Wann kann ich einen Zweitwohnsitz anmelden?

6 Antworten

Du kannst in beiden Orten gemeldet sein, aber dir nicht aussuchen, wo Dein Erst- oder Zweit-Wohnsitz ist. Das richtet sich nämlich danach, wo Du dich normalerweise aufhältst und das Amt wird im Normalfall davon ausgehen, dass Dein Arbeitsort auch dein "gewöhnlicher Aufenthaltsort" ist. Somit wäre Köln dein Hauptwohnsitz und der Ort Deiner Eltern dein Zweitwohnsitz, solange Du dort nicht Frau und Kinder hast.

Das ist übrigens auch günstiger für Dich, denn sonst müsstest Du mehr Steuern zahlen, da Köln eine Zweitwohnsitzsteuer erhebt.

Klar kannst du dir eine Zweitwohnung nehmen und diese so anmelden. Zu beachten ist hier, dass für die Zweitwohnung Deutschlandfunkgebühren erneut fällig werden, d.h. zu Hause zahlen ggf deine Eltern oder wenn sie befreit sind, dann du selbst, in Köln zahlst du definitiv erneut volle Gebühren oder in einer WG ggf. anteilig. Zudem erheben manche Städte (Mainz z.B.) extra Steuern für Zweitwohnungen, denn die haben dadurch Kosten und die Steuern gehen an eine andere Gemeinde am Erstwohnsitz.

Ob du da was steuerlich absetzen kannst, das kommt drauf an, den Umzug ggf., wenn du in Köln arbeitest. Doppelte Haushaltsführung ggf., aber da du bei den Eltern ansonsten wohnst, wird das schwierig, da muss man eine eigene Familie (Ehegatte, Kinder) haben.

Wieso kann? Du mußt einen Zweitwohnsitz anmelden, du bist dazu verpflichtet. Mit allen Konsequenzen. Viele Städte forschen sogar nach, ob du einen Zweitwohnsitz hast. Weil sie die Steuer dafür kassieren wollen.


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