Wann macht der Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung Sinn und ab welchem Alter sollte man so etwas bei normaler Gesundheit abschließen?

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7 Antworten

Braucht es solche Versicherungen überhaupt?

Wenn man sein eigenes Vermögen mal vererben will oder nicht das der eigenen Kinder und Enkel im Pflegefall hernehmen will durchaus.

In Pflegegrad 5 kostet die vollstationäre Pflege bestenfalls 3.000,- € im Monat (3.800,- € sind ehr Standard). Die Pflegekasse leistet maximal 2.025,- €. Die restlichen 975 bis 1.775,- € (oder mehr je nach Pflegeheim und Ort) zahlt der zu Pflegende selbst.

  • Hat er kein Einkommen in ausreichender Höhe muss er Vermögen dafür einsetzen, dass er eigentlich vererben wollte.
  • Ist das Vermögen verbraucht aber man immer noch nicht gestorben, springt das Sozialamt ein.
  • Das Sozialamt geht aber dann hin und bittet die Angehörigen gerade Linie um Ausgleich der Kosten (Elternunterhalt).
  • So lassen sich bei einer 5 jährigen Pflegebedürftigkeit ganz schnell 5 bis 6-stellige Vermögenswerte vernichten.
  • Mit Mitte 20 abgeschlossen kostet eine gute Pflegetagegeldversicherung 20-30,- € im Monat maximal und selbst wenn man 50 Jahre diesen Beitrag zahlt sind das in Summe 18.000,- €. Im Pflegefall hätte man diese nach 1-2 Jahren bereits überschritten.

Oder wäre es besser, das Geld in einen Fonds zu stecken?

Geld in Fonds oder ETFs anzulegen ist immer gut aber du vergleichst hier Äpfel (Vermögensaufbau) mit Birnen (Risikoabsicherung). Genau das Vermögen im Fonds wäre ja im Falle der Pflegebedürftigkeit zu verwerten, dann gibt es nichts zu vererben.

Könnte ja auch unfallbedingt in 5 bis 10 Jahren passieren dass du Pflegefall wirst. Wie sieht der Fonds denn dann aus? Zinzeszinseffekt ergibt sich durch die Zeit. Vermögenszuwachs ist exponentiell nicht linear.

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Der Beitrag richtet sich nach dem Eintrittsalter. Natürlich zahlst du dann in der Regel auch länger.

Viel wichtiger ist aber, dass du mit einer schweren Krankheit, dann gar keine Chance mehr hättest, einen solchen Vertrag zu bekommen.

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kevin1905 15.07.2017, 19:43

Pflege-Bahr geht immer es sei denn man ist schon Pflegefall.

Die Leistungen sind aber ehr rudimentär und decken i.d.R. nicht 100% der Kosten zzgl. der Leistungen der Pflegekasse.

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@Gilbschleuder,

was bringt es dir, eine Altersversorgung in Fonds anzusparen, wenn du nächste Woche durch einen Autounfall, bzw. durch eine Krankheit pflegebedürftig wirst?

Man kann auch beides tun.

Eine ergänzende Pflegeversicherung in jungen Jahren abschließen, für ca. 35 € mtl.

Und zusätzlich noch eine Altersversorgung anzusparen.

Ob dies dann ein Sparvertrag in Investment-Fonds ist, oder der Kauf einer Eigentumswohnung zur Vermietung - das überlasse ich dir. 

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MoechteAWissen 15.07.2017, 17:11

bu + Fondssparplan , fertig . 

was willst du dann  noch mit einer überteuerten Pflegeversicherung? 

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kevin1905 15.07.2017, 19:52
@MoechteAWissen

Die BUV hat aber ein Ablaufdatum. Mit 67 ist i.d.R. Schluss (bei manchen Gesellschaften und Tarifen sogar führer, oder wenn der Vermittler ins Klo greift und kürzer tarirfiert, Falschberatung ist halt leider immer mal wieder zu sehen).

Jetzt werde ich mit 70 Pflegefall, was dann? BUV hab ich nicht mehr.

