Wann ist eine schriftliche Kündigung vom Arbeitnehmer zum nächstmöglichen Zeitpunkt gültig , wenn es nur eine mündliche Vereinbarung gibt?

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3 Antworten

Kann ich überhaupt zu einem früheren Zeitpunkt gekündigt werden als mündlich vereinbar, ohne schriftliche antwort vom arbeitgeber ? 

Entweder die gesetzliche Kündigungsfrist zählt, die vertragliche Kündigungsfrist; sofern sie nicht zum Nachteil des Arbeitnehmers ist oder man einigt sich, zu.B. durch einen Aufhebeungsvertrag.

Dann gibt es noch die fristlose Kündigung, wenn es berechtigte Gründe gibt.

und nun weiss ich nicht was ich machen soll 

Außer noch mal bitten, das man Dir die Kündigung zum 31. März bestätigt, gibt es kaum andere Möglichkeiten.

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Mündliche Verträge sind genauso einzuhalten wie schriftliche! Schließlich hast Du aufgrund des mündlichen Arbeitsvertrages auch jeden Monat Dein Gehalt bekommen wollen.

Unabhängig davon sind befristete Arbeitsverträge nur dann zu einem anderen Zeitpunkt kündbar, wenn das vereinbart ist. Da befristete Verträge jedoch immer schriftlich vereinbart sein müssen, gilt für Dich automatisch, dass Du ein unbefristetes Arbeitsverhältnis hast. Das kann vom Arbeitnehmer mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden - also frühestens zum 30.04.2016 (siehe auch http://www.gesetze-ganz-einfach.de/kuendigungsfristen-bei-arbeitsverhaeltnissen/)

Wenn Du schon einen Arbeitsvertrag zum 1.4. hast, kannst Du nur einen Aufhebungsvertrag aushandeln. Da muss aber Dein bisheriger Arbeitgeber zustimmen. Ansonsten machst Du Dich schadenersatzpflichtig. Das kann bedeuten, dass Du ihm den Monat auszahlen musst, den Du früher gehen willst.

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Guten Morgen,

zum Ersten ist eine solche getroffene Mündliche Vereinbarung nichts wert.
Wenn du es nicht schriftlich von ihm hast, dann kann er selbst vor Gericht einfach das Gegenteil behaupten und du kannst ihm es nicht nachweisen.

Das manche Menschen, auch in Führungspositionen sich auch über Angestellte aufregen und denen eventuell eins auswischen wollen, ist bestimmt Möglich und kommt sicher in der Gesellschaft auch vor, aber du musst es so sehen, das dein Chef dich vermutlich auch schnell weg haben will.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann schreib deiner noch Firma eine Email in der du um die Bestätigung deines Kündigungstermins bittest.
Mit dieser schriftlichen Bestätigung hast du dann auch was in der Hand.

Eine Mehrfachanstellung musst du bei deinem neuen Arbeitgeber melden, wenn du dort den Arbeitsvertrag unterschreibst.
Sofern noch ein Arbeitsvertrag mit deinem alten Arbeitgeber besteht. Sollte diese zu dem Zeitpunkt noch bestehen musst du bei deinem alten Arbeitgeber, bzw der Personalabteilung, glaube ich auch angeben, das du nun eine Mehrfachanstellung hast.
Aber das solltest du nochmal in Gesetzen zu dem Thema Mehrfachanstellung nachlesen. :)

Erstmal würde ich das mit der Email probieren, dann hast du wenigstens was in der Hand.

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