Wann kann das Jugendamt einem das Kind wegnehmen?

3 Antworten

Das Jugendamt wird das Kind aus dem häuslichem Umfeld entfernen, wenn es dort nicht aufwachsen kann. Und kein Kind kann unter Gewalttätigen leben.

Ich weiss nicht, ob es sich hier um ihr Kind handelt und Sie es so zurichten, aber lebt das Kind unter Gewalteinfluss und kann das Jugendamt dies nachweisen (Ja, dafür wären Zeugen da), wird das Kind wahrscheinlich woanders hinkommen.

Alter spielt dabei keine Rolle. Und gerade in so jungen Jahren sollte das Umfeld in dem das Kind aufwächst, gut sein, ansonsten kann das schwerwiegende Folgen für die Entwicklung des Kindes mit sich bringen.

Sprachaufnahme (wo man auch hört das das Kind unerwünscht ist)

Dies verstehe ich nicht so ganz, da fehlt etwas Kontext. Ist das eine Aufnahme von Ihnen oder von einem Außenstehenden? Wäre das etwas, was für das Elternteil oder gegen dieses spricht?

Aus der Ferne, kann man dir diese Frage nicht beantworten.

Nimm Kontakt zum Jugendamt auf und unterhalte dich mit der zuständigen Sachbearbeiterin.

Du kannst dir aber auch Hilfe bei einem Rechtsanwalt (Familienrecht) holen.

Reichen dafür drei Zeugenaussagen das man gegenüber dem Kind gewalttätig ist

Sollte diese Information dem Jugendamt zugegangen sein, wird man dein Kind auf jeden Fall von einem Arzt untersuchen lassen.

und eine Sprachaufnahme (wo man auch hört das das Kind unerwünscht ist) welche das Jugendamt aber nicht hören will?

Dieser Satz ist für mich nicht nachvollziehbar.

Wenn diese Sprachaufnahme existiert, wird man dich im Auge behalten.

Wenn diese Sprachaufnahme existiert, wird man dich im Auge behalten.

Durch das Persönlichkeitsrecht ist der einzelne gegen Eingriffe in seine Privatsphäre geschützt. Grundsätzlich kann jedermann selbst bestimmen, ob und von wem sein Wort auf Tonträger aufgenommen, ob und vor wem die aufgenommene Stimme abgespielt werden soll.

Daher darf niemand ohne den Willen des Betroffenen über dessen nichtöffentlich gesprochenes Wort verfügen.

Zu welchen Äußerungen man jemanden in einem Gespräch provozieren kann, wenn man ihn darüber im unklaren läßt, daß ein Aufnahmegerät mithört, ist gar nicht abzusehen.

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@isebise50
Grundsätzlich kann jedermann selbst bestimmen, ob und von wem sein Wort auf Tonträger aufgenommen, ob und vor wem die aufgenommene Stimme abgespielt werden soll.

Ausnahmen bestätigen die Regel und zwar wenn es um das Kindeswohl geht, dürfen Behörden davon Gebrauch machen.

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Kläre diese Frage bitte mit dem involvierten JA bzw. einem Fachanwalt.

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