Wann ist Sexualität?

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5 Antworten

Das was du beschreibst, ist die Denkweise von Gender-Mainstreaming.

Jede/r kann sich aussuchen wie er / sie seine / ihre Sexualität lebt. Man legt sich gewissermaßen nicht mehr fest, sondern kann nach Lust und Laune Geschlechtsverkehr mit Männern und Frauen haben.

Aber warum es einen "Geschlechterkonflikt" (was verstehst du da überhaupt darunter?) lösen soll, erschließt sich mir nicht.

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Kommentar von LoparkaLisa
03.07.2016, 23:02

Geschlechterkonflikt war wohl das falsche Wort.. Sexuelle Konflikte? Keine Ahnung. Es löst einiges;)

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Es ist jedem selbst überlassen ob und wie er sich bezeichnet. Manche verzichten ganz auf "Labels" und andere identifizieren sich ein ganzes Leben lang als "Hetero" und verlieben sich dann doch in eine Person des gleichen Geschlechts. Die Sexualität ist so individuell und vielfältig dass eigentlich nichts wirklich passt. Und man kann sein Label doch je nach Gefühl ändern. Es gibt ja nicht nur Homo / Hetero / und Bi da gibt es so viel mehr... (pansexuell/ romatische orierntierung - sexuelle Orientierung, demisexualität) ich denke diese 3 Hauptlabels passen sowieso nicht auf jeden und meißtens benutzen die Personen es nur um anderen oder sich selbst irgendwas zu geben um das Gefühl zu "definieren"
Bin mir sicher ob das weiter hilft aber ich dachte ich (als nicht "gelabelte") person geb da mal meinen Senf dazu. Hab da ein bisschen erfahrung ;)

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Ich denke nicht, dass jemand, der heterosexuell ist, später auch mal homosexuell werden kann/will.

Ebensowenig werden homosexuelle Menschen nicht plötzlich hetero, weil sie es könnten oder wöllten. Abgesehen davon, dass Homosexualität nicht vom Willen abhängt. Wenn man sich aussuchen könnte, was man sein will, dann wäre es für viele sicher leichter, mit ihrer Sexualität umzugehen.

Wer homosexuell ist, und es unterdrückt oder aus welchen Gründen auch immer unterdrücken muss, wird nicht richtig glücklich und zufrieden leben.

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Kommentar von xDarkFlowerx
03.07.2016, 13:21

Besser hätte man es nicht sagen können!

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Auch, wenn jemand Bisexuell ist und später einen Mann oder eine Frau heiratet, wird er dann nicht Hetero, sondern ist nach wie vor Bisexuell. Was ich eher traurig finde sind nicht die Begriffe, sondern, dass nicht einfach alles akzeptiert wird. Ob man jetzt auf das Andere oder das gleiche Geschlecht steht, dass ist wohl ziemlich egal... Intoleranz bringt sowieso nichts weil sich dadurch 1. nix ändert und 2. kann man sich ja nicht aussuchen, in wen man sich letztendlich verliebt. (also ich werfe dir nicht vor, du seist Intolerant, wollte das nur mal erwähnen :D)

Das man nie weiß, ob es sich noch ändern kann, kann ich mich leider nicht anschließen. Ich z.B. stehe auf Frauen und das war auch noch nie anders. Ich bin mir SO sicher, dass ich nie hetero oder bi sein würde. Ich kenne viele Männer, aber mehr als sehr starke, freundschaftliche Gefühle kann ich da nicht entwickeln. Die Begriffe 'Hetero, Homo' etc, finde ich manchmal gar nicht SO schlecht. Wenn jemand fragt 'was (das klingt so komisch :D') man ist, kann man mit einem Wort antworten und sie wissen, was los ist. Es gibt aber auch Situationen, in denen ich die Wörter Hasse. Bei 'Homoehe' zum Beispiel. Homoehe? Das ist keine andere Art oder sowas, das sind, genau wie bei Heteropaaren, zwei Menschen die sich eben lieben und ihr Leben miteinander verbringen wollen. 

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Kommentar von LoparkaLisa
03.07.2016, 13:17

Zitiere dich: "Ich bin mir SO sicher, dass ich nie hetero oder bi sein würde." 

Hier finde ich eben nimmst du dir, nehmen sich die meisten Menschen das Recht auf ein Urteil welches ihnen nicht möglich ist. 

Es geht um einen feinen Unterschied. Ich bin der Ansicht du kannst  nur sagen, dass du jetzt etwas willst,oder nicht willst. Du kannst diesen Wahrheitsanspruch aber nicht für die Zukunft erheben,ganz einfach weil du nicht weißt in welche Situation du noch gebracht wirst. Wenn du JETZT für alle Zeiten etwas beschließt , dann ist das nur so lange aufrecht, wie du es aufrecht erhältst. Da du nicht wissen kannst, ob du es aufrecht erhalten kannst, ist es meiner Meinung nach ein Trugschluss, diese Wortwahl zu benutzen .

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Viele Menschen denken in Schubladen.
Bist du eins, hast du deinen Platz.
Eine Schublade die immer aufgemacht wird ist vielleicht zu kompliziert, damit wollen die Menschen nichts zu tun haben.

Zusätzlich noch Vorurteile und Co. Das ist alles immer noch sehr angespannt.
In Deiner Aufzählung hast Du auch noch einige Vergessen, z.b. Trans-, Pan- und Asexuelle, ...usw.

Als Mensch sucht man sich selbst auch einen Bereich wo man dazu gehört. Es ist für viele zu schwer etwas offen zu lassen.

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Kommentar von LoparkaLisa
03.07.2016, 13:10

ich schließe natürlich alle Neigungen ein

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