum Teil Kinder gesehen, die bereits noch mit 5 bzw. fast 6 Jahren noch einen Schnuller haben ...
Und nebenbei erwähnt, je länger er ihn behält, des so schlimmer wird er lispeln usw.

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Ich finde, dein Zahnarzt macht da zu früh Panik. Es ist ja schon mal gut, dass ihr ein Schnullerkind habt und keinen Daumenlutscher, denn letztere haben es noch schwerer mit dem Aufgeben dieses ersten Lasters, weil der Daumen eben immer dabei ist.

Unser Kind gehörte leider zu diesen Däumlingen und das hatte tatsächlich zur Folge, dass man im Alter von etwa vier Jahren sehen konnte, dass sich die mittleren Schneidezähne ein wenig nach vorn verschoben und eine unschöne Lücke dazwischen entstand. Es hat dann, glaube ich, noch einmal fast 1 Jahr gedauert, bis das Daumenlutschen endgültig passé war und die Schneidzähne sind danach ganz von allein innerhalb weniger Monate wieder in ihre ursprüngliche Position gerutscht.

Also: Don't panic!

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fangt an langsam zu reduzieren. Es werden weniger Schnuller und es werden weniger Situationen in denen er gebraucht wird. Das wird einige Zeit dazu führen, dass er Mama und Papa viel länger zum kuscheln braucht. Die Nachtsituation würde ich als letztes angehen, erst wenn er es tagsüber stabil schafft schwierige Situationen ohne Schnuller zu schaffen.

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Hier gerne kurz meine Erfahrungen dazu: Meine beiden großen Kinder haben jeweils bis ca. 4 1/2 Jahren den Schnuller nachts noch gehabt. Sie haben ihn dann freiwillig der Schnullerfee mitgegeben, nachdem sie zuerst eine Nacht auf Probe darauf verzichtet hatten und es gut geklappt hatte. Sie hatten einen leichten offenen Biss, der sich innerhalb von wenigen Monaten komplett zurückgebildet hat. (Sieht man auf Fotos sehr deutlich.) Beide lispeln nicht und haben keine Zahnfehlstellungen. Wir hatten den "Dentistar"-Schnuller mit schmalem Lutschteil. Mein Jüngster (3 1/2) ist auch noch nicht bereit, seinen Schnulli abzugeben, und wir werden es auch diesmal nicht erzwingen, obwohl die Kinderärztin Druck macht (der Zahnarzt übrigens nicht). Ich kenne Kinder, die nach frühzeitigem Schnullerentzug komplette Plüschtiere kahlgelutscht haben, weil sie noch so ein starkes Nuckelbedürfnis hatten ... Also, nicht beirren lassen, nach dem Bauchgefühl gehen und warten, bis er so weit ist!

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Der ist verloren gegangen,macht das ganz theatralisch,am Tage ,beichte das mal und seh wie der reagiert.Mit Glück wird er von sich aus drauf kommen,das er den nicht unbedingt braucht.Ansonsten sagste das es schwierig wird den Gleichen und so Schönen wieder zu kriegen,gehts denn so lange ohne,du bist doch unserer tapferer großer kleiner Mann.Vielleicht will er keinen Neuen.Versuch macht kluch.Die Kinder sind da verschieden.LG

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Ich habe keien persoenliche Erfahrung mit Schnullern, meine Kinder hatte keine, aber ich kenne es von anderen Muettern, dass sie den Schnuller mit einem anderen Ritual ersetzen: Pferdchenreiten auf Papa, Kuscheln und Geschichte, Massage oder oder oder.

Wie du den Schnuller los wirst, musst du selbst ueberlegen: Schnullerfee, dem Kind sagen dass er jetzt zu gross fuer den Schnuller ist... eine Freundin von mir hat ein Lagerfeuer organisiert und dem Sohn gesagt dass er den Schnuller da reinwerfen soll, andere Mutter fordern ihre Kinder auf dem Weg zum (nicht vom) Spielplatz auf, den Schnuller in einen Muelleimer zu werfen.

Natuerlich werden sie ersten Tage hart sein, aber wenn du ueberzeugt und mit gutem Gewissen darangehst, werdet ihr das schnell hinter euch haben.

