Wann gelten Regelungen über den Fernabsatz nicht?

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2 Antworten

Die Frage ist leider nicht wirklich präzise, sodass ich auch nur eine allgemeine Antwort geben kann:

Die Regelungen über Fernabsatzverträge gelten nur für Verträge zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher (§ 312 Abs. 1 BGB). Dieser Vertrag muss auch entgeltlich sein, wobei es hierfür im Prinzip ausreicht, dass der Verbraucher irgendeine Gegenleistung erbringt. Auf Verträge zwischen Privatpersonen sind sie also nicht anwendbar.

Zudem gelten die Regelungen nicht in den Fällen des § 312 Abs. 2 BGB, also z.B. bei Beförderungsverträgen.

im Ladengeschäft gekaufte Gegenstände fallen nicht unter das Fernabsatzgesetz.

Dann bieten div. Händler eine Frist von 14 Tagen (wohl lt § 312 d BGB) oder auch länger an 30 oder 60 Tage (z. B. Thomann Musikhaus oder Bax Shop.

Wenn die Frist überschritten ist, gibt es keine freiwillige Rückgabe mehr nach Fernabsatz

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