Wann ging der Vegetarier- Hype los und warum??

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7 Antworten

früher war der Vegetarier der heutige Veganer. In der Presse las man "strenge Vegetarier" da die "strengen" sich vegan ernährt haben. Veganer war man nur wenn man auf Leder, Wolle...usw. verzichtet hat. Heute hat man den Begriff abgeschwächt um so ein Bild zu malen dass es haufenweise Veganer gibt. Das ist natürlich ein schönrechenen. Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/173636/umfrage/lebenseinstellung---anzahl-vegetarier/

Das ganze hat meist mit erziehung zu tun. Die meisten Kinder sind Narzisten und so selbstverliebt dass sie ALLES der öffentlichkeit mitteilen müssen um sich eine bestätigung von anderen abzuholen wie toll sie doch sind. Daran sind Internet z.b. Facebook und Konsorten schuld. Wer sein Leben nicht öffentlich postet ist "out". Was früher die Zigarette war ist heute Facebook und die damit verbundene Selbstbefriedigung via Mausklick. Fehlt nur noch der Status auf Facebook: "Veganer" oder "Vegetarier"

Narzissten halten sich für schöner, klüger und besser als andere Menschen. Sie sind selbstverliebt, egoistisch, ehrgeizig und anderen gegenüber verachtend. Sie glauben, dass ihre Überlegenheit eine Sonderbehandlung rechtfertigt und fordern diese von ihren Mitmenschen ein.

http://www.huffingtonpost.de/2016/05/03/erziehung-narzisstische-kinder_n_9829590.html

Kinder sind leicht von Medien zu beeinflussen und daher die perfekten Opfer für solche machenschaften. Der durchschnitts Vegetarier ist jung, single, weiblich und Stadtmensch hat wenig lebenserfahrung und wissen über Ernährung und ist daher sehr leicht opfer von Diäten, Superfood, Esoterischem gequatsche (z.b. übersäuerung)  und Ernährungslügen.

Die entfremdung der Natur durch immer größer wachsende Städte, wenig Zeit der Eltern den Kindern die Natur näher zu bringen spielt der Lebensmittelindustrie dabei in die Hände:

Schon heute fällt jedem zweiten "Youngster" auf die Frage nach einem
beeindruckenden Naturerlebnis oder der Farbe von Kartoffelblüten nichts
ein. Über 60% ist es unangenehm, einen Käfer über die eigene Hand
krabbeln zu lassen, während 40% gerne mit dem Walkman durch die Natur
gehen. Womöglich ist es bereits der menschliche Natureingriff als
solcher, der eine negative Wertung provoziert. Hierfür spricht die erstaunlich
große Zustimmung zur Feststellung "Der Mensch ist der größte Feind der
Natur". Nicht weniger als drei Viertel der Jugendlichen bekennen sich zu einer derart anti-humanen Sichtweise, in der gymnasialen Oberstufe sind es sogar neun Zehntel.

Damit verbindet sich zweierlei: Zum einen erscheinen Mensch und Natur
in dieser Sicht vollkommen getrennt, sie stehen, obwohl Teil derselben
Evolution, einander gegenüber. Diese Konfrontation verleugnet die eigene
Naturhaftigkeit und damit die Grundlagen der menschlichen Existenz.
Offenbar fühlen sich junge Menschen heutzutage bereits derart sicher in
ihre Kunstwelten eingebettet, daß das Bewußtsein der Abhängigkeit von
der Natur weitgehend verloren gegangen ist.

http://www.wanderforschung.de/files/bambikz1234003206.pdf

die folge dieses Natur subjektiv Naturentfremdung verniedlichenden
Naturbildes ist das Ablehnen des Bäumefällens und des Fleisch essens.

Im Grunde zeigt es nur, wie psychisch krank die Lebensweise in
unseren Industrienationen die Menschen macht, durch Schnelllebigkeit,
Dauerstress, Kapitalismus, Nullnachhaltigkeit und der kranken
Einstellung
, dass der Wert des Individuums sich an dessen Konsumverhalten orientiert/bemisst.

Bei mir fand der Übergang zu vegetarischem Essen 1985 statt, als ich partout kein Fleisch mehr vertrug: es lag tagelang im Magen und irgendetwas störte die Verdauung. Erst, wenn ich mir einen Topf frisches Möhrengemüse mit Salzkartoffeln und viiiiel gehackter Petersilie zubereitete, ging es mir viel besser. 

