Wann stellt man ein Pferd am besten auf Gebisslos um?

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wenn das Pferd schon Eingeritten ist 100%
Wenn das Pferd noch Möglichst Jung ist 0%

12 Antworten

Man "stellt nicht um", sondern verwendet immer die Zäumung, deren Wirkungsweise dazu dienlich ist, das zu erreichen, was man sich vorgenommen hat. Damit kommt man weiter - nicht nur im Sport, sondern eben auch in der gesundheitsfördernden Gymnastizierung.

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Man kann jederzeit und immer Umstellen wenn man das möchte und das Pferd und der Mensch die Vorraussetzungen dazu mitbringt

Man kann auch wie es früher üblich war auf Kappzaum anreiten, später Gebiss und dann wieder Gebisslos. Oder beim Kappzaum oder einer anderen gebisslosen Zäumung bleiben.

Man kann auch beides gleichzeitig - Gebiss rein, aber über die Nase und Genick leiten - z.B. Merothisches Reithalfter und Ledergebiss, je nach Einstellung mehr oder weniger Maul.

Man kann auch mit 20 noch dem Pferd neues beibringen.

Ob mit oder ohne Gebiss kommt immer auf das Pferd und dessen vorlieben an. Mein Wallach konnte nichts ab, was auf der Nase drückte und lief nur noch nach vorne weg und hielt nicht mehr an. (Gegen den Druck laufen).

Sowie der Riemen auf der Nase weg war war alles wieder o.k. also der ging nur mit Gebiss.

Meiner Stute ist es föllig schnurz wie und was man ihr an den Kopf macht. Die reagiert sowieso zu 99 % auf Körpereinwirkung und Stimme. Die hat eine Einohrtrense mit Ledergebiss - teilweise auch mal ein Doppeltgebrochenes.

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Das Alter des Pferdes ist irrelevant. Du kannst einen 4 Jährigen ohne Gebiss einreiten, du kannst auch einen 24 Jährigen auf Gebisslos umstellen.
Wichtig ist, dass du die nötige Kenntniss (oder einen entsprechenden Trainer) dazu hast, und das Pferd damit zurecht kommt.

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wenn das Pferd schon Eingeritten ist

Sicherlich kommt es auch darauf an, was man mit dem Pferd anschließend machen möchte - nur in der Gegend rumdaddeln - oder - das Pferd durch Gymnastizierende Übungen möglichst lange gesund zu erhalten-.

Beim einreiten mit Gebiss kann man dem Pferd sehr unterschiedliche Signale über das Gebiss mitteilen (z.B. Druck auf die Laden / Druck auf die Maulspalte). Der Druck auf die Maulspalte sollte immer nur als Zeichen für vermehrte Stellung gegeben werden. Anschließend kann man das auch gebisslos abfragen, aber gebisslos ist es sehr schwer diese Übung gezielt zu trainieren.

Damit sind auch die gymnastischen Übungen wie Schulter herein, Kruppe herein, Travers und Renvers sehr viel einfacher zu erlernen.

Die Gebisslosen Zäumungen kommen überwiegend aus den Staaten. Inzwischen erfreuen sie sich hierzulande einer großen Anhängerschaft.  Man muss aber realisieren, das gebisslos eingerittene Pferde in den Ursprungsländern der Zäumungen kaum bis gar nicht gymnastiziert werden. Nun ist man also im Zwiespalt, das Pferd sanft gebisslos zu reiten oder das Pferd auf Dauer gesund zu erhalten.

Mein Argument gegen das Gebiss besteht darin, die Reiterhand zu hinterfragen. Viele (zu viele) Pferde werden mit harter Hand eingeritten. Das verurteile ich natürlich auch...

Das überwiegende Argument der Gebiss-Gegner ist der Fremdkörper im Pferdemaul. Da wird gerne argumentiert: "Mach doch mal einen 100m-Lauf mit einem Stück Eisen im Maul". Nun, als Taucher hat man auch das Mundstück zwischen den Zähnen - und anstrengend ist das auch - .

Ein Gebiss, insbesondere ein "sweet iron" hilft dem Pferd durch das abkauen locker im Genick zu werden und damit Verspannungen zu vermeiden.

