wann muss Pflichtteil bei außergerichtlicher Einigung gezahlt werden?

5 Antworten

es wird immer mit ausgehandelt, wann eine Zahlung zu erfolgen hat. Wird bis zu diesem Termin nicht bezahlt, musst du nicht mehr mahnen, der Gegner ist automatisch in Verzug. >Wie es weiter geht kann dir nur dein Anwalt sagen denn wir wissen zu wenig über die Sache und darüber ob die gegnerische Partei zahlen könnte oder eben nicht will....Ärgerlich ist es allemal, normalerweise ist daurch auch der Vergleich geplatzt, aber: Frag bitte deinen Anwalt

Lass Deinen Anwalt eine Nachfrist setzen. Wenn diese auch verstreicht sollte es möglich sein einen vollstreckbaren Titel zu erwirken. Genaueres sollte Dir Dein Anwalt sagen können.

Aber wie kann es sein,das die Gegenseite ein Angebot unterbreitet und dies nicht eingehalten wird. Kann ich nicht nachvollziehen. Es wurde schon eine neue Frist gesetzt. Vergebens. Der Pflichtteil,welcher mir zustehen würde ist um einiges höher. Nur hab auf diesen Nervenkrieg keine Lust mehr

0

Im Gegensatz zu Deinem Anwalt kennen wir den ausgehandelten Vergleich nicht - daher kannst Du hier nur allgemeine Informationen bekommen.

Üblicherweise beinhaltet ein Vergleich auch genaue Regelungen darüber, wer wann wieviel zu zahlen hat. Meist auch verbunden mit der Klausel, dass die Einigung hinfällig sei, wenn nicht fristgerecht gezahlt wird.

Sollte eine solche Klausel fehlen, sollte es zumindest nach Verstreichen der Nachfrist möglich sein, die Vereinbarung zu kündigen - Details weiss Dein Anwalt.

"Nur hab auf diesen Nervenkrieg keine Lust mehr" ist zwar verständlich. Aber wenn die Gegenpartei trotz Vergleichs nicht zahlt, hast Du so oder so den Nervenkrieg. Also solltest Du - sofern Deine Forderung halbwegs sicher erscheint - nach Möglichkeit den vollen Pflichtteil fordern. Ist auch nicht mehr Ärger, bringt aber nach Deiner Aussage einiges mehr.

Allerdings: Wenn Dein Anwalt zur außergerichtlichen Einigung geraten hat, dann wohl deshalb, weil er Deinen Anspruch für nicht so sicher hält.

P.S.: Mit Mietrecht hat das absolut nichts zu tun!

Ich wollte nicht weiter machen. Wenn's nach meinem Anwalt gegangen wäre,hätte er weiter geklagt. Die Zahlung wäre schon seid dem 05.09.fällig gewesen. Aber es kam nicht's.

0
@asgard75

Dann begib' Dich auf direktem Weg zu Deinem Anwalt und kläre mit dem das weitere Vorgehen. Und löse Dich von der Hoffnung, mit dem geschlossenen Vergleich weniger Ärger zu haben - das funktioniert bei dieser Gegenpartei offenbar nicht.

Erben ist leider oftmals mit Ärger verbunden. :-(

Außerdem solltest Du schauen, ob die Gegenpartei Anstalten macht, sich ins Ausland abzusetzen - das wäre dann eine Erklärung dafür, warum sie nicht zahlen. Dummerweise steht Dir als Pflichtteilsanspruch nicht ein Bruchteil der geerbten Immobilien zu, sondern nur ein Anspruch in Geld gegen die Erben.

0

Wie vererben sich Dahrlehen, im welchem ein Bürge hinterlegt ist?

Folger Sachverhalt bereitet mir gerade Probleme:

Meine Schwiegereltern haben eine Immobilie geerbt, die bisher zur Hälfte abbezahlt wurde. Die fehlende 1/2 des Wertes muss über ein Dahrlehen abgesichert werden, was auf den Namen meines Schwiegervaters laufen wird. Die Bank verlangt einen Bürgen mit entsprechender Bonität. Hierfür stehe derzeit ausschließlich ich (als Schwiegersohn) zur Verfügung.

Meine Schwiegereltern haben 2 volljährige Kinder, die erbberechtigt sind. Ein Sohn & eine Tochter. Die Tochter ist meine Ehefrau. Zum Sohn gibt es ein zerrüttetes Familienverhältnis, weshalb er testamentarisch "enterbt" wurde - also nur Anspruch auf seinen Pflichtteil besitzt.

Wenn ich nun als Bürge im Dahrlehensvertrag stehe, meine Schwiegereltern beide versterben sollten, was passiert dann mit dem Dahrlehen?

Beim Haus ist die Sachlage für mich recht gut nach zu vollziehen: Meine Frau erbt 75%, mein Schwager (aufgrund des Pflichtteils) 25% des Hauses.

