Wann ist "Ruhestörung"?

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Derartige Mietersteitigkeiten sind häufig, entsprechend viele (und zum Teil auch sich widersprechende Urteile gibt es).

Lärm Tagsüber muss bis zu einem gewissen Grad geduldet werden. Ruhezeiten, z.B. über den Mittag und insbesondere in der Nacht und am Wochenende müssen aber berücksichtigt werden.

Von wann bis wann die Nachtruhezeit geht, ist entweder ortsabhängig oder im Mietvertrag definiert. Bei wiederholter Verletzung der Nachtruhe durch ausufernde Parties kann man gegen die fehlbaren Mieter vorgehen. Verantwortlich ist in erster Linie die lokale Polizei, sekundär kann man auch die Immobilienverwaltung anschreiben. Wichtig ist Beweismaterial in irgendeiner Form, geeignet sind z.B. die Aussagen anderer Mieter, die sich ebenfalls gestört fühlen. Auch ein Anschreiben der Immobilienverwaltung mit einem Brief, den andere lärmgeplagte Mieter ebenfalls unterschrieben haben, erhöht die Glaubwürdigkeit, dass es sich nicht um einen Bagatellfall handelt. Nicht geeignet sind z.B. Beweismittel, die rechtswidrig erhoben wurden, etwa das Aufzeichnen von Gesprächen in anderen Wohnungen etc.

Ein mehrstufiges Vorgehen ist zu empfehlen. Ein sofortiges Anrufen der Polizei vergiftet das Nachbarschaftsklima nachhaltig. Deshalb immer zuerst mit dem Nachbarn das Gespräch suchen und relvante Argumente vorbringen. Dabei nicht emotional werden, sondern sachlich bleiben. Den Nachbarn auch an die geltenden Nachtruhezeiten von XX:00 - YY:00 erinnern. Keine Drohungen machen, was passieren werde, wenn der Nachbar sich trotzdem weiterhin nicht an die Regeln halte. Den Nachbar unbedingt mit Beweismaterial konfrontieren: Häufig streiten laute Nachbarn ab, die Quelle des Lärms gewesen zu sein, und zeigen auf andere oder machen einen auf "keine Ahnung, ich habe nichts gehört". Deshalb ist es wichtig, dem Nachbarn zu zeigen, dass man genau gesehen hat, dass Partygäste in seine Wohnung gegangen sind, und dass der Lärm aus diesem und jenem Grund nur von ihm kommen könne.

Hilft das erste Gespräch nichts, würde ich nach einer Gnadenfrist den Nachbarn ein zweites Mal ansprechen. Bringt das auch nichts, oder ist der Nachbar von Anfang an uneinsichtig, sollte man den Nachbarn darauf hinweisen, dass man die Immobilienverwaltung anschreiben werde, und dies dann auch wirklich tun. Wenn auch die Immobilienverwaltung nichts bringt, hilft nur noch die Polizei. Diese kann einen Nachbarn bei übermässigem Lärm zu Ruhezeiten eine Busse aufbrummen, im Wiederholungsfall ist ein Weiterzug an ein Gericht denkbar. Die meisten Mieter werden es wohl vorher aufgeben und wegziehen. Man darf den Kampf aber nicht zu früh aufgeben.

Achtung: Rachemassnahmen beim Nachbarn führen meistens nicht zum Ziel, und bringen einen selbst vor der Verwaltung und den Behörden nur in eine schlechtere Position.

So wie du das beschreibst, kannst du nur immer wieder den Vermieter einschalten, damit der die Mieter abmahnt - dazu solltest du ein Lärmprotokoll machen. Bezüglich der Hausparty des Nachbarn kannst du nach 22:00 Uhr die Polizei rufen, die klingeln dort und wenn's nicht aufhört, kommen die auch mehrfach. Aber das alles wird dir/ euch womöglich das Leben dort mehr erschweren als erleichtern - also ist auch mein Rat. Sucht euch eine andere Wohnung auch wenn das schwer ist, was passendes und günstiges zu finden.

Wenn da mehrere Nachbarn so schrecklich sind, würde ich mir eine andere Wohnung suchen,

Mietrecht: Hundebetreuung am Wochenende?

Hallo,

kennt sich hier jemand mit Mietrecht aus? In unserem Mietvertrag steht, dass Kleintiere erlaubt sind. Hunde und Katzen nach Absprache.

Da meine Eltern im Urlaub waren, hatten wir die beiden Dackel zu Besuch. Gestern steht unser Vermieter vor der Tür und sagt uns, dass sich unsere Nachbarn, die im selben Haus wohnen, beschwert hätten, da ein Nachbar angeblich eine Hundeallergie hätte und ein anderer eine Hundephobie.

Jetzt haben wir absolutes Hundeverbot bekommen, und können uns nicht vorstellen, dass das Rechtens ist. Schließlich sind diese wie gesagt, nur am Wochenende hier gewesen und nicht unter der Woche.

Wir wohnen hier nun seit 1 1/2 Jahren, hatten immer mal wieder die Hunde hier. Da hat NIE jemand zu vor was gesagt.

Erst jetzt plötzlich, nachdem wir die Hunde an 3 aufeinander folgenden Wochenenden bei uns hatten, kommen diese, in meinen Augen lächerlichen Beschwerden.

Lächerlich weil: 

1. Hundeallergie: Die Hunde habe ich im Flur auf dem Weg in unsere Wohnung auf dem Arm, mir ist noch NIE ein Nachbar entgegen gekommen. Hinzu kommend weiß ich, dass erst beim Kontakt mit Hunden die Allergie auslöst, aber der Kontakt entfällt ja komplett, also ist das für mich eine schlechte Ausrede.

