Wann ist eine Wohnung überbelegt und daraus restultierend darf eine zweite Person nicht in eine Wohnung nachziehen?

7 Antworten

Bei der Überbelegung fokussiert die h. M. der Gerichte auf das Wohnungsaufsichtgesetz der Bundesländer.

In Bayern lautet es: Mindestens zehn Quadratmeter Wohnfläche müssen für jede Person bereitstehen. Für Kinder bis sechs Jahren reichen sechs Quadratmeter.
Einzelne Wohnräume dürfen nur ab sechs Quadratmetern einer Person dann
überlassen werden, wenn ausreichend Nebenräume zur Mitbenutzung zur
Verfügung stehen. Wenn eines der beiden Kriterien nicht eingehalten
wird. gilt die Wohnung als überbelegt.

G imager761

Erstaunlich, 19.5qm als "Wohnung" zu definieren, selbst das Jobcenter stuft 45qm für eine Person als ausreichend ein

Gesetzliche Regelungen für eine solche "japanische Miniwohnung" gibt es wohl nicht - kenne nichts, worauf Du Dich berufen kannst, wenn der Vermieter nein sagt

c... also sonstige gewichtige günde sind aber wahrscheinlich auch nicht näher definiert... wenn also dem vermieter dein gesicht nicht gefällt, kann er irgendwelche belanglosen gründe erfinden. 

ihr solltet einfach mal nachfragen 

Überbelegung in Eigentumswohnung?

Handelt es sich um Überbelegung?

Wie schon mal gefragt (https://www.gutefrage.net/frage/mit-wievielen-personen-darf-man-eine-wohnung-bewohnen-und-darf-man-in-einer-eigentumswohnung-einen-grossen-hund-halten?foundIn=user-profile-question-listing) wohnen in der EIGENTUMSWOHNUNG (mit ca. 77qm) über uns: 3-4 Erwachsene mindestens 2 Kinder im Alter von etwa 10 Jahren 1 Baby und ein ziemlich großer Hund.

Alles, was im Internet zum Thema Überbelegung zu finden ist, bezieht sich auf MIETWOHNUNGEN. Es handelt sich hier aber um eine EIGENTUMSWOHNUNG. (Ja, ich weiß was Eigentum bedeutet.)

Die Informationen/Kriterien zur Überbelegung einer MIETWOHNUNG werden erfüllt bzw nicht erfüllt, je nach Standpunkt: pro Person 9-10 qm: passt, da 77qm für 7 Leute maximal 2 Personen pro Raum: passt auch, da 4-Raum-Wohnung

Aber wenn von Arge/Jobcenter/Arbeitsamt eine 80qm-Wohnung für 3 Personen reichen soll, wie können die dann mit 6-7 Personen plus Baby und Hund auf 77qm leben/hausen?

Dazu kommt, dass es von Seiten der Verwaltung hieß: Da zieht ein älteres Ehepaar ein. Jetzt ist es aber so, dass hier 6-7 Personen plus Baby und Hund wohnen.

Das schlimmste ist aber: Die Kinder rennen und rummsen durch die Wohnung. Ja, man muss Kinderlärm ertragen. Aber warum gehen die nicht raus? Rasenfläche direkt am Haus, Spielplatz und Fussballplatz in 5 Minuten Entfernung. Diese Kinder spielen NIE draußen. An Spielkameraden kann es nicht liegen, fast täglich spielen Kinder gleichen Alters auf der Rasenfläche.

Und mit 10 Jahren sind die auch alt genug, zu verstehen, dass man Rücksicht auf die anderen Wohnungseigentümer nehmen muss.

Vor allem die Zeit des Lärms ist komisch: bis etwa 18 Uhr ist es fast immer ruhig, aber ab 18 Uhr geht es dann los mit Rummsen. Früher bis 22 Uhr, in letzter Zeit(seit einem Monat) bis 23 Uhr oder länger. Also Zeiten, wo die Kinder ins Bett gehören. Vielleicht staut sich der Bewegungsdrang den ganzen Tag auf und abends muss er dann ausgelebt werden. Vorher gehen die nicht zu Bett.

Auch wenn es sich um Eigentum handelt, muss man dorch etwas gegen die Überbelegung und den daraus resultierenden Lärm machen können?

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Vermieter behauptet die Wohnung sei überbelegt und verweigert Zuzug von Familienmitglied - Was tun?

Hallo zusammen, vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt sich in der Materie aus, was die Rechtssprechung angeht, also:

2002 sind wir mit 2 Erwachsenen und 3 Kindern in eine 4 Zimmer Wohnung mit etwa 90 m² Wohnfläche gezogen. Ein Jahr später kam noch ein weiteres Kind hinzu und wir waren zu sechst. So weit so gut.

Nun bin ich vor einigen Jahren zum Studieren in eine andere Stadt gezogen und wollte jetzt wieder zu meiner Familie zurückziehen. Beim Bezirksamt habe ich erfahren, dass ich eine Wohnungsgeberbescheinigung vom Vermieter benötige, um mich anzumelden. Daraufhin meldete ich mich beim Vermieter und bekam prompt ein Schreiben, dass die Wohnung doch jetzt schon überbelegt sei und meine Aufnahme verweigert wird.

Ich war mir sicher, dass die Wohnung nicht überbelegt ist und habe mich im Vorfeld im Internet informiert und auch einige Gerichtsbeschlüsse zu dem Thema gefunden. Demnach benötigt ein Erwachsener wohl eine Wohnfläche von etwa 10 m² und pro Zimmer können bis zu zwei Personen wohnen.

Dann habe ich mich nochmals persönlich im Büro des Vermieters gemeldet , weil ich annahm, dass es sich um ein Missverständnis handelt. Denn ich war mir sicher, dass die Wohnung nicht überbelegt ist. Wie gesagt: in unserem Fall ohne mich 5 Personen auf 90 m² sind 18 m² pro Person.

