Wann gilt ein Tarifvertrag?

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5 Antworten

https://www.aubi-plus.de/ausbildung/arbeitszeiten/volljaehrige/

Deine Arbeitszeiten im Betrieb sind garantiert nicht regelmäßig von 8.00 - 17.00. Ergo ergibt es sich bei volljährigen Auszubildenden, dass die Schulstunden teilweise nicht auf die Arbeitszeit im Betrieb angerechnet werden.

http://www.azubi-azubine.de/mein-recht-als-azubi/arbeitszeit.html

Die gesamte Zeit in der Berufsschule, von Unterrichtsbeginn bis
Unterrichtende (auch Pausen, Freistunden usw.) werden auf die
Arbeitszeit angerechnet, allerdings nur dann, wenn der Unterricht sich
mit den üblichen Arbeitszeiten im Betrieb überschneidet
. Findet der
Unterricht ganz oder teilweise zu Zeiten statt, in denen der Volljährige
nicht im Betrieb arbeitet, muss keine Anrechnung erfolgen!

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Kommentar von Familiengerd
17.05.2017, 11:59

Was hat das jetzt mit der Frage zu tun??

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Kommt drauf an. Es gibt auch allgemeinverbindliche Tarifverträge, bei denen es sich die entsprechenden Firmen der Branche nicht aussuchen können, ob sie sich danach richten oder nicht.

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Der  Tarif vertrag gilt sobald sich die Arbeitgeber verbände mit der Gewerkschaft geeinigt haben oder wen der zuständig Minister die Einigung erzwungen hat. das gilt meistens für den gesamten Berufsverband.!

2 Der Berufsschultag gilt als ganzer Arbeitstag wen er mindestens 6 stunden  lang ist.

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Es gibt 4 mögliche Bedingungen, unter denen ein Betrieb einen Tarifvertrag anzuwenden hat:

1. Der Betrieb gehört einem Arbeitgeberverband an, der mit einer Gewerkschaft einen Tarifvertrag geschlossen hat.

2. Der Betrieb schließt für sich alleine einen Tarifvertrag mit der zuständigen Gewerkschaft ("Haustarifvertrag").

In beiden Fällen ist der Tarifvertrag - streng genommen - dann nur auf diejenigen Arbeitnehmer anzuwenden, die selbst auch Mitglied der vertragschließenden Gewerkschaft sind; üblicherweise wendet der Arbeitgeber ihn aber auch auf Nichtmitglieder an (um diese nicht "in die Arme" der Gewerkschaft zu "treiben").

3. Der Arbeitgeber erklärt arbeitsvertraglich die Anwendung eines ganz bestimmten oder eines jeweils geltenden Tarifvertrags (oder bestimmter Teile von ihm) für eine Branche.

4. Der Gesetzgeber erklärt einen Tarifvertrag für eine bestimmte Branche (in einer Region, einem Bundesland oder bundesweit) für "allgemeinverbindlich"; dann gilt dieser Tarifvertrag - unabhängig von der Zugehörigkeit eines Betriebs zu einem Arbeitgeberverband und der Arbeitnehmer zu einer Gewerkschaft - für alle Betreibe und Arbeitnehmer dieser Branche (in der Region, dem Bundesland oder bundesweit).

Trifft eine dieser 4 Bedingungen zu, muss der Arbeitgeber mindestens die tariflichen Standards einhalten, es sei denn, für bestimmte tarifliche Regelungen gibt es "Öffnungsklauseln", die es dem Arbeitgeber erlauben, von diesen Regelungen auch zum Nachteil eines Arbeitnehmers abzuweichen.

Treffen alle diese 4 Bedingungen nicht zu, dann muss sich der Arbeitgeber nur an die gesetzlichen Mindeststandards halten.

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In der Regel gilt ein Tarifvertrag nur für die Betriebe die auch im entsprechenden Arbeitgeberverband sind und auch nur für die Arbeitnehmer die Mitglied der entsprechenden Gewerkschaft sind.

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