Wann sind Kondome unsicher. Und wann sicher?

8 Antworten

  • Kondome sind theoretisch und technisch extrem sicher. Nur ganz wenige Kondome sind schadhaft.
  • Wenn Kondome korrekt angewendet werden, dann sind sie ein sicheres Verhütungsmittel.
  • Leider werden Kondome jedoch immer wieder mal falsch angewendet und leider ist die tatsächliche Anwendungssicherheit von Kondomen in der Praxis recht gering. Kondomverwendung führt zu recht vielen ungewollten Schwangerschaften.
  • Ich rate davon ab, sich nur auf Kondome zu verlassen. Besser ist es, auf die Mikropille oder Gynefix zu setzen. Diese beiden Methoden sind in der praktischen Sicherheit weit überlegen.
  • Kondome sollten zusätzlich zu einer sicheren Methode angewandt werden, wenn der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten erforderlich ist, zum Beispiel weil der Gesundheitszustand oder die Treue des Sexualpartners zweifelhaft sind.
  • Ich selbst würde mich niemals nur auf Kondome verlassen. Ich finde das viel zu unsicher.

Wenn man ein Kondom richtig anwendet ist es sehr sicher. Unsicher sind nur die Menschen die es anwenden.

Nicht unbedingt. Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist kann es porös werden. Nicht nur, das dann die Gefahr steigt, das es eben reißt können auch mikroskopisch kleine Löcher entstehen, die man zwar nicht sieht die aber völlig Ausreichend für die Spermien sein können. Dasselbe gilt bei unvorsichtigem Umgang z.B. mit scharfen Fingernägeln oder Ringen.

Solange sie noch haltbar sind, nicht ewig in der Knallsonne oder auf der Heizung lagen und man beim Überziehen vorsichtig ist sind sie aber sehr, sehr sicher.

Aber wenn es neue Kondome sind und angewendet werden wie man es soll sind sie also 100 % sicher ?

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@FragenQueen123

Dann ja. Die 'Versagensquote' im Pearl-Index - etwa 2% - ergibt sich nur aus derartigen Fehlern. Durch engmaschige Kontrollen können Produktionsfehler ausgeschlossen werden.

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