Wann ist es Zeit, die Firma zu verlassen?

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3 Antworten

Über Ihre Gedanken zum Thema bin ich im Voraus dankbar

Etwas anderes kann man hier auch nicht schreiben. Einen Rat oder eine Empfehlung kann und werde ich auch nicht geben. Meine eigene Erfahrung und Einschätzung:

Vor ca. 15 Jahren gab es bei meinem AG einen Stellenabbau. Da meine Abteilung auch betroffen war und ich die kürzeste Zeit dort gearbeitet habe (ich war vorher in einer anderen Abteilung tätig wo vorher schon Personal eingespart wurde) rechnete ich mir aus, gehen zu müssen.

Der Abteilungsleiter bot den MA an, sich freiwillig zu melden und so auch eine Abfindung mitzunehmen. Ich suchte mir also einen anderen Job und fand diesen auch. Als ich mich nun bereit erklärte mit der Abfindung zu gehen, teilte man mir u.a. mit: "Sie sind nicht auf der Liste der Personen für die diese Regelung in Frage kommt. Wir können Sie zwar nicht halten, wenn sie die Firma unbedingt verlassen wollen, werden das aber mit Geld nicht unterstützen."

Da wußte ich, dass meine Leistungen anerkannt und positiv beurteilt wurden und ich blieb und arbeite immer noch im selben Betrieb.

Wenn ein AG aber so gleichgültig reagiert wie Deiner, auf die Einhaltung einer Kündigungsfrist verzichtet und eine Rückkehr rigoros ausschließt, würde ich mir auch Gedanken machen ob man überhaupt noch mit mir arbeiten möchte.

Mach Dir doch mal eine Liste und schreib auf eine Seite die positiven Dinge in der jetzigen Firma, auf die andere die negativen. Dann kannst Du Dich nach Abwägung der relevanten Punkte vielleicht besser entscheiden. Viel Glück.

Es gibt eine Reihe von Überlegungen und Abwägungen, die man dazu anzustellen hätte:

  • Vergleich der wirtschaftlichen Situation beider Betriebe, ihre Größe, Stärke, Stellung im Konkurrenzverhältnis allgemein
  • Abwägung des Vorteils einer besseren Bezahlung gegenüber der Unsicherheit einer neuen Probezeit
  • generell Abwägung von alten und neuen Arbeitsvertrags- und Arbeitsbedingungen
  • Aufgabe eines bekannten Umfeldes, bekannter Strukturen, gewohnter Abläufe, eines gewohnten personellen Umfeldes zugunsten von völlig Neuem
  • Relevanz der Tatsache, dass man praktisch abgeworben wird (was einen gewissen "Wert" beweist).

Sicher ließen sich noch weitere Punkte anführen ...

Die "Zurückhaltung" des aktuellen Arbeitgebers muss nicht unbedingt in einer "Geringschätzung" ihren Grund haben, sondern könnte auch taktisch bedingt sein: um zu verhindern, dass der Arbeitnehmer die Tatsache seiner "Abwerbung" (also "Begehrlichkeit" des neuen Arbeitgebers) als Argument nutzt, um durch Betonung seines Wertes arbeitsvertragliche Verbesserungen (höheres Gehalt, erweiterter Einfluss/Beförderung usw.) zu verhandeln.

Für meine Person: Ich würde wahrscheinlich einem "Bauchgefühl", beeinflusst von nüchtern-objektiven Überlegungen, folgen - wobei ich hier natürlich nichts Konkretes in die eine oder andere Richtung sagen kann..

Das einmal so in aller Kürze ...

viele richtige antworten sind schon hier.....

was ist das für ein beruf ? viel gefragt oder gibt es genug bewerber...

wielange bin ich schon bei dem alten arbeitgeber und habe dadurch kündigungsschutz?

ist der neue arbeitsplatz eine verbesserung nicht nur per gehalt ??

entfernung zum arbeitsplatz - meine position auf der alten stelle ?

wie ist das klima auf der neuen stelle....

das sind ndur ein paar ergänzungen...

übeall wird mit wasser gekocht

alles gute

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