Wann sind Dread Disease Versicherungen sinnvoll?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Gegen die finanziellen Folgen von Unfällen, Krankheiten gibt es verschiedene Absicherungen.
Die Unfallversicherung, die Dread-Disease Versicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung.
Jede dieser Versicherungen bietet einen (Teil-)Schutz.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung bietet eine monatliche Rente wenn der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Bei Teilberufsunfähigkeit (kleiner als 50% oder 25%, je nach Versicherung) gibt es nichts. Und es gibt auch keine Leistung wenn der Beruf oder was vergleichbares weiter ausgeübt werden kann.
Eine Unfallversicherung ist von der Berufsunfähigkeit unabhängig, hier zählt nur: War es ein Unfall? Und was ist der Dauerschaden nach der Gliedertabelle?
Also ein kleiner Schaden nach der Gliedertabelle bringt nur eine kleine Leistung auch wenn der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann.
Eine Dread Disease Versicherung ist auch von der Berufsunfähigkeit unabhängig, hier zählt nur: Ist es eine versicherte Krankheit?
Also auch hier, ist die Krankheit eingetreten wird gezahlt, unabhängig von Berufsunfähigkeit ja oder nein.
Die umfassenste Absicherung ist für die meisten Menschen die Berufsunfähigkeitsversicherung (nach neuen Bedingungen).
Welche Versicherung für Dich die Beste ist?
Das hängt von vielen Faktoren ab und für die gute Beantwortung und ausführliche Analyse der individuellen Situation gibt es Berater wie mich die damit ihr Geld verdienen.

Nun, was du mit der BU-Versicherung schreibst ist nicht ganz richtig. Es gibt durchaus Berufsunfähigkeitsversicherer, die auch zahlen, wenn man Berufsunfähig in seinem Beruf ist, ohne abstrakte (oder konkrete) Verweisbarkeit.

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"Und es gibt auch keine Leistung wenn der Beruf oder was vergleichbares weiter ausgeübt werden kann." Lies Dir bitte mal die Bedingungen der Anbieter durch, WANN eine BU gezahlt wird, wann und ob verwiesen wird und welche Punkte in der Leistungsprüfung bei weiterer Ausübung des ursprünglichen oder eines anderen Berufes geprüft werden. Dann kannst Du Deine Aussage in der Form leider nicht mehr stehen lassen.

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Dread Disease verstehe ich nicht als Alternative zur BU, sondern entweder als alleinstehende Lösung bei schweren Krankheiten oder als Ausweichlösung, wenn keine BU machbar ist. Eine BU zahlt eine monatliche Leistung beim Fakt Arbeitsunfähigkeit bis Rentenalter, Grund egal. Die DD bezahlt beim Eintreten vorher exakt definierter Krankenheiten eine einmalige Summe x. Die BU kann danach wieder aufleben und zum nächsten Versicherungsfall wieder greifen, eine DD endet mit einer der eintretenden Krankheiten. Wenn eine DD eine BU finanziell ersetzen soll, muss eine hohe Summe abgeschlossen werden, denn ein 35jähriger mit 1.500 EUR Einkommen sichert mit einer BU bis 65 ein benötigtes Einkommen von 540.000 EUR ab !

Ob die BU bis zum Rentenalter zahlt hängt von dem Vermittler ab. ;-) hab schon tolle Fälle gesehen. LG

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@timey

Ich sehe seit 10 Jahren tolle Fälle, ich ging allerdings nicht von schlechten Beratern aus :-) Ausserdem schwankt das Rentenalter auch mit den Vorstellungen des Versicherten, nicht alle BU gehen nur wegen eines schlechten Vermittlers nicht bis 65/67.

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Dread & Desase kommt aus dem Englischen und heißt im Grunde übersetzt "Grundfähigkeiten" Absicherung (sehen, fühlen, riechen, schmecken..). Das ist kein Ersatz zur Berufsunfähigssicherung bzw. B.U. Renten ! Vorsicht : Meine Empfehlung nach wie vor : Finger weg von Onlinerechnern ! : Es sind weder alle Versicherer ,die Dead & Desase oder B.U. anbieten, hinterlegt, meist handelt es sich um Basis Tarife ("abgespeckte Versionen" )und im Zweifelfall gibt es keine Ansprechpartner, nur ne Serviceline..lieber ne Fachmann (Makler) fragen, zumal der meist sogar noch die Ergebnisse top (durch spezielle Anbindungen an alle Versicherer !)und besseren Versicherungsschutz anbietet (Wichtig : Bedingungswerke ), es kostet nicht mehr und man hat einen persönlichen Ansprechpartner !Wenn Fragen sind,einfach melden ! HG DerMakler