Meine Rente verbraten oder mein Vermögen in der Hoffnung dass ich früh genug ins Gras beiße damit noch irgendwas zum vererben übrig ist?

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Apolon 16.07.2017, 16:36
@MoechteAWissen

@MoechteAWissen,

und wenn der Kunde pflegebedürftig wird, gibt es eine Klage wegen Falschberatung, weil die BU bis max. 67 gezahlt wird.

Außerdem, ob diese BU-Zahlung dann ausreicht, um die Differenz zu den Pflegekosten zu finanzieren, möchte ich auch bezweifeln!

Wenn du deine Kunden bisher so beraten hast, möchte ich nicht in deiner Haut stecken.

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MoechteAWissen 17.07.2017, 07:52
@kevin1905

Hallo Kevin1905,

zum Teil stimme ich deiner Argumentation zu.

Nicht aber pauschal bei dem Produkt 
>>> private Pflegeversicherung

Weshalb?
Grob gesagt bestehen zwei Kundenklassen. 

Zum einen gibt es die Gruppe von  Menschen im fortgeschrittenen Alter, die sich aufgrund persönlicher Erfahrungen und den daraus resultierenden Ängsten für solche Produkte interessieren.
- (Gruppe 50. – 70.  (+) jährige).-

Leider handelt es sich bei diesen Leuten  oft um Fälle, die sich aufgrund des Gesundheitszustandes oder aber der gewaltigen Beitragshöhe die eine adäquate Absicherung kostet, sich nicht mehr richtig versichern kann.

 Meist kann man bei dieser Kundengruppe nur noch  Schadenbegrenzung betreiben und Mini-Renten implementieren.  Nur, wem bringt eine Mini-Rente etwas? Ich denke, keinem! Außer den VU.  Bei dieser Personengruppe sollte man als Berater ein Konzept  installieren, mit dem bestehende Vermögenswerte gesichert werden und situationsbedingt reagiert werden kann. Dazu benötige  man jedoch keine private Pflegeversicherung.

Auf der anderen Seite haben wir die Menschengruppe, bei
denen die Eingangsvoraussetzungen für eine passende Absicherung zumeist gegeben sind.  Weder der Gesundheitszustand noch die Beitragshöhe sollten ein Problem werden (Gruppe 25. - 49. jährige).

Jetzt stellt sich mir die Frage, ob diese Kundengruppe mit einer privaten Pflegeversicherung gut beraten ist, oder ob vielleicht andere, bessere Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Dazu ein einfaches Rechenbeispiel.

Eine 35. jährige Person  zahlt für  eine Pflegeversicherung (70€ Tagessatz)  etwa 50€ mtl.   (+ -  ein wenig). Ob sie jemals Leistung aus diesem Vertrag bekommt, steht in den Sternen. Sollte sie gesund bleiben, war sämtliche Vorsorge umsonst!  

Anders sieht der Sachverhalt aus, wenn die Person den Beitrag in einen Fondssparplan investiert.  Unterstellt man dem Vertrag eine 35. jährige Laufzeit und 6% Rendite,  kann der Sparer mit etwa 70.000€  Ablaufsumme rechnen.  Dieses Kapital kann dann gezielt für die Pflege verwendet werden.

Eins noch zum Schluss.

Selbst wenn „morgen“ der Pflegefall eintreten würde, bekommt der Kunde aufgrund seiner BU (& Unf, evtl. KT) keine Probleme.

PS: Wie viele Fälle sind  dir von Menschen bekannt, die vor dem 67 Lj. zum Pflegefall wurden?

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MoechteAWissen 17.07.2017, 08:01
@Apolon

.....und wenn der Kunde pflegebedürftig wird, gibt es eine Klage
wegen Falschberatung, weil die BU bis max. 67 gezahlt wird.

Ach ja? Auf welchem Planeten?

Es gibt die unterschiedlichsten Wege, Vorsorgekonzepte zu implementieren. Dabei sollten Versicherungen stets die letzte Wahl sein.

Mir ist natürlich bewusst, dass du als Ausschließlichkeitsvermittler deinen Kunden Versicherungen aufquatschen musst um deine Zielvorgaben zu erfüllen.

