Wann macht für euch eine Beziehung keinen Sinn mehr?

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8 Antworten

Für mich macht eine Beziehung keinen Sinn mehr wenn ich unglücklich bin und sich das auf längere Zeit nicht ändert. Wenn mein Partner bei für mich wichtigen Dingen eine komplett andere Meinung/Ansicht hat. Wenn ich nicht mehr mit meinem Partner sprechen kann und er mir auch das Gefühl gibt das ich ihm nicht wichtig bin.

Ich denke jeder Mensch trägt ein Gefühl in sich das einem irgendwann zeigt ob man noch kämpfen will oder nicht. Das ist bei jedem Menschen und jeder Beziehung anders.

Bei meiner letzten Beziehung lebten wir am Ende nur noch aneinander vorbei. Jeder hat seine Freunde für sich getroffen und sein eigenes Ding durchgezogen. Bei Geburtstagen oder anderen Dingen ist mein damaliger Partner so gut wie nie mit. Irgendwann weiß man das der Partner einfach nicht Interessiert daran ist Teil des anderen zu werden.

Über solche Dinge zu sprechen war extrem schierig da er Kritik nicht annehmen konnte und nicht eingesehen hat das er auch mal mir zu liebe etwas macht. Es dauerte sehr lange bis ich diese Erkenntnis bekam und irgendwann einsehen musste das er nunmal so ist wie er ist, mich das persönlich aber nicht glücklich macht.

Solange beide Seiten immer mal wieder an der Beziehung arbeiten, könnte es weiter gehen... Je weniger man zusammen macht - je weniger man sich gut versteht - je weniger schöne gemeinsame Momente möglich sind... desto weniger lohnt es sich da noch viel Zeit und Energie rein zu stecken.

Doch wenn beide wollen dass es weitergeht, kann man bestimmt darüber reden - eine Paartherapie oder sowas machen... und das eine oder andere Problem oder auch alle Probleme lösen... 

Man könnte auch mal eine Beziehungspause einlegen.. mal getrennte Wege gehen. 

Wenn es sich wie ein Kampf anfühlt, ist längst nichts mehr zu reparieren. 

Eine Beziehung funktioniert nur, wenn beide das wollen und beide zueinander passen. Dann ist es für keinen von ihnen ein Kampf.

Das ist eine echte Killerfrage, denn sie kann nur rein subjektiv beantwortet werden.

Vielleicht ein Beispiel und wahrscheinlich vielen Männern nicht ganz unbekannt:

Das Problem wenn der Partner das Projekt der Partnerin wird, also er komplett "dressiert" werden soll. Seine Freunde sind K***e, was er anzieht ist K***e, wie er läuft ist K***e, die Figur ist Mist usw.. Das heißt sie fängt an zu erziehen. Leider glauben viele Männer das dies notwendig ist, man hat ja nun schon genügend Zeit gehört das man eigentlich ein Neandertaler ist. Dann hat er sich angepasst und nun ist ihr der "neue" Mann zu Persil gewaschen und zu weich gespült. Das Genörgel wird immer schlimmer und am Ende ist die Beziehung beendet. 

Mein persönliches Highlight war das "Schicksal" eines Freundes, seine Freundin hat ihn sofort verlassen, weil er nachts beim Schlafen einen Furz gelassen hat. Sie empfand das als so abartig das sie sofort die Beziehung beendete. Und wir reden hier von Leuten um die 40 Jahre, also keine Teenager. Wenn man zusammen wohnt, wie soll das funktionieren, irgendwann schlecht sich halt mal so ein Kamerad raus, macht die Luft würziger und gewiss nicht nur bei Männern. Ist übrigens auch so eine pure Behauptung bei den Damen kommt Feenstaub und es riecht nach Rosen.

Ich habe bei vielen Paaren oft das Gefühl die Erwartungshaltungen sind so hoch und so idealisiert, dass kann im Alltag auf Dauer nicht funktionieren. Egal ob es die Erwartungen an den Partner ist (Mädels auch wenn ihr es nicht glaubt, aber George Clooney sieht morgens auch aus wie ein Waschbär auf Drogen) oder die Erwartung das das Leben wie ein Rosamunde Pilcher Film abläuft. Viele scheitern schon an einfachsten alltäglichen Situationen (und wenn es nur um das Aufräumen der Wohnung oder der Umgang mit Geld ist).

Vielleicht sollte man sich mehr darauf besinnen, dass der Partner der Geilste, aber ganz sicher nicht der Perfekteste ist. Macht das Leben irgendwie einfacher und vor allem viel Lustiger.

Kitharea 28.06.2017, 09:16

Es gehören immer 2 zu einer Beziehung. Keiner mehr - keiner weniger. Einer der anschafft und einer, der sich anpasst. Einer der furzt und einer den es stört. Man kann in fremde Beziehungen nicht hinein gucken. Sich um die eigene kümmern. Die Freunde sind auch selbst für ihre zuständig. Kein Grund einen Part einer Beziehung, schlechter zu bewerten als den Anderen.
Viele scheitern an den einfachsten Dingen - ja - dann war es halt nicht das Richtige.

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HoskevonBerg 28.06.2017, 09:40
@Kitharea

"Einer der anschafft und einer, der sich anpasst. " 

Naja, eigentlich sollte es in einer Beziehung gleichberechtigt sein. Dieses "einer schafft an" und dafür muss der andere tief dankbar sein ist ja schon etwas überholt.

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Ich denke so etwas merkt man..es muss einfach für beide seiten passen. Man muss sich vertraun können und ich denke man merkt das einfach wenn es wirklich nicht mehr funktioniert.

Wenn man sich misstraut und nicht mehr über alles redet. Wenn man gegen den anderen arbeitet anstatt mit

Wenn der Partner keinen Respekt  mehr hat vor einem. Also  wenn man eher ignoriert  wird und z.b. Versuche das anzusprechen  oder allgemein  Gesprächsversuche genervt abgeblockt werden. 


Wenn es kaum noch Nähe und Sex gibt. 


Wenn  man ständig  mehr gibt als man kriegt


Wenn man angelogen wird oder zunehmend  Erklärungen  misstraut und somit das Vertrauen  darunter  leidet



Ich finde  kämpfen  lohnt  sich schon.  Heutzutage  wird oft viel zu schnell  eine Beziehung  aufgegeben. 

Ich hab aber zu lang  gewartet.


Wenn man sich auseinandergelebt hat zb

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