Vielleicht solltest du mal in ein Wörterbuch schauen, Dread Disease heißt schwere Krankheiten

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@bestb2b

Vielleicht sollte man erst einmal nachschauen, ob das alles immer so stimmt, wenn man andere verbessert : Die perfekte Definition wäre : "Schwere Leiden stoppen", man hat sich aber ,weil es sich immer mehr im Laufe der Zeit auf einen Fachbegriff der Versicherungswelt bezieht auf "Schutz der Grundfähigkeiten" geeinigt..Definition aus dem Internet : "Die deutsche Bezeichnung Schwere-Krankheiten-Vorsorge ist insofern etwas irreführend, da bei dieser Versicherung nicht nur Krankheiten im eigentlichen Sinne (wie z. B. schwere Formen von Krebs, Multiple Sklerose, Lebererkrankungen, Lungenerkrankungen, Parkinson-Krankheit, Arthritis, etc.) versichert sind, sondern auch andere Vorkommnisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Folgen schwerer Unfälle in der Deckung einer solchen Police enthalten sein können. Welche Risiken abgesichert sind, hängt konkret vom jeweiligen Tarif ab. Die Anzahl, die Art und versicherungsrelevante Definition der versicherten Risiken variiert demnach und ist von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich. Manche Tarife enthalten bspw. lediglich 5 Krankheitsbilder, andere wiederum bis zu 46." ..Es ging glaube Ich auch eher um den Vergleich zu einer B.U. Da Versicherer die Spannbreite wie Krebs ,innere Organe,Anfälle jeder Art und den daraus resultierenden Verlust der Grundfähigkeiten ! versichern, ist B.U. und Dread & Desease zwei paar verscheidene Schuhe. HG DerMakler

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@DerMakler

Eine Grundfähigekeitspolice ist noch etwas anderes , diese sichert tatsächlich den Verlust von einzeln Fähigkeiten ab, die DD jedoch einzelne Krankheitsbilder

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@bestb2b

Das ist leider nicht richtig, da alles unter dem Oberbegriff der Dread & Deseasepolicen läuft..jeder Versicherer der diese Variation abbietet zäumt das Pferd nur anders auf, die einen spezialisieren sich auf schwere Leiden ..oder von mir aus Erkrankungen, die andere auf schwere Folgeerscheinungen, die anderen widerum nur auf Folge der Verluste von Grundfähigkeiten..deshalb ist ein Vergleich von DD Policen so gut wie unmöglich..da kommt es auf den Kundenwunsch an und wer ,was ,wie anbietet..HG DerMakler

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@DerMakler

Möchte mal wissen wo du deine Weisheiten her hast,

Dread Disease ist eine komplett eigenständige Produktfamilie, wie die BU oder die Grundfähgkeitspolice auch, und man kann DD durchausvergleichen , nämlich 1. welche Krankheiten versichert sind, und dann unter welchen Bedingungen.

Zum die Skandia bietet nur DD und keine BU an, Conti hatte früher mal ne BU und ne DD, DD wurde aber eingestellt,

Hier mal ein hilfreicher Link http://www.dreaddisease.biz/

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@bestb2b

Ganz locker Herr Kollege ? und nicht persönlich werden..!Hier fragt ja auch keiner woher deine Wissen stammt.. Für einzelne Bereiche der DD und Grundfähigkeiten hat nicht ein Versicherer eignenständige Produktwerte aufgestellt, es läuft alles unter dem Oberbegriff DD, es gibt mittlerweile Kombi`s in denen Grundfähigkeiten und Pflegezusätze ,DD mit integriert werden (Janitos)..wie Du selbst erwähnt hast ,haben viele Versicherer das Versuchsfeld DD komplett gestrichen..und nochmal aus der Erklärung : "Manche Tarife enthalten bspw. lediglich 5 Krankheitsbilder, andere wiederum bis zu 46." ..Da wäre ich mal gespannt ,wie man was vergleichen will, ob nun im Gegensatz zu einer DD oder B.U....vor dem vermitteln kommt das lesen der Bedingungen und DD und B.U. können unterschiedlicher nicht sein..fängt schon bei der Definition "Berufs"Unfähigkeit an..Da das hier zu nichts führt, sollten wir langsam mal die Diskussion einstellen, wir vertreten eben andere Meinungen auf Grund anderer Erfahrungswerte & Kompetenzen..damit sollte es gut sein ! HG DerMakler

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