Später habe ich dann festgestellt, dass die Verdauung von tierischem Eiweiß abhängig von Enzymen ist, die bei Vitamin B6-. B12-, Folsäure-  und Zinkmangel nicht vorhanden sind. Diese Mangelzustände entstehen deshalb, weil durch Einnahme der 'Pille' sehr viel mehr davon verbraucht wurde, als der Körper an Nachschub zur Verfügung stellen kann. In den USA, wo die 'Pille' schon viel früher als in Europa eingesetzt wurde, waren diese drohenden Mangelzustände bekannt, hier aber wurden sie nicht berücksichtigt oder nicht ernst genommen. (--> http://www.praxis-frauengesundheit.de/die-pille-fuer-die-pille/)

So habe ich immer nur gelitten - aber in dem Moment, wo ich anfing, ganz bewusst vegetarisch zu essen, erlebte ich einen derartigen Kräftezuwachs, den ich kaum für möglich gehalten hatte. Mir ging es dermaßen gut, dass ich Studium, Studentenjob und Haushalt direkt nach dem Umzug in eine fremde Stadt bewältigte. Und eine kluge Hausärztin verordnete mir die fehlenden Vitamine - dadurch wurde der Mangel behoben und irgendwann bekam ich auch wieder Lust auf etwas Fleisch. 

Inzwischen weiß ich auch noch, dass es u.a. von der Blutgruppe abhängt, ob ein Mensch überhaupt Fleisch braucht und verdauen kann. Die Blutgruppe A rh. positiv - also meine - kommt ohne Fleisch aus, während die Gruppe 0 (null) ohne Fleisch nicht leben könnte. 

Seither interessiere ich mich sehr für Symptome sowie ihre Ursachen und befasse mich mit naturheilkundlichen Heilweisen. So hat alles seinen Sinn!

Was du als Hype bezeichnest, könnte der Zusammenhang mit dem Mangel sein, der durch die Pille ausgelöst wurde (1970er, 1980er Jahre). Sicher ging es nicht nur mir allein so, dass ich Fleisch nicht mehr vertrug, sondern vielen anderen Frauen ebenfalls, die dann auch auf vegetarische Ernährung umgestiegen sind. Das wäre eine mögliche Erklärung - aber ich vermute es nur. 

Durch die Ökobewegung der 80er Jahre (wir hatten die Zeitschrift 'Natur' abonniert, die mir die Grundlagen von ganzheitlicher Lebensweise vermittelte), das Angebot der Reformhäuser und durch Dr. Schnitzer und seinen Frischkornbrei als Heilmittel für Karies und sonstige Knochendefekte (meine Schnitzer-Getreidemühle habe ich noch immer!) waren entscheidend für die Gesundung und Gesunderhaltung. (www.dr-schnitzer.de/introg1.html). 

Die vegetarische Ernährung war ein Hype aus der Erkenntnis heraus, dass dadurch ein gesundheitlich höherer Wirkungsradius erzielt werden konnte. Das kann ich nur bestätigen.

Vegetarier gab es schon immer, nur immer mehr Menschen lassen sich vom Vegetarismus überzeugen!

Das ist kein Hype und kein Trend, das gab es schon immer. Heute ist man einfach besser informiert und der Veganismus wird von der breiten Öffentlichkeit langsam wahrgenommen.

Viele Persönlichkeiten aus der Weltgeschichte waren bzw. sind Veganer bzw. Vegetarier (der Begriff, welcher früher für tierleid-frei lebende Menschen verwendet wurde)

Menschen werden schlauer, empathischer und es ist nicht mehr Notwendig Tiere zu essen. Jedenfalls nicht hier im Westen.

wickedsick05 16.01.2017, 00:07

Menschen werden schlauer

so etwa:

Narzissten halten sich für schöner, klüger und besser als andere Menschen. Sie sind selbstverliebt, egoistisch, ehrgeizig und anderen gegenüber verachtend. Sie glauben, dass ihre Überlegenheit eine Sonderbehandlung rechtfertigt und fordern diese von ihren Mitmenschen ein.

http://www.huffingtonpost.de/2016/05/03/erziehung-narzisstische-kinder\_n\_9829590.html

könnte als beschreibung für manche Verzichter durchgehen...

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Omnivore13 16.01.2017, 00:37
@wickedsick05

könnte als beschreibung für manche Verzichter durchgehen...

Mir fällt da so ein Artgenosse ein, auf den das passt ^^ Verstehst? xD

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ApfelTea 16.01.2017, 14:19

@wicked, Du meinst Tofuverzichter bzw. Antiveganer? Ja da könntest du recht haben ^^

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der ging los, als die Deutschen erkannten, dass bequemer ist, essbare Statussymbole zu kaufen als auf der Straße zu demonstrieren

Thomas19841984 15.01.2017, 21:43

genauer gesagt ging der Hype im Dritten Reich mit der Lebensreform-Bewegung der Nazis los

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