Wann ist ein Testament anfechtbar?

10 Antworten

Man kann ein Testament sogar noch Minuten vor seinem Tod machen - 2 Zeugen genügen für das sog. Nottestament.

Allerdings muss der klare und freie Wille des Testieres feststehen. Demmenz, Gedächtnistrübung oder starke Medikamentengabe könnten dem entgegenstehen und Anfechtungsgründe sein.

Um Streit zu vermeiden, sollte diese sog. Testierfähigkeit am besten von einem Notar bestätigt werden - der kann dann auch gleich den Willen aufnehmen und ein Testament aufsetzen und unterschreiben lassen.

So etwas kann man auch im Krankenhaus machen, wenn der Notar mitspielt.

HTH

G imager761

Wenn er selbst schreiben kann und nicht für unzurechnungsfähig erklärt wird, kann er durchaus ein Testament machen. Er kann auch Bedingungen aufstellen. Die Begünstigten können das Erbe ablehnen, wenn sie damit nicht einverstanden sind.

Zur TEstamentserrichtung ist die sogenannte Testerfähigkeit erforderlich, dies bedeutet, dass der testierende noch verstehen muss was ein Testament ist und was die Folgen der Testamentserrichtung sind. So wie du das schreibst scheint er das schon noch zu verstehen. Er kann dann sein Testament komplett handgeschrieben errichten.

 

Solltet ihr befürchten, dass jemand später das Testament anficht (z.B. der enterbte gesetzliche Erbe) wäre es gut das Testament notariell beurkunden zu lassen (Notare kommen auch ins Krankenhaus). Der Notar muss nämlich im Testament vermerken, dass der Testierende testierfähig ist und wenn er Zweifel daran hat, muss er auch diese aufnehmen. D.h. ist der Notar von der Testierfähigkeit überzeugt (nimmt also keinen anderlautenden Vermerk auf) wird es erheblich schwieriger das später anzufechten.

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