Wann ist eine Geldanlage mit Zinstreppe besser als eine mit konstanten Zinsen?

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3 Antworten

Eine Zinstreppe hat ja nun mal vor allem den Zweck, Kunden längerfristig an die Bank zu binden und einen tatsächlich wenig konkurrenzfähigen Effektivzins zu vertuschen.

Um das herauszufinden, sollte man sich den Effektivzins geben lassen und mit dem Effektivzins Zins eines Festgeldes vergleichbarer Laufzeit vergleichen.

Unkündbare oder längerfristig mit bei Abschluss fixen Zinsen verknüpfte Geldanlagen sind natürlich relativ langweilig, wenn in einiger Zeit alles in Aktien und andere Sachanlagen strömt, was absehbar ist.

Mann sollte auch eine Zinstreppe durchrechnen. Es gibt immer einen sogenannten Durchschnittszins. Ich habe mal das Prämiensparen der Sparkasse durchgerechnet. Es wird geworben mit bis zu 50% Bonus. Dieser jährliche Bonus ist dort gestaffelt und erhöht sich ab dem 3 Jahr regelmäßig. Nach der jetzigen Zinslage ist es eher eine Augenwischerei, denn der errechnete Zins lag bei unter 2,8% bei einer Laufzeit von 15 Jahren. Nicht wirklich toll, dieses Produkt.

Helge001 07.10.2010, 16:58

Bei dem derzeitigen Zinstief, würde ich auf so eine Anlage verzichten.

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Das ist meist Bauernfängerei. Um den wirklichen Zins zu ermitteln, musst du einfach rechnen. Du wirst dich wundern.

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