Wann muss ein Untenehmen eine Bilanz nach HGB und wann nach Steuergesetz aufstellen?

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1 Antwort

Die Pflicht zur Bilanzierung nach HGB steht in § 238 HGB unter Beachtung von § 241a HGB.

Die Bilanz nach Steuerrecht richtet sich nach §§ 140, 141 AO.

Wobei im § 140 AO drin steht, dass wenn man nach anderen Gesetzen Aufzeichnungen führen muss, muss man dies auch für die Steuer. Wer also nach HGB muss, muss dies auch für die Steuer.

§ 5 EStG formuliert es ähnlich wie § 140 AO. Wenn Du nach einem Nichtsteuergesetz bilanzieren musst, dann gilt diese Bilanz auch für die Steuer, aber nur unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften. Das nennt sich das Maßgeblichkeitsprinzip und dann kommt der ganze Scheiß vom steuerlichen Bewertungsvorbehalt noch dazu...

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