Wann greift Lohnfortzahlung im Krankheitsfall?

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4 Antworten

wenn er bereits 4 Wochen bei der Firma beschäftigt war als er erkrankt ist, dann erhält er zunächst 6 Wochen Lohnfortzahlung; danach Krankengeld.

endet das Beschäftigungsverhältnis noch innerhalb der Lohnfortzahlung, dann erhält er direkt im Anschluss Krankengeld von der Krankenkasse, unabhängig davon, ob die 6 Wochen rum sind oder nicht.

dafür muss er sich allerdings an die Krankenkasse wenden. ihr mitteilen, dass das Beschäftigungsverhältnis zum 31.8. endete (am besten die Kündigung mit einreichen). dann erhält man alle notwendigen Unterlagen fürs Krankengeld.

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Außer in den ersten 4 Wochen der Probezeit besteht Anspruch auf Lohnfortzahlung vom 1. Krankheitstag an , für die Dauer von 6 Wochen.

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Kommentar von Familiengerd
05.09.2016, 17:17

Aber nicht über das Ende des Arbeitsverhältnisses hinaus - es sei denn, dem Arbeitnehmer wurde ausdrücklich oder offensichtlich wegen der Erkrankung gekündigt.

Ab Ende des Arbeitsverhältnisses besteht dann (nach Antrag) Anspruch auf Krankengeld durch die Krankenkasse.

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Er war ja wohl schon vor dem 1.August krank, oder? Von daher ist er doch schon im  Krankengeldbezug. So wie es sich anhört, ist er in nächster Zeit nicht arbeitsfähig. Da wird die Krankenkasse auf eine Erwerbsminderungsrente bestehen. 

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Ne das hast du falsch verstanden. Dein Freund bekommt grd. ab dem ersten Tag seiner Krankheit Krankengeld. Das Krankengeld ruht aber, wenn er von seinem Arbeitgeber Gehalt bekommt, also i.d.R. die ersten 6 Wochen. Da dein Freund allerdings gekündigt ist, ruht das Krankengeld spätestens ab 01.09. nicht mehr.

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