Mit stehen aufgrund meiner Neutralität , ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung.  
    

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Apolon 17.07.2017, 11:57
@MoechteAWissen

@MoechteAWissen,

deine Argumentation ist ja sehr eigenartig.

Eine 35. jährige Person  zahlt für  eine Pflegeversicherung (70€ Tagessatz)  etwa 50€ mtl.   (+ -  ein wenig). Ob sie jemals Leistung aus diesem Vertrag bekommt, steht in den Sternen. Sollte sie gesund bleiben, war sämtliche Vorsorge umsonst!

Und weshalb bietest du deinen Kunden dann überhaupt eine Berufsunfähigkeitsversicherung an.

Da trifft doch dieser Hinweis auch zu!

PS: Wie viele Fälle sind  dir von Menschen bekannt, die vor dem 67 Lj. zum Pflegefall wurden?

Bisher ca. 20 und einige bereits schon im Alter von unter 30. Diese wären mit nur einer BU-Absicherung komplett aufgeschmissen, denn dies würde nicht ausreichen um die Trainer zum Aufbau der Muskulatur und um wieder das Laufen zu erlernen, bezahlen zu können.

Ein Beispiel dazu,  Kunde wird durch einen Unfall verletzt und sitzt im Rollstuhl.   Kunde arbeitet weiter im Beruf und das Einkommen ändert sich nicht.

Muskulatur-Aufbau und Trainer, werden von der Krankenkasse nur zum Teil übernommen.

Wer soll die weiteren Kosten zahlen?

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Apolon 17.07.2017, 12:02
@MoechteAWissen

@MoechteAWissen,

du schreibst absoluten Blödsinn.

Ich quatsche keinem Kunden eine Versicherung auf die er nicht benötigt. Wäre dann eine Falschberatung und wie auch jeder Versicherungsmakler, hafte auch ich mit meinem Privatvermögen.

Und welche Versicherungen ich meinen Kunden anbiete ist alleine meine Entscheidung, hat mit meinem Vertriebspartner nicht das geringste zu tun. Und dies ist schon so, seit über 30 Jahren.

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MoechteAWissen 17.07.2017, 13:25
@Apolon

Und welche Versicherungen ich meinen Kunden anbiete ist alleine meine Entscheidung, hat mit meinem Vertriebspartner nicht das geringste zu tun. 

aha...

Dann bist du vermutlich der einzige Versicherungsvertreter in ganz Deutschland, der KEINE Zielvorgaben bekomme....

Ich lache mich schlapp...... 

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Apolon 17.07.2017, 13:27
@MoechteAWissen

@MoechteAWissen,

der sich als Troll entpuppt.

Wenn du keine Ahnung hast, dann solltest du auch nichts schreiben.

Meine Ziele haben mit meiner Entscheidung welche Tarife ich meinen Kunden anbiete nichts zu tun.

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MoechteAWissen 17.07.2017, 13:34
@Apolon

... Wenn du keine Ahnung hast, dann solltest du auch nichts schreiben.

Diesen Spruch solltest DU dir lieber zu Herzen nehmen ! 
Doch weißte was dann dein Problem wäre? Du dürftest hier nichts mehr schreiben.... 

Was wiederum auch schlecht wäre, da mir deine fachliche Kompetenz oft ein Lachen ins Gesicht zaubert.... 

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Also ein Zusatz zu der gesetzlichen Pflegeversicherung ist auf jeden Fall sinnvoll.

Der gesetzliche Pflegesatz deckt bei z.B. einem Heimauffenthalt gerade mal etwa die Hälfte ab, je nach Pflegestufe.

Ich bin allerdings nicht in der Lage auszurechnen, ob nun die Versicherung oder ein Fonds günstiger ist. Sowohl eine Fondsverwaltung als auch eine Versicherung wollen an dem Produkt verdienen.

Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass der Fonds günstiger ist. Allerdings vermute ich, dass die Versicherung die Leistungen auch schon ab einem unvorhergesehen früheren Zeitpunkt und in garantierter Höhe auszahlt.

