Wann gilt ein Diebstahl als bewiesen, wie kann ich mich dagegen wehren und was wird mit meinen Überstunden bei fristloser Kündigung?

3 Antworten

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Lass es mich so sagen: ein Diebstahl gilt als bewiesen, wenn ein Arbeitsgericht in einem Urteil zu dem Schluss kommt, dass die Voraussetzungen eines Diebstahls vorliegen. Der Beweis kann hier nur durch Zeugen geführt werden. Das Gericht würde diese in einer Beweisaufnahme vernehmen. Die Nachweispflicht obliegt hier dem Arbeitgeber. Bleiben insofern Zweifel, kann ein Diebstahl eben nicht nachgewiesen werden.

Selbst wenn ein Diebstahl nachgewiesen werden kann, muss eine außerordentliche Kündigung nicht die zwingende Folge sein. Zum einen sind bei einer außerordentlichen Kündigung Fristen durch den Arbeitgeber einzuhalten. Zum anderen verlangt die Rechtsprechung insbesondere wenn es sich um Bagatelledelikte handelt, immer häufiger, dass der Arbeitgeber nicht gleich kündigt sondern erst einmal eine Abmahnung ausspricht. Von daher kommt es darauf an, um was für ein Diebstahl es hier geht, wie lange du beschäftigt bist und ob es schon zuvor Beanstandungen gab.

Wenn der Arbeitgeber das Gespräch sucht, halte ich dies für zielführend. Wenn du das Gefühl hast, dass dies gegen dich läuft musst du dich an eine rechtliche Beratung wenden

Verstehe ich das richtig?

Du nimmst Geld, obwohl es nicht deines ist?

Was deine Kollegen wissen ist nicht wichtig. Das müsste der Chef wissen, denn immerhin wird es am Ende sein Geld sein oder?

Natürich werde ich zu unrecht beschuldigt

Allerdings sehe ich mich 2 belasteten Aussagen gegenüber,

daher die Frage nach dem rechtlichen Beweis

0

Was deine Überstunden angeht würde ich direkt meinen Arbeitsvertrag durchlesen.
Insofern du die Stunden beweisen kannst (ich hoffe du hast aufzeichnungen) kann er dir das nicht wegnehmen, egal wie er dich entlässt.
Er kann dich auch nicht ohne Grund fristlos entlassen, also im Zweifel gehst zur AK.
Ab jetzt solltest du dir 0 Fehler leisten.

Aber nach so einem Gespräch bist du eh schon an der Kippe im Jon.
Ich würde schaun dass du die Überstunden jetzt entweder abbaust oder ausbezahlt bekommst. 
Schau dich nach einem anderne Job um.
Es wechselt sich besser wenn du noch arbeit hast als wenn du arbeitslos bist.

Resturlaub und Überstunden ausbezahlen lassen!

Hallo zusammen, und zwar dreht sich es bei mir um folgendes. Ich habe meinen Arbeitsplatz zum 31.12.2011 gekündigt wegen einem neuen Job. Mein alter AG hat mich meinen Resturlaub von 2011 nicht nehmen lassen von 7 Tagen , bevor die Kündigung in Kraft getreten ist.Genauso ging es mir mit meinen Überstunden von 34,5 Stunden. Jetzt war ich gestern zum Gespräch geladen und dabei wurde mir erklärt das ich alles ausgezahlt bekommen soll. Ich habe mir selber einen Betrag von ca. 725 Euro ausgerechnet ( auf den Betrag kam er auch in etwas ). Jetzt hat er mir erklärt das ich im Schreibwarengeschäft einen Abrechnungsblock holen sollte weil er das für das Finanzamt bräucht. Zu meinem Vertrag ; Ich war fest als Vollzeitkraft eingestellt.

Jetzt zu meinen fragen :

Warum bekomme ich mein Geld nicht ganz normal wie sonst auch über eine normale Lohnabrechnung ausgezahlt ?

Bekomm ich selber Probleme mit dem Finanzamt wenn er mir mein Geld , so wie er es gerne hätte über diese Block auszahlt und aus welchem Grund will der das so machen ?

Dachte mir schon das es dann wie bei einem Minijob ausgezahlt werden kann bis 400 Euro aber ich würde ja mit meinem Stunden und dem Urlaub über die 400 Eurogrenz kommen.

Ich wollte mir die Berechnung von ihm mitnehmen das ich mich nochmals im Netz informieren kann, doch das wollte er nicht und hat dann die Berechnung vernichtet und ich sollte mich wieder melden wenn ich den Abrechnungsblock geholt habe und mein Geld möchte. Bitte um schnelle Hilfe , da ich auf das Geld angewissen bin.

Danke euch Lg

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Seit 11/13 bin ich in einer Pflegepraxis angestellt gewesen,wurde aber aufgrund von personalmangels während der probezeit gekündigt...nun bin Ich seit 07/14 wieder festangestellt in der selben Firma und auch sehr zufrieden dort...seitdem ich dort bin war ich im Dezember 14 ca 5 Tage krank aufgrund einer starken Grippe mit Fieber... Jetzt 2015 bin ich 7 Tage krankgeschrieben d.h. noch bis Mittwoch wegen einer starken Bronchitis mit Fieber...mein Chef bei dem ich mich gestern noch weitere 3 Tage krankgemeldet habe drohte mir nun mit einem Gespräch am Donnerstag, bzgl meiner Fehlzeiten...

Nun hab ich Angst um meinen Arbeitsplatz obwohl ich doch nur 7 Tage krank war und in der Pflege arbeite wo ich alle anstecken kann unter anderem auch Chemo Patienten und auch mit Fieber und starker Atemnot gar nicht arbeiten kann. Darf mein Chef mich fristgerecht kündigen weil ich dieses Jahr 7 Tage krank war? Andere Mitarbeiter ebenfalls festangestellt fehlen nach deren Urlaub ständig mal 1-2 Wochen oder mal zwischendurch 3-4 Tage und ich bin die,die ständig überstunden macht und nun ein Gespräch bekommen soll was in meinen Augen nicht fair ist.

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Df

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