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du   erklärst  es doch  schon selber--  dein sohn ist mit  seinen 2,5 jahren total  überfordert mit  spielsachen  und   das einzige , was ihm dabei  wichtig ist  ,ist  die zuneigung  seines schnullers,auf den ist verlass  ,der gibt ihm nähe und sicherheit..

alles  das  solltet ihr ihm als eltern eigentlich geben .werdet ihr auch. wirst du jetzt  behaupten.. ich sage   ihr macht  den fehler wie so viele junge   eltern ( und auch großeltern)  und überhäuft  die kinder mit materiellen dingen.. viel  wichtiger ist  es aber mit  euren kindern  in  die natur zu gehenn, in den wald und tannenzapfen  sammeln und moos  und daraus zu hause was basteln .. damit können kinder was anfangen ,und  das  stellt auch eine innige verbindung zu den  eltern und großeltern  her .

ihrmeint es ja  nur gut,   aber   denkt  darüber mal mehr nach -- pack mal erst mal die  hälfte -- wenn nicht mehr  --seiner  spielsachen  weg   ,da muß  der kleine nichts von mitbekommen . und spielt mehr mit natürlichen materialien   die eine  besser beziehung zu euch aufstellt.

den nuckel  läßt  du ihm bitte .  beobachte ihn -- wenn er  den nucki unbedingt haben will, warum will er ihn haben ?? genügt es in dem moment ihn in den arm zu nehmen ,alles andere  stehen und liegen zu lassen und  sich IHM  ganz und gar  zu widmen ??

viel ersetzt dann dein  im arm schaukeln  schon den nucki , nach auch anfänglichem  nörgeln. viel  hilft  dann auch  zusätzlich eine  schlafpuppe , die du ihm selber gestrickt oder genäht hast .

mit  2,5 jahren ist  er noch sehr klein und  zusätzlich in der trotzphase -die jetzt beginnt--da muß man nichts  hervorbeschwören  und ihm das leben noch schwerer machen , wenn der nucki dann sein einziger trost und helfer ist ,wenn über ihm die welt zusammen bricht ,lach .

eigentlich hat jedes  gesund aufgewachsenen kind  seinen nuckel irgendwann mal  VON ALLEIN   in die tonne gekloppt ,weil es  GROß WERDEN WOLLTE und dann  kann es auch damit umgehen --

  laß den zahnarzt mal reden  .was würde  der sagen , wenn dein sohn den  daumen  nehmen würde    dass du den abschneiden oder festbinden mußt ??-

was macht  dein noch nicht mal 3 jähriger sohn  denn bereits beim zahnarzt ??

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Kommentar von alastina
14.03.2016, 18:04

vielen Dank für diese schöne Nachricht. Wir haben einen Zahnarzt im Freundeskreis, der uns dahin gehend beraten hat. Es ist so dass mein Mann und ich uns tatsächlich viel Zeit für unseren Sohn nehmen. Wir arbeiten beide Teilzeit, wenn mein Mann arbeitet, kümmere ich mich und anders herum. keine Frendbetreuung also. Wir gehen täglich raus. Das schreibe ich jetzt nicht nur so, sondern es ist tatsächlich so. Wir basteln, buddeln nach Würmern, fahren Laufrad, ziehen Gummistiefel über und machen Pfützen hüpfen, spielen verstecken, kochen Grassuppe und auch zu hause nehmen wir uns viel Zeit. lesen zusammen, spielen, kochen, er darf in der Küche beim backen helfen etc. natürlich kriegt er nicht Aufmerksamkeit rund um die Uhr. Aber er ist ein ausgeglichenes Kind, ein Sonnenschein der die meiste Zeit lacht und strahlt. Aber wie du richtig sagst: Trotzphase. oft will er natürlich bestimmte Dinge nicht, kein Haare bürsten, Baden, anziehen... Oder wenn es mal nicht nach seinem Kopf läuft. Er braucht dann den Schnuller zum regulieren seiner Gefühle, zum beruhigen. und oft habe ich den Eindruck eben auch darüber hinaus aus Gewohnheit. Von Herzen her würde ich ihm den Schnuller gerne noch länger lassen, es ist wirklich nur die Einschätzung des Zahnarztes die mich verunsichert. ich selbst war als Kind Daumemlutscher und musste seit der 1. Klasse Zahnspange tragen, obwohl ich da noch Milchzähne hatte. Ich möchte einfach keinen Fehler machen. Unser Plan ist jetzt der, tagsüber mit dem reduzieren anzufangen. ihm beizubringen sich anders zu regulieren als durch Schnuller. Und je nachdem wie es läuft kommt dann irgendwann die Nacht.

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Ich höre auch bei meinem sohn stück für stück auf, nachts bekommt er ihn immer noch aber sobald er schläft spuckt er ihn aus.
Ich denke man sollte nicht radikal aufhören

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Gib ihm irgendetwas gesundes, was die Zähne nicht schädigt zum Lutschen, und dann immer weniger

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Von meinem Bruder War das auch so ein Problem...meine Eltern haben das auch mit der schnullerfee gemacht und es hat echt geholfen.

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Ich denke das Problemist nicht die Umsetzung, sondern das Standhaft bleiben. Ja, er wird Theater machen und weinen, aber das ist kein Weltuntergang. Einmal wegnehmen - Schnullerfee ist eine süße Idee - und dann auch dabei bleiben, statt immer wieder nachzugeben.

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