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Apolon 15.07.2017, 14:09

Sorry - aber dieser Hinweis ist völliger Unsinn und geht an der Frage völlig vorbei.

Ich bin allerdings nicht in der Lage auszurechnen, ob nun die Versicherung oder ein Fonds günstiger ist. Sowohl eine Fondsverwaltung als auch eine Versicherung wollen an dem Produkt verdienen.

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Apolon 15.07.2017, 14:15
@softie1962

Man sollte über einen Text den man schreibt zuerst einmal nachdenken.

Wo steht im Text des TE ein Hinweis, dass es sich bei der Fonds-Anlage um eine Versicherung handelt?

Außerdem was bringt ihm diese Fonds-Anlage als Ersatz für die ergänzende Pflegeversicherung, wenn er schon in ein paar Wochen durch Unfall, oder Krankheit pflegebedürftig wird?

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softie1962 15.07.2017, 14:23
@Apolon

Bevor man schreibt sollte man nicht nur denken sondern auch lesen, sonst schreibt man tatsächlich Unsinn.

- An keiner Stelle habe ich behauptet, dass es sich bei der Fondsanlage um eine Versicherung handelt. Es ging der Fragestellerin die offensichtlich noch recht jung ist, darum, was bei einem statistisch üblichen Verlauf die günstigere Variante der Vorsorge ist. Dazu habe ich ein paar Gedanken geäußert.

- Ich habe, genau wie du darauf hingewiesen, dass die Versicherung wahrscheinlich auch schon bei früherem Eintrit der Pflegebedürftigkeit zahlt (Versicherungsbedingungen beachten).

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Rechne doch den Tarif mal hoch. Schließt du in jungen Jahren ab, dann zahlst du evtl. weniger als 100,--Euro/ Jahr. Lebenserwartung ca. 85 Jahre, mit 20 abgeschlossen = 6500,--Euro bis tod- aber, wen mit 80 pflegebedürftig, dann bekommst du Leistungen- in meinem Beispiel nur 30,--Euro//Tag = 900,-- Euro/Monat.

Damit hast du nach 8 Monaten den "Einsatz" raus ...

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MoechteAWissen 15.07.2017, 17:07

Wer früh genug ein Finanzkonzept hat, brauch keine private Pflegeversicherung. 

 

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DerHans 15.07.2017, 17:45
@MoechteAWissen

Das hilft nur nichts, wenn man bereits im nächsten Jahr zum Pflegefall wird.

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kevin1905 15.07.2017, 19:49
@MoechteAWissen

Wenn man ein 6- bis 7-stelliges Vermögen hat, dass man nicht zwingend erhalten und vererben möchte stimme ich dir zu, ansonsten vehementer Widerspruch.

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Apolon 16.07.2017, 16:41
@MoechteAWissen

Bestimmt nicht dafür um die Kosten der Pflege zu finanzieren.

Denn dazu reicht meist die BU-Absicherung nicht aus, und außerdem, wer finanziert dann die Pflegekosten nach Ablauf der BU.

Sorry - MoechteAWissen, ich dachte bisher du hättest Fachkenntnisse im Versicherungsrecht.

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MoechteAWissen 17.07.2017, 08:47
@Apolon

Genau weil ich Fachkenntnisse besitze , traf ich diese Aussage! 

KAnn es sein,, dass du dich noch nicht mit den zugrundliegenden Zahlen beschäftigt hast ? 

Über 70% der pflegebedürftigen entscheiden sich für häusliche Pflege. Dabei liegt zumeist ein leichter Pflegegrad zugrunde. - Im Altsystem hatten über 50% Pflegestufe 1 | die neuen Zahlen kenne ich leider noch nicht - . 

Wie viel hätte denn deine Pflegeversicherung in diesen Fällen bezahlt? 

100€ oder 200€ monatlich? 
Wirklich tolle Empfehlung.... [Ironie Off ! ]

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MoechteAWissen 17.07.2017, 08:57
@kevin1905

Es gibt diverse Möglichkeiten "Erb-Vermögen" legal zu sichern. Dazu benötige ich keine Pflegeversicherung. 

