Wann sollte man über ein Mathe-/Chemie-/Lateinstudium nachdenken?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hey,

also ich finde du solltest ein Latein-Studium schon in Erwägung ziehen, da meines Wissens nach die Zahl der Schüler, die an dem Fach Latein interessiert sind, relativ hoc ist und an vielen Schulen auch ein Mangel an Latein-Lehrern herrscht.

Mathe zu studieren schadet meiner Meinung nach auch nicht und ich würde dir auch dazu raten, da viele Schüler mit dem Bereich der Mathematik nicht klar kommen, was bedeutet, dass weniger Mathe studieren, was heißt, dass es wenig Mathematik Lehrer gibt.

Zum studieren von Chemie kann ich dir nichts genaues sagen, aber da die Chemie auch viel mit Mathematik zu tun hat, wirst du wahrscheinlich auch keine Probleme mit einem Studium haben.

Aber natürlich solltest du die Fächer studieren, die dir am meisten Spaß machen und bei denen du dir auch vorstellen kannst, sie auch nach 20 Jahren noch zu lernen.

Viel Glück bei deiner Entscheidung! Hör auf dein Herz, du wirst schon das Richtige machen! :)

LG

Update: Ich will immer noch Latein.Chemie studieren (bin in Chemie und Latein sehr gut, in Mathe eher nicht so...) :D

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Also, für mich klingt es so, als seien diese Studiengänge für dich geeignet. Denn du kannst ja offensichtlich und hast auch Spaß daran.

Meine Idee wäre jetzt, da du ja offensichtlich mehr zu Mathe und Latein tendierst, die beiden Lehrer anzusprechen und mal zu fragen, ob die sich das bei dir vorstellen können und wie das Studium abläuft. 

Und vllt kannst du ja die beiden Lehrer auch mal fragen, welche Klassen in Unter- und Mittelstufe sie unterrichten, und darfst dort im Unterricht mal hospitieren oder selbst eine Stunde führen. Denn das ist erfahrungsgemäß immer was anderes, als im eigenen Kurs eine Stunde zu moderieren oder Ähnliches:)

Viel Glück und LG, ally18

Hey,

danke erstmal für die tolle Antwort! Ich weiß, welche Klassen meine Lehrer haben, nur weiß ich nicht, ob das klappt! Aber die Idee ist klasse :)

Ich weiß wie gesagt, wie das Mathestudium ist. Mein Mathelehrer rät mir da auf jeden Fall zu, der weiß schon gar nicht mehr, wie er mich beschäftigen soll und so. Meinen Lateinlehrer spreche ich in jedem Fall gleich am Montag nach den Ferien an :)

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Update: Ich darf demnächst in der Mittelstufe Lateinunterricht erteilen!!! :)

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plane aber, Mathe-Latein oder Chemie-Latein

Dir ist schon klar, dass das Lehramtsstudiengänge sind? Also das ist möglich und auch interessant, aber das sind Studiengänge für die Lehrerausbildung. Und viel anderes kann man damit nicht machen.

ich weiß!!! Ich will auch Lehrerin werden, lies mal die ganze Frage.

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@DieChemikerin

Habe ich gelesen. Darauf war auch die Antwort gemünzt. Also dir sollte klar sein, dass man nicht viel sonst damit machen kann. Wenn dir das bewusst ist, dann ist alles okay.

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Wenn man mit dem Berufsziel "Lehramt am Gymnasium" studiert, kann man mit dem entsprechenden Staatsexamen bzw. Master das Gleiche machen, wie mit einen rein fachwissenschaftlichen Abschluss. Vor allem steht auch die wissenschaftliche Karriere offen, eine Promotion ist möglich.

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@capi89

Definitiv nicht. Wenn man hier mal als Beispiel das Chemie-Latein-Studium nimmt, dann ist (das geht von den z.B. CP her gar nicht anders) der Umfang des Chemie-Studiums nur etwa 40% der eines "reinen" Chemie-Studiums. Die anderen 40% nehmen dann der Latein-Bereich ein und die restlichen 20% der lehramtsspezifische Anteil.

Klar kann man damit promovieren, aber in der Regel eher an einem Lehrstuhl für Didaktik der z.B. Chemie, also die Doktorarbeit wird dann auch auf irgendwas schulspezifisches hinauslaufen (z.B. eine empirische Untersuchung über den EInfluss von Projektwochen auf die Entscheidung zur Aufnahme eines Chemie-Studiums oder sowas die Richtung)

Bevor du mir jetzt was gegenteiliges erzählst: Ich habe selber Lehramt studiert und bin auch Lehrer, ich vermute mal, dass du noch im Studium bist. Der Zahn, der dir sagt, dass man das gleiche macht wie die reinen z.B. Chemie-Studenten, wird dir dann bald gezogen werden ;) Aber rein vom gesunden Menschenverstand sollte auch klar sein, dass das nicht klappen KANN.

Ein Bachelor hat 180 Creditpoints beispielsweise. Ein Chemie-Student macht 180 Creditpoints in Chemie. Ein Mathe-/Chemie-Student macht, wie gesagt, vielleicht 60-70 CP in einem der beiden Fächer. Und der Master holt da auch nicht mehr viel raus, weil hier ist das gleiche Problem.

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