Im Büro des Vermieters wurde mir gesagt, es handele sich nicht um ein Missverständnis und die Wohnung sei nun mal überbelegt.

Ich sprach an, dass es bis jetzt keine Probleme gegeben hatte und wir schon damals zu fünft aus einer kleineren Wohnung des gleichen Vermieters in eben diese größere Wohnung eingezogen sind. Warum wird genau jetzt behauptet, dass die Wohnung überbelegt wäre und warum kündigt uns der Vermieter nicht, wenn er denkt er wäre im Recht. Auch auf die oben genannten Gerichtsbeschlüsse wies ich hin.

Die Punkte, die ich ansprach, wurden ignoriert, runtergespielt. Es liege im Ermessen des Vermieters dies zu entscheiden und sie würden eine 3 Zimmer Wohnung ja auch nicht an eine 4 köpfige Familie vermieten. Die Kinder seien ja jetzt keine Kinder mehr und benötigten mehr Wohnraum. Pro Person müsse man ein Zimmer haben.

Außerdem sagte mir die Sachbearbeiterin des Vermieters, ich könne ohne weiteres bei meiner Familie wohnen solange keine Probleme entstehen. Das hat mich dann schon etwas verdutzt, erst zu behaupten die Wohnung wäre überbelegt, aber im gleichen Atemzug zu sagen ich könne dort wohnen. Wozu gibt es denn dann das Meldegesetz?

Wenn ich dort wohnen kann, warum wird mir dann die Aufnahme in die Wohnung verweigert? Und natürlich kommt es zu Problemen wenn ich mich beim Amt nicht anmelden kann und ohne Wohnort oder gültigen Perso dastehe. Auch diese Äußerungen wurden von ihr nicht wahrgenommen und sie werde das nicht mit mir ausdiskutieren.

Zum Schluss sagte ich, dass wir uns dann wohl vor Gericht sehen würden.

Wer weiß einen Rat oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Wer ist im Recht? Wie sollte ich jetzt vorgehen?

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Harz 4 und WG - geht das?

Hallo, ich und mein Freund würden gerne in einer anderen Stadt eine WG gründen. Der Punkt ist, er und ich erhalten aktuell ALGII, unsere Mitbewohnerin aber nicht.

Meine Frage wäre hier nun, ob das überhaupt Möglich ist. Wie wird das alles gerechnet und wird die dritte Person dann eingerechnet? Bekommen wir dann überhaupt noch Leistungen?

So wie ich das verstanden habe, müssen wir einfach nur eine Wohnung finden, den Antrag in der neuen Stadt abgeben (wenn der Vermieter damit einverstanden ist) und dann ist alles geregelt.

Was wäre dann mit der Kaution? Denn Soweit ich weiß, Bekommen Leute mit ALGII Bezug dann ein Darlehen für die Kaution, die dann jeden Monat angerechnet wird. Aber wenn meine Freundin Einkommen erhält, würden wir doch nicht alles bezahlt bekommen oder?

LG

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Zimmer untervermieten nur mit Zustimmung, Vermieter reagiert nicht

Hallo zusammen :)

Seit dem 1.1. habe ich ein Zimmer an eine Freundin untervermietet, wir teilen uns die Wohnung (3 Zimmer, Küche, Bad) nun.

In meinem Mietvertrag steht ich darf die Mieträume nur mit Zustimmung des Vermieters untervermieten, dieser kann jedoch die Zustimmung nur aus berechtigten Gründen die in der Person des Untermieters oder wegen Überbelegung der Wohnung verweigern.

Nun habe ich schriftlich (per E-Mail an die Geschäftsadresse die auch im Mietvertrag steht, da Briefe schon in der Vergangenheit angeblich nicht angekommen sind) diese Genehmigung erbeten und auch versucht meinen Vermieter anzurufen. Leider keine Reaktion des Vermieters. Zwischenzeitlich

Ich fühle mich nicht wohl mit dieser Situation. Kann ich das Einverständnis des Vermieters nun voraussetzen, da ich belegen kann (genügt als Beleg ein Ausdruck der E-Mail?), dass ich Ihn informiert habe und er sich nicht gemeldet hat?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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Ist das Lagern von gelbem Müll in der Wohnung zumutbar? Wie kommen wir wieder zu einer gelben Tonne?

Möchte die Frage noch mal aufgreifen, weil ich bisher keine eindeutigen Aussagen dazu finden konnte. Seit einigen Monaten müssen wir Mieter den gelben Müll in Säcken 14-tägig lagern. Bisher habe ich die Säcke vor der Wohnungstür, manchmal auch im Keller zwischengelagert. Das scheinen auch andere Mieter zu praktizieren, so dass quasi mit Ansage erst im Nebeneingang, nun auch bei uns Ratten aufgetaucht sind. Das Lagern des Mülls wurde nun im Keller und im Hausflur verboten. Ich empfinde es als absolute Zumutung, den Müll nun in der Wohnung aufzubewahren. Gibt es irgendeine Möglichkeit, die gelbe Tonne vom Vermieter wieder einzufordern? Wenn im Keller wegen Ungeziefer und Ratten das Lagern verboten ist, wieso sollte ich dann in der Wohnung Ungeziefer riskieren? Das Argument, den Müll auszuwaschen, halte ich ebenfalls für unzumutbar. Schließlich bin ich keine Müllentsorgung und finde das auch absolut widersinnig. Wer bitte wäscht Müll?? Ich trenne gerne, aber die Voraussetzungen dafür sollten schon aus hygienischen Gründen vom Vermieter geschaffen werden. Wer kann mir dazu bitte etwas sagen?

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