Wann ist es sinnvoll eine Immobilienfinanzierung mit einer Lebensversicherung abzudecken?

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4 Antworten

Noch ein verspäteter Kommentar: Ein Finanzierungsmodel mit Tilgungsaussetzung ist nicht generell schlecht, es kommt darauf an, in welche Anlageform man investiert. Eine Kapital LV eignet sich aus meiner Sicht (dto. markusros) dafür nicht. Also RLV + Rentable Anlage ist ok, aber bedenke, dass die Schulden über die Laufzeit nicht weniger werden. Du zahlst also den Finanzierungszins immer auf die volle Kreditsumme.

Die Gefahr bei der Baufinanzierung über eine Lebensversicherung war und ist, dass man bei der Berechnung des Ertrages aus der LV die Garantieverzinsung mit dem prognostizerten Zins "verwechselt". Speziell weil dies viele Berater/ Verkäufer auch so suggerieren.

Als in den letzten Jahre die Effektivverzinsung von LV massiv nach unten gefahren wurde, kamen viele Häuslebauer in arge Schwierigkeiten und mußten nachfinanzieren. Der angesparte Betrag der LV war u.a. wegen des Zinseszinseffektes massiv unter der "unverbindlichen Prognose" geblieben.

Auch aufgrund der niedrigen effektiven Verzinsung von LV rate ich von dieser Verknüpfung LV/ Immobilienfinanzierung ab. Den Todesfall (siehe Antwort von demosthenes) kann man auch über eine kostengünstige Risikolebensversicherung abdecken, wenn mal will

Grüße markusros

Ich halte das für sehr sinnvoll, besonders in Form der verbundenen Lebensversicherung.

Das bedeutet, dass beim Tode eines der beiden Partner die Lebensversicherung sofort fällig wird und die Hypothek erledigt ist, sodass der Überlebende zu all den anderen Problemen nicht auch noch weiter Zinsen und "Tilgung" zahlen muss.

ausführliche Antworten und eine Diskussionsplattform zum Thema Finanzierung habe ich unter http://www.banken-kredit.de/ gefunden

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