Wann ist eine Hilfe bei einer Steuererklärung als gewerbliche Tätigkeit anzusehen?

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3 Antworten

Du hast das wohl nicht richtig verstanden.

Es geht bestimmt um den § 5 Steuerberatungsgesetz,nämlich um die unbefugte Hilfe in Steuersachen.

Ausnahmen ergeben sich aus § 6. Danach ist u. a. nicht verboten "die unentgeltliche Hilfe in Steuersachen für Angehörige im Sinne des § 15 der Abgabenordnung".

Und eine Lebensgefährtin ist keine Angehörige.

In der deutschen Rechtsprechung hat sich folgende Definition durchgesetzt:

Ein Gewerbe ist jede erlaubte, selbständige, nach außen erkennbare  Tätigkeit, die planmäßig, für eine gewisse Dauer und zum Zwecke der Gewinnerzielung ausgeübt wird.

Sofern du dafür nicht nachweislich entlohnt worden bist, verstehe ich diesen Vorwurf nicht. Ohne Einnahmen = Kein Gewerbe

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