Den Erfolg der bisherigen Arbeit frage ich dann schon mal gerne mit Halsring ab.

LG Calimero

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Kommentar von Midnight1999
02.01.2016, 14:28

Auch die Paraden, die man mit Gebiss gibt, können das Pferd entspannen. Und das nicht nur im Maul, sondern bis zur Kruppe. Nur eine kleine Ergänzung meinerseits. 😊

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Das kommt auf das Pferd an und den Reiter. Wenn du deinem Pferd alles beigebracht hast, was es (aus deiner Sicht) können muss und du so reitest, dass dein Pferd dich versteht, ihm auch die passenden Hilfen geben kannst, sehe ich kein Problem Gebisslos zu reiten unabhängig vom Alter des Tieres.

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Man kann ein Pferd gebisslos einreiten, man kann es aber auch mit Gebiss einreiten und später umstellen.

Ich z.B. habe meinen 23 jährigen Reitbeteiligungswallach nach fast 20 Jahren mit Gebiss reiten auf gebisslos umgestellt (natürlich in Absprache mit der Besi). Hat alles geklappt :)

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Also die Argentinier reiten die jungen Pferde mit Bosal an.

Ich habe jetzt schon viel Gebissloses ausprobiert, ist alles plus minus ok, aber ich denke Bosal könnte richtig gut für feines reiten sein.

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Kommentar von DCKLFMBL
31.12.2015, 00:23

ich Wechsel später Womöglich auch zu einem Leder-Bosal ;)

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Am beste reitet man von Anfang an gebisslos, wenns geht. Meinem kleinen konnte ich bergabreiten jedoch besser mit einer Trense zeigen. 

Man kann jederzeit umstellen.

Ich finde es am besten generell gebislos, gelegentlich aber auch mit gebiss zu reiten.

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Kommentar von DCKLFMBL
31.12.2015, 00:00

Danke!

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Kommentar von LyciaKarma
31.12.2015, 11:40
 Meinem kleinen konnte ich bergabreiten jedoch besser mit einer Trense zeigen. 

Bergab reiten? Meinst du vorwärts-abwärts?

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Völlig egal, man reitet ja nicht am Kopf.  

Es gibt sogar Pferde, die entweder das eine oder das andere nicht mögen, stell dir das mal vor! 

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Kommentar von DCKLFMBL
31.12.2015, 10:49

die beim Anderen nicht Laufen so ist es Richtig Formuliert ;)

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Kommentar von Spiky2008
31.12.2015, 13:49

Sie ist "angeblich " 23 oder so sagte sie mal

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Ich dachte du wüsstest so viel über Pferde und wärst so toll? o.O

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Kommentar von DCKLFMBL
31.12.2015, 00:13

das Frage ich auch nur weil Jemand gesagt hat das sollte man erst machen wenn das Pferd Eigeritten ist und ich aber Sage das es Genau Anders herum ist - und deswegen wollte ich noch mehr Meinungen Sammeln!

Punkte Sammeln kann man Übrigens auch Anders ;)

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Hallo,

das is eigentlich egal, womit die Pferd/Reiter Kombination besser klarkommt. Obwohl an bei einem PFerd das an einreitet ja nicht von ustellen sprechen kann^^

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Warum nicht von Anfang an gebisslos?

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Kommentar von DCKLFMBL
31.12.2015, 16:11

ich frage nur weil eine zu mir gesagt hat das sollte man machen wenn das Pferd eingeritten ist - stimmt aber nicht ;-)

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Kommentar von WesternCalimero
01.01.2016, 11:22

Wir haben etliche Pferde gebisslos eingeritten. Der Unterschied ist erst sehr viel später zu sehen, wenn es darum geht, eine Stellung ohne Verwerfung zu bekommen. In dieser Hinsicht waren die mit Gebiss eingerittenen Pferde deutlich im Vorteil.

Auch wenn die Stellung beim Westernreiten nicht so wichtig ist, nehme ich die Gesundheit der Pferde und vor allem deren physiologisch richtige Bewegung sehr ernst.

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