Wann kann eine Partialladung auftreten.?

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2 Antworten

Wenn zwei Atome eine kovalente Bindung eingehen (beispielsweise NO (Stickstoffmonoxid), dann teilen sie sich ja ein (oder mehrere, bei NO sind es  2) Elektronenpaare. Jetzt ist es jedoch so, dass die Elektronen aus der gemeinsamen Bindung stärker zum einen Atom angezogen werden - dem mit der höheren Elektronegativität (im NO Fall wäre dies Sauerstoff (Elektronegativität von 3,5 zu 3,0 von Stickstoff). Da die Elektronen negativ geladen sind führt dies dazu, dass die Seite des Moleküls, zu der die Elektronen stärker gezogen werden, etwas negativer ist. Man spricht von einer Partialladung (im NO Fall wäre also O etwas negativer als N).

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mit1002 20.04.2016, 17:13

Also der Stoff welche die höhere Elektronengavinität hat ist negativ ? Und einfach zusammengefasst kann man es mit allen elektronenpaarbindungen bestimmen ? :D

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SarieI 20.04.2016, 17:28
@mit1002

Das Atom, welches die höhere Elektronegativität hat, is PARTIELL negativ. Das ist so schwach negativ, dass man es als Partialladung bezeichnet.
Das tritt wie gesagt bei kovalenten Bindungen auf - also bei Molekülbindungen.
Beachte jedoch, dass auch Wasserstoff als Molekül (H2) vorkommt, da jedoch beide Wasserstoffatome die gleiche Elektronegativität besitzen, werden die beiden Elektronen nicht stärker zu einem von beiden gezogen. Es kommt zu keiner Partialladung.

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Eine Partialladung tritt bei polaren Atombindungen auf. Das sind Bindungen zwischen Nichtmetallen, die eine Elektronegativitätsdifferenz zwischen 0,4 und 1,7 aufweisen.

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