Wann ist ein Umzug psychisch bedingt unausweichlich?

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6 Antworten

Wenn sie ihre Heimat so sehr vermisst, dann soll sie sich zum Ziel setzen, so schnell wie möglich wieder Nachhause zu kommen. Dafür muss sie den Leuten, die sie in Heime stecken, zeigen, dass sie ihre Hilfe nicht braucht. Ritzen ist kontraproduktiv. Ich kann sie verstehen und sie tut mir Leid, deshalb sag ich das. Weinen kann sie so viel sie will, allerdings würde ich in ihrer Stelle vermeiden, sich selbst zu bemitleiden. Das wird sie bloß runterziehen und von ihrem Ziel entfernen. Und bitte rede ihr ins Gewissen, dass sie das Ritzen sein lässt. Mach ihr klar, dass sie dabei nicht nur sich ritzt, sondern auch viele andere Menschen, denen sie etwas bedeutet, damit verletzt. Außerdem hat sie eine Verantwortung über ihren Körper und diese Narben werden nicht verschwinden... Ich wünsche ihr alles Gute und viel Geduld...

Hallo Psychiater schauen in der Regel nur nach einer medikamentöse Einstellung und somit einer Verringerung der psychischen Belastungen. deine Freundin hat sich vermutlich schon vor der heimunterbringung geritzt. ich habe selber schon in therapeutischen wohngruppe gearbeitet und kann dir auch aus eigener Erfahrung sagen, dass ritzer oft durch ihr selbstverletzendes verhalten emotionalen druck auf ihr Umfeld aufzubauen. natürlich ist es für deine Freundin schwer, vorallem wenn sie ihre Heimat vermisst. aber ich denke, dass es für sie wichtig ist, zu lernen, dass sie durch diese verhaltensweisen nicht weiter kommt und im Heim wird der beste Platz sein, neue alternativen zu erlernen es ist schön, dass du zu ihr hältst. aber lass dich nicht manipulieren. gib ihr zu verstehen, dass du sie magst,sie unterstützt aber auch möchtest dass es ihr mit ihrer Störung auf lange Sicht besser gehen soll und sie dafür auch durch bestimmte schwierige Zeiten gehen muss. viel Kraft dafür! LG

Der Psychiater hat da eine andere Herangehensweise. Der versucht nicht Gründe zu finden, damit sie umziehen kann, sondern versucht ihr Heimweh zu "heilen", damit sie nicht mehr umziehen will.

Und das ist jetzt auch ein bisschen schwammig ausgedrückt. Der Psychiater schaut inwiefern eine psychische Erkrankung (z.B. Depressionen) vorliegt und inwiefern er da Medikamente (z.B. Antidepressiva) verordnen will. In einem zweiten Schritt wird ein Psychotherapeut/Sozialarbeiter o.ä. hinzugezogen, der versucht sie durch Gespräche und das aufzeigen anderer Denkweisen vom Heimweh zu "heilen".

Warum ist sie denn in Heim gekommen? Vermutlich gab es ja dann schon Probleme bevor sie dort war. Der Psychater will dann natürlich rausfinden, was besser für sie ist. Weiter im Heim zu bleiben oder wieder nach Hause zu ziehen. Vielleich gäbe es ja auch ein Heim näher an ihrer Heimat, in dem sie sich wohl fühlen würde?!

Ich denke er will einfach schauen ob er ihr helfen kann.

An einen Umzug wird er nicht denken, eher wie er ihr helfen kann sich dort wohl zu fühlen..

Es hat ja einen Grund warum sie dort untergebracht wurde.

Der Psychiater schaut nur,dass sie sich im Heim besser fühlt...Sie hat sich sicher schon vorher geritzt,als sie in ihrem geliebten Heimatort war,oder???

LoveKimschi 28.01.2013, 09:30

Oh man, ich glaube ich habe es total falsch formuliert... Also es war so : Sie war zuerst in ihrem Heimatsort, wo sie sich total wohl fuehlte. Dann beschloss die Mutter, in ein ganz anderen Ort zuziehen - weit weg von ihrem Wohnort. . Seitdem ging alles drunter und drüber. Sie ging dann in das Heim , welches noch immer 300km von ihrem Heimatsort entfernt war.

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MarmeladeXXL 28.01.2013, 10:05
@LoveKimschi

Achso....Wenn sie aber noch nicht volljährig ist,seh ich keine chance,dass sie dorthin zurück ziehen darf....

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