Wann macht es Sinn, eine GmbH in eine GmbH & Co. KG umzuwandeln?

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1 Antwort

DER ARTIKEL GEHT NOCH WEITER!! Es geht dort um eine Vorstellung, eine Firma in eine Ltd. umzuwandeln, wobei die Geschäftsform "GmbH & Co. KG" sehr gut erklärt wird:

Bei der GmbH & Co. KG handelt es sich um Mischformen verschiedener Rechtsformen - der deutschen KG (Kommanditgesellschaft) als Personengesellschaft und der deutschen GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) als Kapitalgesellschaft.

Sie treten somit im Geschäftsverkehr eigentlich mit einer deutschen Rechtsform und zwar mit der KG auf. Bei einer deutschen KG handelt es sich um eine Personengesellschaft, welche allein nicht haftungsbeschränkt ist.

Durch die Integration einer GmbH in das Konstrukt einer KG als Vollhafter/ Komplementär würde man im Haftungsfalle die Haftung auf die GmbH übertragen.

Da die GmbH allerdings eine Gesellschaftsform mit beschränkter Haftung ist und sie somit nur in Höhe ihres Geschäftsvermögens haftet, und die Gesellschafter in der Regel von der Haftung befreit sind, wird die Zielsetzung einer Personengesellschaft, d.h. der persönlichen unbeschränkten Haftung hier außer Kraft gesetzt.

Im Extremfall ist wie bei der GmbH eine Ein-Mann-Gesellschaft denkbar, bei der der Teilhafter/ Kommanditist zugleich der einzige Gesellschafter der Komplementär-GmbH ist. Die Leitung obliegt dem Komplementär, also dem Geschäftsführer der GmbH.

Da die KG nicht prüfungs- und publizitätspflichtig ist und die wenig strengen Rechnungslegungsvorschriften von Personengesellschaften Anwendung finden, kann diese Rechtsform eine einfache Form einer Haftungsbeschränkung mit nach außen auftretenden Merkmalen einer Personengesellschaft sein.

Quelle: http://www.limited4you.de/limited_&cokginformationen.php

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