Und wenn meine Erben später 50.000€ oder 100.000€ weniger bekommen, dann komme ich damit sehr gut klar. Es ist nicht meiner Pflicht, für das Vermögen meiner Hinterbliebenen zu sorgen. Dafür haben sie selbst ein Leben lang Zeit .... 

Sorry Kevin, doch  bei diesem Thema kommen wir vermutlich nicht auf  einen Nenner.

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Apolon 17.07.2017, 12:21
@MoechteAWissen

Über 70% der pflegebedürftigen entscheiden sich für häusliche Pflege.

Richtig - und auch dafür müssen sie mtl. Kosten von meist 2.000 € stemmen.  Und ein guter Pflegetagegeldtarif macht keinen Unterschied ob es um eine ambulante oder stationäre Pflege handelt.

Im Altsystem hatten über 50% Pflegestufe 1 | die neuen Zahlen kenne ich leider noch nicht - . 

Und was ist mit den Menschen die im Altsystem Pflegestufe 2 hatten? Und von keinen Fachkräften betreut wurden?

Glaubst du wirklich, dass gerade mal 458 € ausgereicht haben um die notwendigen Kosten zu übernehmen?

Du scheinst dich mit dieser Materie ja noch überhaupt nicht beschäftigt zu haben, denn sonst würdest du solch einen Unsinn nicht schreiben.

Wenn eine Angehörige die Pflege übernimmt, muss sie ihren Job aufgeben und sollte einen entsprechenden Ausgleich erhalten.

Ansonsten findet man meist nur laienhafte Pflegerinnen, die im Monat dann mindestens 1.200 - 1.500 € verlangen. Zusätzliche Kosten für Sozialversicherungsbeiträge sollte man auch nicht vergessen.

Wie viel hätte denn deine Pflegeversicherung in diesen Fällen bezahlt? 

Kommt immer auf die Höhe des Tarifes an, und bei meiner wird nicht unterschieden ob die Pflege durch Laien oder Fachkräfte durchgeführt wird, bzw. ob es sich um eine ambulante oder stationäre Pflege handelt.

Deine Ironie kannst du dir sparen - denn hättest du die Aufgabe, einen Menschen in Pflegestufe 2 / Pflegegrad 3 zu betreuen, würdest du solchen Unsinn nicht zum besten geben.

Und bevor du fragst, ja wir betreuen derzeit 2 Personen die in diesem Pflegegrad Leistungen erhalten.

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Apolon 17.07.2017, 12:24
@MoechteAWissen

Es ist nicht meiner Pflicht, für das Vermögen meiner Hinterbliebenen zu sorgen.

Solche Texte kenne ich bisher nur von Personen die nicht verheiratet sind - du scheinst auch dazu zu gehören.

Wenn nicht, was ist mit deiner Ehefrau.

Muss sie sich dann eine neue Bleibe suchen, wenn die Gelder für die Pflege nicht mehr zur Verfügung stehen? Und das evt. Eigenheim dann verkauft werden muss.

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MoechteAWissen 17.07.2017, 13:18
@Apolon

Mein lieber Norbert,

wie allzu oft setzt du wieder Dinge voraus, ohne Wissen zu haben.

Wir  haben selbst Familienangehörige gepflegt. Jahrelang !  Meine Mutter arbeitete 30 Jahre in der Pflege.  Eine meiner engen Bekannten, ist Leiterin  einer Caritas Pflegestation.

Du kannst du nicht vorstellen, wie eng ich mit diesem Thema
und den Zahlen vertraut bin.

Du beschreibst ständig den Supergau.  Ich orientiere mich lieber an den echten Zahlen. Die Zahlen, die du in den Raum gestellt hast, treffen bei den überwiegenden Fällen nicht zu!

Du kannst mir sehr gerne deine Quellen nennen und deine Aussagen untermauern ….

Zweifelsohne wird das Thema Pflege zukünftig eine immer größere Bedeutung einnehmen, doch höre bitte auf, die Welt immer schwarz wirken zu lassen.....

