Wann ist man kein Tanz-Anfänger mehr?

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Im Hip Hop wird es ähnlich sein, wie in anderen Tanzdisziplinen auch: Es gibt Figuren, die zu den Basisfiguren gehören. Andere hingegen zählen zu den fortgeschrittenen Figuren, weil sie Bewegungsabfolgen enthalten, für die bereits ein gewisses Mass an für den betreffenden Tanz spezifische Ausführungen nötig sind.

Im West Coast Swing - gewiss auch in anderen Tänzen - gibt es Anlehne-Figuren, bei denen der Follower an den Partner anlehnt. Dabei ist nicht das Anlehnen das Schwierige daran, sondern die Vorbereitung dazu und hinterher das Lösen vom Partner. Man muss innert nützlicher Frist auf Tuchfühlung zum Partner treten und sollte dann nicht einfach wie ein gefällter Baum umkippen, ihm quasi entgegen fallen. Tut man das, fallen beide! Man muss also die Annäherung geschmeidig hinkriegen, so dass man genügend Zeit hat, die Berührung aufzubauen.
Das Loslösen: ditto. Der Partner baut zur Vorbereitung Körperspannung auf. Der Follower muss dies spüren und das Aufrichten dann selbständig fortsetzen. Es ist nicht der Leader, welcher den Follower aufstellt, wie ein Maibaum.

Eine Choreo ist dann schwierig, wenn sie solche Figuren enthält, deren Ablauf klar sein soll. Man übt dann nämlich die Choreographie und nicht die Figuren.

Woher ich das weiß:Hobby – tanze seit nunmehr 7 Jahren Swing (Balboa, WCS, Boogie)

Danke für den Stern!

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Vielleicht kann dir das ein HipHop Tänzer sagen. Bei meinem Tanz, Lindy Hop, gibt es gewisse Figuren, die man können muss und eine gewisse Zeit die man schon getanzt haben sollte, um in einen gewissen Schwierigkeitsgrad eingestuft zu werden.

Außerdem gibt es noch andere Fähigkeiten, die dann weitergehend benötigt werden. Zum Beispiel die, sich Figuren "abschauen" zu können oder die Fähigkeit sich eine Schrittfolge schnell merken zu können. Etc.

Leider kann ich dir das in HipHop nicht genauer sagen.

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