2. Hundephobie: Wie schon gesagt: Die Hunde habe ich im Flur auf dem Weg in unsere Wohnung auf dem Arm, mir ist noch NIE ein Nachbar entgegen gekommen!! Außerdem bellen die Hunde nicht, äußern sich nicht aggressiv. Also ebenfalls eine schlechte Ausrede.

Meine Frage also: Darf man uns überhaupt verbieten, die Hunde am Wochenende hier zu haben? Schließlich leben die nicht hier, sind nicht hier gemeldet, sind wie gesagt nur zur Betreuung am Wochenende hier.

Ich hoffe, es kennt sich jemand damit aus und kann uns genaueres sagen.

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Nachbar nutzt Stromanschluß mit!

Hallo zusammen,

direkt zu meiner Frage, mglicherweise kann mir jemand einen Rat geben, das wäre toll:)

Vor ein paar Tagen habe ich meine Stromkostenjahresabrechnung erhalten. Mein Verbrauch war so hoch ( ein Drittel hher als im Vorjahr), dass ich ab in den Keller zum Zähler bin und verglichen habe. Zudem sind im Keller auch Anschlüsse für die Waschmaschinen. Jede Mietpartei hat ihren eigenen Anschluss, die Stromdosen sind abschließbar. Nur besitze ich keinen Schlüsel für meinen Anschluss, der Vermieter meinte damals wohl, das wäre auch ok so. Ich selbst nutze meine Waschmaschine seit zwei Jahren nicht mehr, da diese defekt ist. Nun konnte ich aber auch meinen Stromanschluss nicht abschließen. das Problem: ein Nachbar, welcher seit einem jahr hier wohnt, nutzt meinen Stromanschluss! ich habe ihn darauf angesprochen, er meinte, er würde ihn von Anfang annutzen, weil ihm nichts mitgeteilt wurde und er auch keinen Schlüssel für seine Steckdose besitzt.

Normalerweise meint man ja, dass ein Nachbar nicht einfach so , ohne jemanden zu fragen, seinen Kram irgendwo anschließt. Die anderen beiden Parteien haben ihre Waschmaschinen an den ihnen zugehrigen Stromdschen angeschlossen,diese Nachbarn schließen ihr Döschen auch nie ab.

Die Frage ist nun:

Bleibe ich auf der kompletten Stromnachzahlung sitzen? ich habe meinem Nachbarn ein Jahr lang seine Waschladungen finanziert und das sehe ich nicht ein.

Ist der vermieter nun in der Verpflichtung, da irgendetwas zu unternehmen ( außer das Schloß an meiner Stromdose auszuwechseln und mir den Schlüssel auszuhändigen) oder bin ich als Mieterin selbst schuld, dass ich nicht auf meinen Anschluss geachtet habe?

Auch ist meine Frage, ob ich mich erst an einen Mieterbund wenden soll oder jetzt erst mit dem Vermieter sprechen (der ja unter umständen eine teischuld besitzt, da er keine Schlüssel ausgehändigt hat und den Nachbarn auch nciht aufgeklärt?), der dann als Mittelsmann zwischen meinem nachbarn und mir fungieren könnte?

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Wie soll ich mich verhalten, wenn mein Nachbar zum Stalker wird, weil er mich mag und ich jedoch in seinen Kumpel verliebt bin?

Vor einiger Zeit bin ich umgezogen. Mein Nachbar ist 2 Jahre älter als ich und so kam es, dass wir uns verabredeten und er mich mit seinen Freunden an diverse Feste mitnahm. In der Zwischenzeit hat sich mein Nachbar stark in mich verliebt. Bevor ich das wusste, hatten wir auch etwas miteinander... Jedoch sagte ich bereits zu Beginn, dass ich mit ihm keine Beziehung eingehen möchte/kann. Mein "Verehrer" führte mich mehrmals zum Essen aus, schenkte mir Blumen und buchte ohne mein Vorwissen ein Wochenende in den Bergen. All das finde ich ja sehr nett, jedoch entspricht das überhaupt nicht meinen Vorstellungen, was ich auch versucht habe ihm zu erklären. Das Wichtigste ist für ihn, dass wir "nicht bloss Nachbarn" sind, auch wenn wir nicht offiziell in einer Beziehung sind.

Mittlerweile ist es bereits soweit gekommen, dass er fast täglich bei meiner Gartenterasse ein- und ausgeht, so fern die Türe offen steht. Ich kann nicht mehr im Garten sitzen, ohne dass er zu mir herüber kommt. Ständig will er in meiner Nähe sein. Falls wir mit seinen Freunden verabredet sind, will er unbedingt noch alleine Zeit mit mir verbringen. Deshalb ist es für ihn auch selbstverständlich, dass er nach der Verabredung mit den Freunden noch zu mir nach Hause kommt, egal ob ich das will oder nicht.

Dazu kommt, dass ich mich bereits beim ersten Treffen mit seinen Freunden in einen Kumpel von meinem Nachbarn verliebt habe. So zu sagen "Liebe auf den ersten Blick" obwohl ich das selber fast nicht glauben kann.

Ich persönlich habe das Gefühl, dass er auch ein wenig Interesse an mir hat.

Letztes Wochenende haben wir sehr lange über meine Situation mit meinem Nachbarn gesprochen. Das Gespräch ist durch ihn entstanden, da er merkte, dass ich mich nicht wohl fühle in der Nähe meines Nachbarn. Ich hatte sehr das Gefühl, dass er mich verstand. Seit diesem Gespräch schreiben wir nun auch täglich.

Ich weiss nicht, was ich tun soll. Der Nachbar "hängt mir an der Wange", sodass ich fast nicht mehr selber atmen kann und gleichzeitig bin ich stark an einem Kollegen von meinem Nachbarn interessiert. Was soll ich tun?

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