Wann kann einem Alkoholiker die Therapie verweigert werden?

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5 Antworten

Er soll sich an eine psychosoziale Beratungsstelle wenden bzw. an eine Suchtberatungsstelle, die werden ihm auf jeden Fall weiterhelfen und herausfinden, ob eine stationäre Therapie oder eine ambulante Therapie sinvoll ist.

Die Kosten trägt in der Regel der Rentenversicherungsträger, entweder die LVA oder die Rentenversicherung Bund(früher BfA).

Es wäre auch sehr gut, wenn er jetzt schon mal eine Selbsthilfegruppe aufsuchen würde.

Dort kann er frei über seine Probleme sprechen und man bekommt auch Tipps und Ratschläge.

Eine Langzeittherapie wird auch meist nur in sehr schweren Fällen bewilligt. Da muß man oft lange warten und hart kämpfen. Aber ein erster Schritt ist ja schon getan. Der Hausarzt vermittelt auch oft in solchen Fällen.

Entweder er hat vor kurzem erst eine abgebrochen oder eine gemacht. Die Kassen haben die Therapien heftigst gekürzt. Wie jeden Herbst/Winter sind z.Zt. die meisten Therapieplätze auch belegt, und da ist es schwer, dazwischen zu kommen. Die Wartelisten sind dann oft sehr lang.

Sollte er während der Entgiftung getrunken haben, gilt er als Nicht-Therapierbar und bekommt auch keinen platz.

Meinst Du "Herbst/Winter", weil dann wegen der kalten Jahreszeit eine höhere Nachfrage nach Kurz- und Langzeittherapien seitens der Nichtsesshaften besteht? Oder hat das noch andere Gründe?

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@LittleArrow

Leider ist das so. Lieber 3 Mon. im Warmen, als sich den A... abfrieren. Die meisten beantragen während der Therapie Verlängerung und sind so ca. 5 Mon. im Warmen.

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Er soll sich mit seiner Krankenkasse in Verbindung setzen. Denn die entscheidet ja dann, ob sie bewilligt wird.

Bewilligen tut das die LVA.

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Vielleicht hat Dein Kumpel sich nicht an die Regeln gehalten.

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