Wann muss man spätestens ein Blitzerfoto bezahlen?

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3 Antworten

Du schreibst leider nicht wie hoch der Verstoß war, denn da besteht ein Unterschied im nachfolgenden Verfahren.

Kann man max. 20km/h zu viel vorwerfen bleibt man im Verwarnungsgeldbereich - es ist egal wer bezahlt, das muss aber innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt geschehen damit keine weiteren Kosten anfallen. Das wären dann 28,50€ zusätzlich.

Sind es 21km/h oder mehr wird ein Bußgeldverfahren eröffnet indem es erst einmal darum geht den Fahrer zu ermitteln. Hierfür hat die Bußgeldbehörde 3 Monaten Zeit.
Zuerst wird ein Anhörungsbogen kommen, wenn darauf nicht reagiert wird folgt in der Regel 2-4Wochen später ein Bußgeldbescheid an die Person die als Fahrer angesehen wird.
Ab dem Tag der Zustellung des Bußgeldbescheides hat man dann 2 Wochen Zeit Einspruch einzulegen - und weitere 2 Wochen um zu zahlen.

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Kommentar von Fufafefu
24.04.2016, 19:14

Ich bin mir leider nicht sicher wie schnell ich war...zwischen 20-30km/h

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Falls es sich nur um eine Geldstrafe handelt, dann bezahlst du einfach die Summe und gut ist.

Bei Punkten ist das etwas schwieriger: Ich würde da an deiner Stelle bei der Sachbearbeiterin anrufen und Bescheid sagen, dass deine Eltern im Urlaub sind.

Den Urlaub müssen deine Eltern deswegen natürlich nicht absagen.

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Kommentar von wiki01
24.04.2016, 17:43

Ich würde da an deiner Stelle bei der Sachbearbeiterin anrufen und Bescheid sagen, dass deine Eltern im Urlaub sind.

Genau das würde ich nicht tun. Lass die mal weiter gegen die Mutter ermitteln. Sie war es schließlich nicht. Kommt ein Bußgeldbescheid, kann man darauf immer noch Einspruch einlegen, mit dem Grund, nicht gefahren zu sein.

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Meine Frage ist wie lange hat sie Zeit anzugeben das nicht sie sondern ich gefahren bin?

Deine Mutter muss gar nicht angeben, wer gefahren ist. Es reicht, anzugeben, dass sie es nicht war, was auch auf dem Foto ersichtlich sein wird. Eine weitere Mitwirkung bei der Aufklärung braucht sie nicht zu leisten.

Wenn sie in den Urlaub fährt, dann fährt sie eben. Da sie die Urlaubsreise nachweisen kann, beginnt die Einspruchsfrist auch dann erst zu laufen, wenn sie von dem Vorfall Kenntnis erlangt. Ergeht in der Zwischenzeit ein Bußgeldbescheid, dann kann sie darauf einen Einspruch einlegen. Es wird auch keine höhere Strafe geben, als die, die nach dem Bußgeldkatalog vorgesehen ist.

Wenn jetzt schon 5 Wochen vorbei sind, hast du gute Chancen, dich in die Verjährung zu retten, die bei 8 Wochen liegt. In dieser Zeit muss angefangen werden, gegen den wahren Fahrer, nämlich dich, zu ermitteln. Es muss dir also innerhalb von 8 Wochen konkret die Übertretung angelastet werden (können). Bis jetzt ist deine Mutter Beschuldigte. Halt mal schön die Füße still.


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Kommentar von Crack
24.04.2016, 18:15


Wenn sie in den Urlaub fährt, dann fährt sie eben. Da sie die
Urlaubsreise nachweisen kann, beginnt die Einspruchsfrist auch dann erst zu laufen, wenn sie von dem Vorfall Kenntnis erlangt.

Das wäre dann aufgrund welcher Rechtsgrundlage?

Richtig ist das auch dann ein Bußgeldbescheid Rechtskraft erlangt.

Man kann allerdings eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragen - das dem aber stattgegeben wird ist kein muss.


Wenn jetzt schon 5 Wochen vorbei sind, hast du gute Chancen, dich in die Verjährung zu retten, die bei 8 Wochen liegt.

Seit wann sind das denn 8 Wochen?

Ich behaupte es sind 3 Monate.

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