Wann gilt man als tot?

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8 Antworten

hallo,

wenn ich das richtig verstehe, läuft ja momentan eine fahndung der polizei... für tot erklärt werden kann man nur durch eine staatliche behörde oder einen arzt (welcher medizinisch den tot feststellt und einen totenschein ausstellt) bei den behörden ist es in der regel so, dass es nicht so ohne weiteres geht... auch wenn immer die 5 jahre recht lang sind... es muß dann erwiesen werden, das die suche auch in zukunft erfolglos ist... bei denem opa allerdings kann ich mir nur vorstellen, das aufgrund des alters die suche nach 5 jahren eingestellt wird und er von amtswegen als tot erklärt wird... zur rentenversicherung kann ich dir nur sagen, das ihr es besser nicht ausgebt ! denn es kann sein, das dein opa (wenn auch tot) gefunden wird und dann rechtsmedizinisch der toteszeitpunkt geschätzt bzw festgestellt wird... dann kann es sein das die rv rückwirkend die zahlungen ab toteseintritt zurückerstattet haben will und wenn ihr das geld dann nicht mehr habt... seht ihr ganz schön alt aus... denn die setzen dann eine frist meistens 14 tage und ihr könnt das nicht in raten zahlen...

lg jl2010

Schau mal in das Verschollenheitsgesetz (ja, auch dafür gibt es Gesetze). Mit Deinen fünf Jahren liegst Du ganz richtig: http://www.jur-abc.de/cms/index.php?id=278

Das Problem an der ganzen Sache ist nur, dass Voraussetzung für die Rentenzahlung ein gültiger Aufenthaltsort ist. Wenn die Post (die zahlt ja die Renten) feststellt, dass der Aufenthalt deines Opas nicht ermittelbar ist, wird sie die Rentenzahlungen solange zurückhalten, bis er sich meldet bzw. sein Aufenthaltsort bekannt ist.

ich habe hier etwas ähnliches in bezug auf den tsunami 2004 gefunden

Die Todeserklärung erfolgt grundsätzlich auf Antrag bei dem Amtsgericht, in dessen Bezirk der Verschollene seinen letzten inländischen Wohnsitz hatte. Antragsberechtigt ist neben dem Ehegatten, den Abkömmlingen (Kindern) und den Eltern eines Verschollenen jeder andere, der ein rechtliches Interesse an der Todeserklärung hat, z.B. der Arbeitgeber oder ein Versicherer.

Auch ein Abwesenheitspfleger konnte daher mit Genehmigung des Vormundschaftsgerichts einen Antrag auf Todeserklärung stellen. Die Kosten des Verfahrens fielen grundsätzlich dem Nachlass des Verschollenen zur Last.

Viele vermisste Flutopfer waren Rentner. So lange ihr Schicksal nicht geklärt war, wurde die Rente die ersten drei Monate nach dem „Verschwinden“ (unter Vorbehalt) weitergezahlt.

frag aber lieber noch mal bei der rentenkasse nach

Es tot gillt er erst wenn eine Leiche gefunden wird. Gggf. kann jemand der schon ueber ein Jahr vermisst ist fuer tot erklaert werden. Dies geht aber meist nur bei vermissten Soldaten im Krieg, oder bei Flugzeugabstuerzen.

Ich glaub, das sind sogar 10 Jahre. Aber sowas solltest du mal wirklich mit seiner Rentenkasse besprechen, sowas ist garantiert schon öfter passiert. Sonst wüßte ich keinen, der da Auskunft geben könnte. LG

klingt als sollte er lieber tot sein und du schnell ans Geld rankommst statt zu hoffen dass er sich ein schönes Leben macht und evtl. in 2-3 Jahren wiederkommt?

Halbwissender 06.10.2010, 15:35

Stimmt, beim Lesen der Frage könnte man vermuten, dass ich auf das Geld scharf wäre. Mir wäre es aber lieber, der würde noch leben...

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warris 06.10.2010, 15:40
@Halbwissender

haben die in dem pflegeheim ,dann nicht ihre aufsichtspflicht verletzt???

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Noch wird er ja gesucht, also noch müsst Ihr gar nichts unternehmen, ansonsten frag einen Anwalt.

Einen Tot kann man nur feststellen wenn auch eine Leiche gefunden wird. So lange gilt dein Opa als vermisst.

So viel von mir dazu...

lg, jakkily

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