Wann ist der Mensch wirklich tot?

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8 Antworten

Tod ist immer ein Aufhören eines Systems - das des eigenen Möglichkeitssystems zum Leben - womit alle Möglichkeiten und Zugänglichkeiten enden. Tod impliziert eine tragische Privatheit und Intimität an deren Finalität das zweifache Vergessen steht: das assoziative Vergessen von sich Selbst und das endgültige Vergessen durch die Menschen die den Toden im Leben kannten.

Der Tod ist zudem das"letzte Grundereignis" im Leben des Einzelnen (Bronislaw Malinowski „Magie, Wissenschaft und Religion und andere Schriften“, Frankfurt/M., S. Fischer, 1973, 258 S. hier S.32)

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Das ist ein schwieriges Thema. Viele denken es gibt keine Seele. Der Menschliche Verstand bestehe nur aus Verknüpfungen im Gehirn. Wie ein intelligenter Roboter. Es gibt dann aber auch Menschen wie mich, die an die Seele glauben. Diese zwei Ansichten können auch nicht diskutiert werden, glaub mir. Das habe ich schon zu genüge versucht. Das endet immer in Streit. Ich denke die Seele ist solange an den Körper gebunden, bis der Körper lebensuntauglich ist. Sprich, bis er rein biologisch nicht mehr leben könnte. Es gibt ja viele Menschen die einige Sekunden oder gar Minuten klinisch tot waren und es geschafft haben, wieder zu den Lebenden zu kommen. Allerdings konnten sie sich an nichts erinnern. Wie denn auch? Die Seele kann schließlich die gespeicherten Daten im Hirn nicht mitnehmen. Was mit der Seele passiert, wenn sie sich endgültig von ihrem Körper getrennt hat, weis ich selber auch nicht. Das weis niemand, sofern es die Seele überhaupt gibt. Entweder werden wir es herausfinden, oder auch nicht. Und da ich nicht weis, was mich nach dem Sterben erwartet, habe ich auch keinerlei Angst vor dem Tod. Vor dem Sterben (besonders frühzeitig) ja, aber vor dem Tod sein an sich nicht.

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Der Mensch ist dann erst wirklich Tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
(Ist von einem berühmten Philosophen, der Name fällt mir nicht ein.)

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also wenn ich Kongzi lese, den ollen Konfuzius, dann ist ein Mensch dann tot, wenn sich keiner mehr an ihn erinnert oder ihn keiner mehr mag oder ihn haßt oder lobt oder verflucht.

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Kommentar von HansH41
14.11.2016, 19:53

"wenn sich keiner mehr an ihn erinnert "

Das ist eine tröstliche Aussage.

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Da die Existenz der Seele in keinster Weise nachgewiesen ist und ihre Beschreibungen höchst widersprüchig sind, ist nicht davon auszugehen dass es sie überhaupt gäbe.

Sobald der Gehirntod diagnostiziert wurde, gilt ein Patient als tot. Der Zeitpunkt an dem der Hirntod diagnostiziert wird, wird in den Dokumenten als Zeitpunkt des Todes eingetragen.

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Vom Geist her ist man tot, wenn man Hirntot ist. Der Körper ist dann halt noch künstlich am Leben aber das ist nur noch ne leere Hülle.

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Der Tod ist ein Substantiv. Du willst wissen, wann ist der Mensch tot.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tod#In_der_Philosophie_und_Religion

Gibt es denn eine Seele?

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Kommentar von Shalidor
14.11.2016, 18:28

Ob es eine Seele gibt? Das bleibt eine ewige Glaubensfrage die sich mit den Realisten für immer streiten wird...

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Hallo,

welche Philosophen interessieren Dich denn? Es gibt ja mehr als nur ein paar, und zum Teil unterscheiden sich ihre Ansichten stark voneinander...

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Kommentar von NiGhTcOrEfReAk
14.11.2016, 18:38

Kannst du mir vielleicht ein paar nennen, die sich damit beschäftigt haben?

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