Wann ist der Punkt erreicht, an dem man in eine Psychiatrie eingewiesen werden sollte?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sobald du konkrete Pläne hast dir das Leben zu nehmen also ich würde dir raten geh mal in die Psychiatrie  und sag du willst dich einweisen lassen. Das Problem ist nämlich das dieser Impuls es wirklich zu tun jeder zeit einschlagen kann wie ein Blitz wenn du instabil bist. Wünsche dir viel Glück und Kraft 

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Ich habe ja konkrete Pläne, zumindest wie, wo und womit. Aber ich kann ja nicht in der Psychiatrie auftauchen wenn es mir gerade ok geht. Das schwankt bei mir auch ziemlich schnell.
Danke :)

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@Emily4erdbeer

ja sicher kannst du in der psychiatrie auftauchen, wenn es "gerade ok" geht- es ist nicht üblich/gesund, zwischen todeswunsch und "ok" hin und her zu springen. wenn du das gefühl hast, du kannst dir nicht trauen, dann ist das ein grund, sich in die psychiatrie aufnehmen zu lassen. du darfst dann halt nicht sagen "geht ganz ok", sondern du musst das gesamte bild beschreiben, dass es auch mal kritische Momente gibt.

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Hallo

Ging mir genau so. Dies ändert sich in den Wochen und Monaten. Deine Liste ist egal mach was du willst schalte ab und baue dein Leben neu auf Stundenplan und später weisst du es war richtig einen Rat einzugehen.

Das letzte was es gibt ist Selbstmord also rate ich dir ab dies zu tun. Wenn du keine Partner hast oder Freunde oder Familienangehörigen dann sage ich dir Chate mit Fremden Leuten gibt anonym. Einfach reden. Pass nicht auch Grammatik auf sondern den Inhalt andere beraten dich lachen dich aus und du machst dir Mut indem du dies ändern wirst und einen Neuanfang beginnst. Suche Freunde wenn du alleine bist die dich nicht auslachen. Einfach schlafe einmal gut 10-12 Stunden durch und wenn du an dem Abend weinst weil dein Leben Sche@#¬ ist dann wirst du in einer Woche darüber Nachdenken und der Mut der sich bis dort hin sammelt ist der der dein Leben verändern wird. Schlafe ein paar Tage wenn du Angst hast dich jmd anzuvertrauen dann ist das nicht schlimm ich spreche aus eigener Erfahrung. Also vertrau mir. Meine Zeit ist nicht mal 2 Monate her.
Sei einfach du selbst wie du es sein Willst kümmere dich um anderes als dein Hobby wenn auch nur kurz. Nach 4 Wochen ist alles in Ordnung.

Viel Glück noch und ein gutes langes Leben. Dein Leben bestimmst du aber dein Tot kann man nicht rückgängig machen.

Hallo Emily,

mich würden zwei Dinge sehr interessieren.

- Wie genau haben Deine Eltern, Geschwister und die Therapeuten von Deinem geplanten Suizid erfahren. Wie war diese Situation und was hast Du exakt gesagt / getan? Wie war die Reaktion?

- Was wünschst Du Dir an Reaktion? Was möchtest Du, dass getan wird? Und was möchtest Du, soll sich in Deiner Beziehung zu Eltern/ Geschwister/ Therapeut ändern?

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Bei meiner Therapeutin habe ich es offen angesprochen weil es mir schlecht ging und meine Mutter hat gefragt was los ist, worauf ich es ihr gesagt hatte. ich dachte wenn ich jemandem wichtig bin, würde er mich daran hindern.

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@Emily4erdbeer

Hallo Emily, ich war die Tage unterwegs und komme erst jetzt zum Antworten... Ich erlebe sehr häufig, dass depressive Patienten Familienangehörigen von einem Suizidvorhaben berichten um sich selbst zu bestätigen, dass sie nicht geliebt werden und niemand sie aufhält. Wenn ich dann genauer auf die Situation zeigt sich meist, dass diese Beichte von dem Suizid von vornherein so versteckt und verschachtelt angelegt war, damit auch ja keiner an dem Suizid hindert. Es ist von vornherein darauf ausgelegt, dass es keiner für voll nimmt. Und ganz ehrlich: Wenn Deine Therapeutin ein klares Signal dafür bekommen hätte, dann hätte sie sofort die Intervention gesucht und zunächst das Thema scharf und direkt angesprochen.

Was hältst Du von dem Vorschlag, Deiner Mutter oder Therapeutin eine Bitte direkt mitzuteilen? In unserer Kommunikation geht so viel verloren... es wäre ein kommunikatives Kunststück, wenn Deine Mutter entdeckt hätte, was sie an der Stelle hätte tun sollen. Manchmal verstecken wir in ganz kleinen Dingen ganz große Bedeutungen. "Kannst Du mir den Salzstreuer reichen" kann in einer Beziehung bedeuten: "Bitte beweise mir Deine Liebe und Zuneigung, indem Du mir den Salzstreuer reichst. " Der Partner missversteht das und antwortet: "Wieso, der steht doch viel näher bei Dir?!" An dieser Stelle hätte die eigentliche Aussage an den Partner lauten müssen: "ich wünsche mir mehr Zuneigung von Dir." der Partner weiß dann zwar zunächst nicht, wie er diese zeigen soll, aber man kann sich darüber unterhalten, wie man Zuneigung zeigt und auch ab wann die darum bittende Person das als Zuneigung anerkennt...

Folglich für Dich: Wenn Du eine Wertschätzung von Deiner Familie suchst, dann SAG DAS DEUTLICH. Und sag dazu, WIE diese aussehen kann und AB WANN Du sie als Wertschätzung akzeptierst. das kostet viel Überwindung... aber mit Versteckspiel wirst Du nur enttäuscht.

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LG

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Gruß,Florian

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