Wann muss ich dem Familiengericht mitteilen dass ich dem erfundenen Trennungsdatum der Gegenpartei nicht zustimme.?

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3 Antworten

Dem Familiengericht kannst du das erst mitteilen, wenn die Sache anhängig ist. Wenn du dir einen Anwalt nicht leisten kannst, gibt es auch die Möglichkeit Verfahrenskostenhilfe zu beantragen. Du kannst auch erstmal ein Beratungsgespräch mit einem Anwalt führen. Hierzu musst du zum nächsten Amtsgericht und dir einen Beratungshilfeschein ausstellen lassen. Die wollen halt dann deine wirtschaftlichen Verhältnisse und um was es geht wissen. Beim Anwalt kannst du dich dann vorab schonmal beraten lassen. Selbst müsstest du "nur" 15 € zahlen. Hast du schon was schriftliches von deiner Ex?

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Kommentar von Cappelaris
23.05.2016, 21:08

Merci für die schnelle Antwort. Anhängig habe ich jetzt gegoogelt. Soweit ich verstehe ist es schon anhängig, da ich eine Abschrift erhalten habe, vom Antrag der bereits an das Familiengericht von der gegnerischen Anwältin geschickt wurde. Verfahrenskostenhilfe werde ich beantragen lassen und auch einen Beratungsschein werde ich mir holen. Ich hatte den Eindruck dass ich nicht mehrere Beratungsscheine zur selben Sache bekommen kann. Ich möchte erst an meinem neuen Wohnort mit einem Beratungsschein zum Anwalt gehen, nicht schon hier und dann drüben nochmal. Aber wenn das mehrfach geht, dann mache ich das.

Was schriftliches habe ich nicht von ihr, sondern von ihrer Anwältin habe ich einen Abdruck des Antrags auf Scheidung per Post erhalten. 

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Kommentar von Khaliza92
23.05.2016, 21:20

Nein mehrfach geht das nicht. okay, wenn du schon ein Aktenzeichen vom Gericht hast, kannst du es dort natürlich auch mitteilen. Wann hast du denn vor umzuziehen? Vielleicht solltest du dem Gericht auch gleich mitteilen wie deine Lage ist und dass du dir erst einen Anwalt nehmen kannst, wenn du umziehst. Ich weiß jetzt nicht inwiefern da jetzt Fristen laufen. Du solltest aber baldmöglichst einen Anwalt nehmen. Pass auf, dass keine Fristen ablaufen, die dir gesetzt werden. Viel Erfolg!

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wenn sie der meinung ist, dass sie sich schon vorher getrennt hat, dich der wohnung verwiesen hat und das durchgesetzt bekam, wird sie auch die trennung durchkriegen wie es sie es wünscht.

du sagst 2015, sie sagt 2014 - da besteht aussage gegen aussage. mal gucken wem der richter mehr glaubt. was sagt denn dein anwalt zu der ganze geschichte?

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Wenn sie das Trennungsjahr umgehen möchte, musst du ihr für dieses Jahr keinen Trennungsunterhalt zahlen. 

Die AW vom Khaliza ist auch gut. Für weitere Infos: Schaue auf den Seiten von 123recht.net nach.

LG

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Kommentar von Cappelaris
23.05.2016, 21:14

Merci, die Seite schaue ich mir gerne an. Ich muss ihr sowieso keinen Trennungsunterhalt zahlen. Vielleicht sie mir - ich kenne mich da nicht aus - vielleicht erklärt das die Eile. Mich interessiert aber kein Unterhalt. Höchstens mitversichert bei der Krankenversicherung zu bleiben finde ich vorerst ganz gut, bis ich wieder auf eigenen Beinen stehe. Ich muss meine Existenz neu aufbauen. Das geht aber schon ganz gut, in etwa drei Monaten bin ich dann wieder liquide. 

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