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Heute gibt es vom Gesetzgeber verordnete Unisex-Tarife. Deshalb zahlen Männer die gleichen Tarife wie Frauen der gleichen Risiko-Gruppe.

Da Männer deutlich seltener pflegebedürftig werden wie Frauen ist das Preis-Leitungsverhältnis für Männer sehr ungünstig.

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Apolon 15.07.2017, 14:19

Noch so einer der nicht denken kann und völligen Unsinn schreibt.

Jeder Mensch kann heute oder morgen einen Unfall erleiden und Pflegebedürftig werden.

Und dann dürfen seine Kinder und auch Eltern für seinen Unterhalt aufkommen.

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softie1962 15.07.2017, 14:25
@Apolon

Auch der Antworter schreibt keinen Unsinn, sondern beleuchtet nur einen Aspekt der Pflegeversicherung.

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Geraldianer 15.07.2017, 16:35
@Apolon

Da ich in der Altenpflege arbeite, weiß ich wovon ich rede. Die Pflegebedürftigkeit tritt meist mit über 80 Jahren ein. Eltern haben die also nicht mehr. Und sie betrifft Frauen (40% eines Jahrgangs) etwa doppelt so häufig wie Männer (20% eines Jahrgangs).

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Tastatur in Ruhe lassen.

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Apolon 16.07.2017, 16:43
@softie1962

@Sofie1962,

du bist scheinbar noch in der Lernphase.

Bitte beachte, dass es auch Menschen gibt, die bereits mit 20 Jahre pflegebedürftig werden können.

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Apolon 16.07.2017, 16:57
@Geraldianer

Da ich in der Altenpflege arbeite, weiß ich wovon ich rede

Du hast vielleicht Ahnung wie man Pflegebedürftigte pflegt, jedoch bezüglich einer Absicherung fehlen dir die erforderlichen Fachkenntnisse.

Würdest du die Verantwortung für deine Hinweise übernehmen, und einem jungen Menschen der nächsten Monat z.B. durch einen Verkehrsunfall pflegebedürftig wird, die Kosten für die Pflege ersetzen, wenn er auf Grund deiner Information keine zusätzliche Pflegeversicherung abschließt.

Kann ich mir nicht vorstellen, deshalb eine Bitte an dich.

Verzichte in Zukunft auf solche unsinnigen Kommentare.


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kevin1905 15.07.2017, 19:47

Hast du eine Quelle dafür?

Schau dir bitte mal meine Rechnung an.

Selbst wenn die Chancen für Männer geringer sind, so ist man meist nach spätestens 2-3 Jahren Pflegebedürftigkeit im Plus was die Leistung im Verhältnis zum Beitragsaufwand angeht.

Wenn du als Vermittler oder Makler deine hier gemachte Aussage so in die Beratungsdoku schreiben würdest, bekämst du mächtig Ärger mit deiner VSH, wenn der Kunde aufgrund deiner Aussage nicht abschließt und später Pflegefall wird.

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Geraldianer 15.07.2017, 20:04
@kevin1905

Hast du eine Quelle dafür?

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Pflege/Pflege.html

Deine Rechnung stimmt so schon. Nur wird eben nicht jeder Mensch pflegebedürftig, es ist auch bei den Frauen eine Minderheit. Außerdem bleiben die Beiträge nicht konstant, sondern steigen auch bei jungen Menschen mit dem Alter.

Es ist wie immer bei Versicherungen eine Sache des Risikos. Und da ich keine Versicherungen verticke sondern Menschen pflege halte ich diese Versicherung für Männer unsinnig.

Besser ist es für das Alter zu sparen. Außerdem sollten ältere Menschen ihren Besitz rechtzeitig ihren Kindern übertragen.

Wenn du dabei die 10 jährige Frist bei Schenkungen (Häuser, Geldvermögen) einhältst, bist du zweifellos besser dran als mit einer Versicherung.

Insbesondere Wohnimmobilien sollten gegen lebenslanges Nutzungsrecht frühzeitig auf die Kinder überschrieben werden.

