Wann kann man eigentlich von Dehydrieren sprechen?

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8 Antworten

Die empfohlenen 2-3 Liter täglich trinkt doch sowieso kaum jemand. Mal abgesehen davon dass auch in normaler Nahrung ein hoher Prozentsatz Wasser enthalten ist, halte ich das ganze für einen Hype genau wie bei anderen gesundheitsapostolischen Bewegungen. Es sei denn es läge eine Erkrankung vor die eine diszplinierte und hohe Flüssigkeitszufuhr im Rahmen der Therapie verlangt.

Der Begriff Dehydrierung (auch Dehydration oder Dehydrogenierung) bezeichnet in der Chemie die Abspaltung von Wasserstoff aus zumeist organischen Molekülen. Bei dieser chemischen Reaktion handelt es sich um einen Spezialfall der Oxidation, die meist exotherm abläuft. Die Enzyme, die diesen Vorgang in der Biochemie ermöglichen, heißen Dehydrogenasen.

Findet eine Dehydrierung in Gegenwart von Enzymen oder metallischen oder oxidischen Katalysatoren statt, wird jeweils ein Wasserstoff-Molekül abgespalten. Sauerstoff-Radikale, Chinone, Schwefel oder Selen führen dagegen zur Abspaltung einzelner Wasserstoff-Atome (univalente Dehydrierung).

Thema verfehlt, würde ich sagen.

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Liebe Leute, das mit der Dehydration stimmt so nicht. Es ist sowohl ein chemischer, als auch ein medizinischer Begriff. Beides ist richtig, also kommt zurück zum Thema.

Nein, Dehydrierung und Dehdration ist nicht das gleiche:Dehydrieren bezieht sich auf Wasserstoff, Dehydratisierung auf Wasser. Beide Begriffe sollte man den Chemikern überlassen. Wenn denn beim Menschen unzureichende Flüssigkeitsaufnahme gemeint ist und es unbedingt ein Fremdwort sein muß, dann bitte Exsiccose/Exsikkose.

Die Dehydrierung hat 'micpeli' prima beschrieben, jedoch, ich werde das Gefühl nicht los, dass es sich bei der Dehydrierung des Menschen eigentlich um eine Dehydratation handelt, schlichtweg um Wassermangel im Körper, im Gewebe. Ärzte sind selten auch Chemiker und verwechseln Begriffe. Erst recht die Patienten.

Besonders erschreckt mich die Mitteilung: Ich gebe Ihnen jetzt ein Antibiotika; wo es doch Antibiotikum heißen muss.

hallo lovelyrita, Eine manuelle Methode eine eventuelle dehydrierung festzustellen gibt es nicht. das kann nur ein Bluttest beweisen. Es gibt jedoch eine einfache Möglichkeit jemanden dazu zu erziehen mehr zu trinken. Man besorgt sich eine Uhr mit Stundensignal oder frei programmierbarem Timer (gibts auch mit Textfunktion). ein Händy tuts auch. dann trinkt man zu jedem Signalton ein Glas / Tasse 125ml Flüssigkeit. in der 2ten Woche wird die Tasse / Glas auf 250ml vergrößert. den Rest macht dann irgendwann die Gewohnheit. hat bei meiner Mutter gut funktioniert. sie kam hinterher auf 4 Liter / täglich. ich schaffe mit der Methode bis zu 5 Liter bei den jetzigen, idealen Wetterbedingungen.

ich hoffe es klappt auch bei Dir. liebe Grüße uli

Es gibt mehrere Stufen der Dehydrierung: Es geht mit einer relativ zügigen Gewichtsabnahme los. Die haut wird dann schrumpelig und auffällig trocken. Später führt der Wassermanger zu Fieber, Kopfschmerzen, verwirrthei, demenziellen Syndrom und... zum Tod.

Und wenn Du das herausfinden könntest, was würdest Du dann tun? Würdest Du irgendetwas anders machen als Du es jetzt machst? Du kannst schlecht Deiner Mutter zwangsweise etwas einflößen, oder?

Schau, meine Mutter trinkt auch immer zu wenig. Es ist mir egal, was sie meint, wieviel sie am Tag getrunken hat, ich stelle ihr einfach immer etwas zu trinken hin und fordere sie auf, mehr zu trinken. In meiner Gegenwart tut sie das dann auch, weil sie auch selbst weiß, dass ich da recht hab.

Im Grunde ist das alles, was man tun kann. Und oft ist das schon auch genug.

Oh, nein! Man kann Vieles tun. Menschen sind doch Argumenten zugänglich. Ich kenne jemanden, der nach einem Nierenstein jetzt das Doppelte von früher trinkt. Der brauchte nicht mal Argumente von andern zu hören.

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@krucker

Ja, der hatte auch einen Nierenstein. Aber ältere Menschen sind Argumenten nicht so gut zugänglich, sie haben ihr Leben lang eigenverantwortlich so gelebt, wie sie heute leben, und das ist schwer zu ändern und ich sehe mich da auch nicht als befugt, irgendwie groß zu missionieren. Sorry, ich würde das nämlich auch nicht mögen.

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