Wann gibt es bei der Überlagerung zweier nichtharmonischer Schwingungen eine harmonische Schwingung?

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2 Antworten

.. ich würde gerne wissen, bei welchen Spezialfällen die Überlagerung zweier nichtharmonischer Schwingungen eine harmonische Schwingung ergibt

Das folgenden Beispiel ist ein durchaus realistisches, was es in der Technik wirklich gibt und zwar bei den so genannten Gegentaktverstärkern von Endstufen von Stereoanlagen oder auch bei Operationsverstärkern. Da sowohl Röhren als auch Transistoren immer nur mit einer Stromrichtung fertig werden baut man Endstufen, bei denen es um hohe Leistungen (und auch Verlustleistungen) zwei antiparallele Zweige auf. Ein Transistor verstärkt den positiven Anteil, der andere den negativen Anteil.

Dadurch, dass der harmonischen Sinusfunktion eine Halbwelle genommen wird, wird das Signal nichtharmonisch. Am Ende überlagert man beide Signale wieder und auf den Lautsprecherzuleitungen ist wieder alles hübsch harmonisch.

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Im allgemeinen gibt es bei der Überlagerung zweier  nichtharmonischer Schwingungen keine harmonische Schingung, sondern wieder nur nichtharmonische Schwingungen.

Nur in speziellen Fällen kann man es so hindrehen, dass sich zwei nichtharmonische Schwingungen zu einer harmonischen Schwingung überlagern.

Oder hat Deine Frage mit der Fourieranalyse zu tun? Dort werden nämlich umgekehrt  nichtharmonische Schwingungen in harmonische Schwingungen zerlegt, die dann aber alle unterschiedliche Frequenzen haben. Meinst Du vielleicht diesen Themenkomplex? 

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Kommentar von klasf
14.12.2015, 12:31

Danke, nein ich würde gerne wissen, bei welchen Spezialfällen die Überlagerung zweier nichtharmonischer Schwingungen eine harmonische Schwingung ergibt. 

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