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kevin1905 16.07.2017, 13:16
@Geraldianer

Deine Rechnung stimmt so schon. Nur wird eben nicht jeder Mensch pflegebedürftig

Natürlich nicht, dann wären die Beiträge ja höher. Es hat auch nicht jeder Mensch in seinem Leben einen teuren Personenschaden in der Haftpflicht oder wird berufsunfähig. So funktionieren Versicherungen ja, die Beiträge eines Kollektivs schultern den Schaden einiger weniger.

Der Sinn von Versicherungen ist es existenzbedrohende Risiken abzusichern und dazu gehört eine längere Pflegebedürftigkeit nunmal.

Außerdem bleiben die Beiträge nicht konstant, sondern steigen auch bei jungen Menschen mit dem Alter.

Nein tun sie nicht zumindest nicht bei guten Anbietern. Ich selbst habe seit 2010 ein Pflegetagegeld (damals keine 13,- € pro Monat) und es ist genau einmal teurer geworden (jetzt 21,- € p.M.) und das war zum 01.01.2017 aufgrund dessen dass die Pflegegrade die alten Pflegestufen abgelöst haben.

Die Änderung war also durch den Gesetzgeber veranlasst nicht kalkulatorisch. Ein guter PKV Tarif wird NIEMALS altersbedingt teurer.

Besser ist es für das Alter zu sparen. Außerdem sollten ältere Menschen ihren Besitz rechtzeitig ihren Kindern übertragen.

Risikoabsicherung und Vermögensaufbau sind zwei paar Schuhe und damit diese getrennt bleiben sichert man existenzielle Risiken über nicht all zu teure Versicherungen ab.

Meine Privathaftpflicht kostet mich etwa 60,- € im Jahr. Ich hab sie noch nie gebraucht. Ich könnte einen annähernd 7 stelligen Schaden auch aus eigener Tasche zahlen, aber ich will nicht. Ich bau kein Vermögen auf damit ich es am Ende für andere ausgeben muss.

Beim Verschenken und Vererben sollte man immer auch Freibeträge im Kopf haben und man hat wieder das unkalkulierbare Risiko was denn wäre wenn man eben doch 9 Jahre nach einer Schenkung zum Pflegefall wird, statt 10.

Auch wäre ja das Geldvermögen der Angehörigen und tw. auch Immobilien vom Sozialamt verwertbar, wenn der zu Pflegegende selbst nicht über ausreichende Mittel verfügt. Dann spielt es keine Rolle dass die Schenkung evtl. verfristet ist.

Wenn man schon Vorerkankungen hat und sich bis 50 Zeit lässt über die Thematik nachzudenken ist das tatsächlich auch eine finanzielle Frage, ansonsten ist das PTG nach der HPV und der BUV mit KTG so ziemlich die wichtigste Absicherung.

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Apolon 16.07.2017, 17:43
@Geraldianer

@Geraldianer,

Du begreifst es einfach nicht.

Eine zusätzliche Pflegeversicherung ist eine Absicherung, wenn ein Mensch pflegebedürftigt wird.

Und dies ist auch schon in jungen Jahren möglich.

Würde in solchen Fällen das Pflegheim bei dem du tätig bist nur die gesetzliche Pflegeabsicherung abgreifen und auf  die restliche Bezahlung verzichten 

Oder ist der Altenpfleger Geraldianer bereit diese Menschen ohne zusätzliche Kosten zu pflegen?

Wenn nein - dann verzichte einfach auf deine unsinnigen Kommentare.

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Unfallversicherung ist wichtig. Auf die von dir bezeichnete Versichrung kannst du gut und gerne verzichten.

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softie1962 15.07.2017, 13:06

Verkaufen Sie Unfallversicherungen?

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kevin1905 15.07.2017, 19:48
@Peter501

Dann ist dein Beitrag hier als unqualifizierter Beitrag wertlos und verdient einen Daumen runter.

Ich hab z.B. keine Ahnung von Landwirtschaft oder KFZ-Mechatronik. Daher gebe ich dazu auch meinen Senf nicht ab.

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