Gilt das gleiche für das Dahrlehen? 75% der Restschuld meine Frau und 25% der Restschuld mein Schwager? Oder geht die Schuld aufgrund meiner Bürgschaft komplett auf mich über, wird also nicht mit vererbt?

Mir ist klar, dass diese Sachlage noch weitere Probleme und Fragestellungen mit sich bringt. Diese werden aber soweit überschaut, es geht also ausschließlich konkret um die hier gestellte Frage.

Viele Dank für jeden Hinweis!

...zur Frage

Bargeld und Testament...?

Hallo Community,

Ich habe laut Testament ein Haus alleine geerbt. Meinen Geschwistern wurden laut Testament diverse Grundstücke, Münz- und Briefmarkensammlungen testamentarisch vererbt. Das Barvermögen wurde nicht im Testament des Erblassers erwähnt, wem steht das Barvermögen zu?

und bestehen auch gesetzliche Pflichtteile an den Grundstücken?

...zur Frage

aussergerichtliche einigung ohne anwaltshilfe

Frage: 2 tagen vor Gerichtsverhandlung meldet sich die gegenpartei persönlich bei uns ob wir einer aussergerichtlichen einigung zustimmen würden. Wir sind kläger und die beklagte ist uns in allen punkten entgegen gekommen. ohne mitwirken eines anwaltes. vom gericht erhalten wir heute den bescheid über schwebende vergleichsverhandlung und nicht stillstand. der anwalt meint noch gebühren für mitwirken zu bekommen. er hat aber nichts gemacht ausser unsere vereinbarung weiterzureichen. einen titel brauchen wir auch nicht - was ist hier falsch gelaufen?

...zur Frage

Wie erfahre ich, wo ein verstorbener überall Konten oder Depots besaß?

Gibt es eine Möglichkeit herauszufinden, wo ein verstorbener überall seine Konten hatte, wenn die Miterben es verheimlichen wollen? Es geht um den Pflichttelsanspruch.

...zur Frage

Prozesskostenhilfe bekommen und den Prozess gewonnen. Anwalt stellt eine Rechnung über 382€ aus. Ist das rechtens?

Hallo. Habe PKH bekommen und den Prozess gewonnen vorm Familiengericht. Nun stellt mir mein Anwalt eine Rechnung über 382€ aus, mit dem Hinweis auf außergerichtliche Tätigkeiten. Es war nie die Rede von extra anfallenden Kosten bzw Gebühren. Hätte er mich nicht im vorwege informieren müssen? Ich dachte das die Gegenseite die Kosten tragen muss.

...zur Frage

Problem mit Pflichtteilen....

Hallo Community,

ich habe folgendes Problem.

Ich habe schon mehrere Fragen zu diesem Thema gestellt. Also vor einer Woche ist meine Mutter verstorben. Vor vier Monaten hat sie beim Notar ein Testament verfasst, das besagt das ich ihr Haus erben soll und meine drei Geschwister den Hausrat und Grundstücke die zusätzlich in ihrem Besitz waren vererbt.

Das Haus ist ca. 50 Jahre alt und seit der Erbauung wurden keinen Renovierungen mehr unternommen. Es ist daher auf einem Stand der Technik und Isolierung usw von vor 50 Jahren und es müssen viele Renovierungsarbeiten unternommen werden, die sehr viel Geld kosten werden.

Ein Wertgutachten, das ca. 4/5 Monate alt ist, besagt das das Haus einen Verkehrswert von ca. 200.000 € hat. Jetzt will ich das Haus verkaufen, weil ich keine (laut Pflichtteil, der ca. 25 % des Wertes beträgt)) ca. 50.000 € aufbringen möchte, um meinen Geschwistern ihr Pflichtteil zu bezahlen.

Es ist aus mehreren Gründen abzusehen, dass man beim Verkauf dieses Hauses keine 200.000 € bekommen wird. Ich gehe davon aus, dass ich maximal 100.000€ bekommen würde. Meiner Ansicht nach, müsste ich eigentlich auch von den 100.000€ 25 % Pflichtteile bezahlen, nun habe ich aber auch im Internet nachgelesen und auch von ein paar Community Mitgliedern die Antwort bekommen, dass auch in diesem Fall die 200.000 € gelten wenn es um die Pflichtteilsberechnung geht.

Wie wäre es dann in meiner Situation, bezieht sich der zu bezahlene Pflichtteil auf den Verkehrswert (200.000 €) oder auf den tatsächlichen Betrag den ich für das Haus bekomme (als Beispiel 100.000€)???

Ich weiß das ich mich juristischer Beratung unterziehen soll, das werde ich auch machen, ich möchte nur vorab wissen, was mich dort erwarten wird.

MFG

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?