Wann muss bei der f -moll tonleiter ein b hin? und warum?

2 Antworten

Weil es sich beim Tonabstand von F bis A (F - G - A = Terz, d.h. 3 Stufen), sich um eine Dur-Terz (große Terz; 4 Halbtöne höher als der Grundton) handelt. Willst du aber F-Moll spielen, musst du die Moll-Terz (kleine Terz; 3 Halbtöne höher als der Grundton) nehmen, also As statt A. Diese Senkung eines Tones um einen Halbton machst du mit einem b nach dem Notenschlüssel. Auf dem Klavier gesehen, bedeutet das, dass du statt des A-Tons (weiße Taste), den links daneben liegenden Halbton nimmst (As, schwarze Taste).

f-moll ist die parallele Tonart von As-Dur und hat somit 4 b: b, es, as, des

merke dir:

Frische Brötchen Essen Asse Des Gesangs

und

Geh Du Alter Esel Hol Fische

F-Dur hat ein b (b), B-Dur hat zwei b (b, es), Es-Dur hat drei b (b, es, as), As-Dur hat vier (b, es, as, des), Des-Dur hat fünf (b, es, as, des, ges) und Ges-Dur hat sechs (b, es, as, des, ges, ces)

G-Dur hat ein # (fis), D-Dur zwei (fis, cis), A-Dur drei (fis, cis, gis), E-Dur vier (fis, cis, gis dis), H-Dur fünf (fis, cis, gis, dis, ais) und Fis-Dur sechs (fis, cis, gis, dis, ais, eis)

die parallelen Molltonarten liegen immer eine kleine Terz (drei Halbtöne) unter der Dur-Tonart, und haben die gleichen Vorzeichen. Also C-Dur - a-moll (keine Vorzeichen), B-Dur - g-moll (2 b: b, es), Fis-Dur - dis-moll (sechs #: siehe oben :)

siehe auch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Quintenzirkel

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