Wann kommt es bei einem gerichtlichen Mahnverfahren zu einer Gerichtsverhandlung?

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2 Antworten

Bei einem gerichtlichen Mahnverfahren kommt es nur dann zu einer Verhandlung, wenn der Forderung widersprochen wird und der Gläubiger weiterhin auf seiner Forderung beharrt. Dubiose Firmen gehen erst gar nicht so weit, denn dazu muss man Gebühren zahlen, und die dubiosen Firmen wollen Geld kassieren, nicht Geld ausgeben. Wenn also ein gerichtliches Mahnverfahren ins Haus schneit, sollte man wirklich überlegen, ob man der Forderung widersprechen sollte. Wird ihr aber nicht widersprochen, wird auf die Forderung nach ein paar Wochen (nach Ablauf der Widerspruchsfrist) ein gerichtlicher Titel ausgestellt - mit dem ein Gerichtsvollzieher dann härtere Maßnahmen ergreifen kann (Sachpfändung vor Ort, Taschenpfändung, Kontopfändung, Lohnpfändung etc.).
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Dies gilt auch dann, wenn die Forderung von einer dubiosen Firma kommt und nie wirklich bestand. Mit dem Titel (dem Vollstreckungsbescheid) werden auch solche zweifelhafte Forderungen auf jeden Fall durchsetzbar durch den Gerichtsvollzieher - illegale Forderungen werden also mit dem Titel legal.

Wann es aber zum Verfahren kommt und ob man dort überhaupt anwesend sein muss, hängt einzig und allein vom Gericht ab und dem dortigen Bestand an Fällen. Wenn viele aufgelaufen sind, also ein Stau besteht, kann das einige Wochen dauern.

Muss nicht unbedingt. Kommt auf dich an. Vorab kann der Vogelhändler vorbeischauen.

Ohne gerichtliches Mahnverfahren gibt es keinen vollstreckbaren Titel - und damit auch keinen Grund, dass er vorbeikommen sollte.

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