Wann kommt der Brief für die MPU?

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7 Antworten

Hallo Goa, von was genau wurdest du denn freigesprochen? Vom Drogenhandel? Wenn die FSSt. Kenntnisse über Drogenkonsum von dir hat (auch wenn es ein einmaliger Probierkonsum war....), wirst du mit Sicherheit eine MPU machen müssen. Dies erfährst du in deiner Fahrschule, denn sobald dein Fahrlehrer dich zur praktischen Prüfung anmelden will, wird dir dies versagt, bis du ein pos. Gutachten erbracht hast. Dann erst bekommst du ein Schreiben von der FSSt. Gruß, Nancy

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Kommentar von GoaRem03
23.06.2011, 11:55

von besitz.

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Schau mal in die Fahrerlaubnisverordnung, z.B. hier:

http://www.verkehrsportal.de/fev/

Im § 11 Absatz 3 findest du die Bedingungen, unter denen die Fahrerlaubnisbehörde die Beibringung eines MPU-Gutachtens zur Entscheidung über die Erteilung einer Fahrerlaubnis anordnen kann.

Auch § 14 Abs. 2 könnte für dich interessant sein.

Wenn die Bedingungen aus § 11 Abs. 3 nicht zutreffen und du wegen der BTM-Geschichte tatsächlich freigeprochen wurdest und auch keine anderen Tatsachen vorliegen, die auf den missbräuchlichen Konsum von Betäubungsmitteln und somit auf Zweifel an deiner Eignung hindeuten, dann hat die Fahrerlaubnisbehörde keinen Grund, die Beibringung eines MPU-Gutachtens anzuordnen.

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Falls die damaligen Vorwürfe unbegründet sind + Sie nachweislich nicht konsumiert haben (auch keine Einlassung vor Gericht dergleichen!) , brauchen Sie keine Anordnung zur MPU zu befürchten.

Ca.4 - 5 Wochen dauert es, bis das polFZ + der KBA-Auszug aus Flensburg in der FEB sind; danach werden Eignungszweifel geprüft. Wenn nix vorliegt, kriegen Sie von der der FEB die Freigabe zur theor. + prakt. Fahrprüfung.

Das war's dann. Viel Erfolg.

Gruss v.d. sonnigen Insel Fehmarn

Falls Ihnen die Antworten weitergeholfen haben und/ oder gefallen haben, wirft ein "Danke Schön", eine Reaktion oder gar eine "Hilfreichste Antwort" immer einen guten Eindruck auf den Frager.

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ich hab vor ca. 2 Jahren eine Gerichtsverhandlung wegen BTM gehabt wurde aber freigesprochen, da es auch nicht stimmte.

Wenn du freigesprochen wurdest weil die Anschuldigung nicht gerechtfertigt waren, musst du auch keine MPU machen, da kein Eintrag vorhanden ist, da du gegen nichts verstoßen hast.

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Also wenn Du vor Gericht freigesprochen wurdest, aus welchem Grund sollte Dich Dein Landkreis zur MPU schicken?. Welche Zweifel sollte der Landkreis denn noch haben. Schau Dir die Fragestellung von deren Seite mal an. Ich sehe da keins, Du schreibst Du wurdest ja freigesprochen.

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Kommentar von GoaRem03
23.06.2011, 11:56

Es kann ja sein da ich ja mit drogen deswegen dann aufgefallen bin das ich trozdem im pc stehe.

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Da Du nicht vorbestraft bist, hast Du auch nichts zu befürchten!

Auf die freundliche Einladung zur "nicht zu bestehenden MPU" wirst Du vergeblich warten!

Sei froh!

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Bei Freispruch wird man nicht bestraft. Also kommt auch nix.

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Kommentar von JotEs
22.06.2011, 18:31

Die MPU ist keine Strafe, auch wenn sie dem Betroffenen so vorkommen mag. Sie ist ein Mittel der Fahrerlaubnisbehörde, bei vorliegenden, auf Tatsachen beruhenden Eignungszweifeln Klarheit über die Eignung des Betroffenen zu gewinnen.

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