Wann geht man denn zum Psychologen und wann zum Psychiater? Was ist der Unterschied?

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16 Antworten

Ein Psychologe ist einfach nur jemand, der Psychologie studiert hat. Der darf keine Patienten behandeln. Stattdessen kann er z.B. Unternehmen beraten (vor allem im Personalbereich), kann Bücher schreiben, als Kriminalpsychologe arbeiten oder Fragebögen entwickeln.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Weiterbildung zum Psychotherapeuten. Die dauert mehrere Jahre und im Anschluss daran darf sich der Psychologe Psychotherapeut nennen und Patienten behandeln, aber keine Medikamente verordnen. Er nutzt stattdessen Therapieverfahren wie Psychoanalyse, Verhaltenstherapie oder non-direktive Gesprächspsychotherapie.

Der Psychiater ist ein Arzt, der sich auf die Fachrichtung "Psychiatrie und Psychotherapie" spezialisiert hat. Im Gegensatz zum psychologischen Psychotherapeuten darf er auch Medikamente verschreiben.

Eigentlich ist es ganz einfach: Ein Psychologe kann zuerstmal eine Diagnose stellen. Es gibt eigentlich nichts was ein Psychiater besser diagnostizieren könnte als ein Psychologe. Der Psychologe kann dir dann eine Therapie bei einem Psychiater verschreiben wenn eine medikamentöse Behandlung von Nöten sein sollte. Ein Psychologe kann also z. B. eine Schizophrenie o. Ä. auch behandeln. Er darf nur keine Medikamente verschreiben weil er diese Form der Therapie nicht studiert hat. Aber bei schwerwiegenden geistigen Erkrankungen wird ja heutzutage oft neben der Gesprächstherapie medikamentös behandelt, deshalb haben die Psychologen den Ruf nur bei weniger schweren Fällen eingesetzt zu werden.

Hier ein paar Beispiele:

Dein Hausarzt hat bei dir eine Depression diagnostiziert.

  1. Er hat Zweifel welches Antidepressivum er dir deswegen verschreiben soll. Er schickt dich zu einem Pychiater der das studiert hat und ein vernünftiges Medikament vorschlagen kann.

  2. Er weiß nicht ob du ein Medikament brauchst oder "nur" eine Geprächstherapie. Er schickt dich zu einem Psychologen damit der herausfindet ob eine Gesprächstherapie reicht. Wenn nicht, schickt der Pychologe dich zum Psychiater weiter.

  3. Dein Hausarzt entscheidet sich für ein Medikament für dich und schickt dich danach zu einem Psychiater der diese Entscheidung absegnet. Wenn der Psychiater dies tut dann reicht eine medikamentöse Behandlung von deinem Hausarzt und eine psychotherapeutische von einem Pychologen.

Ich hoffe dir ist die Sache etwas klarer geworden. :)

Der unterschied ist das der Psychiater ein richtger Arzt ist und dich demzufolge auch richtig untersuchen kann bzw. wenn nötig auch Medikamente verschreiben darf.

Beide haben Studiert nur eben der Psychiater Medizin und dann die Fachrichtung Neurologie und Psychiatrie.

Der Psychologe hat eben das ganze auch studiert nur eben ohne das Medizin Studium und hat wahrscheinlich noch andere Bereiche Studiert die mit dem Thema zu tun haben.

Ein Psychologe hat Psychologie studiert. Er kann sich im Studium aber z. B. auch auf Arbeits- und Organisationspsychologie spezialisieren, muss also nicht als klinischer Psychologe (Therapeut) arbeiten. Ein Psychiater hat erst ein Medizinstudium absolviert und sich dann auf Psychologie und Psychiatrie spezialisiert. Zu wem Du nun gehen willst, ist eigentlich eine Frage des Vertrauens. Kompetent können beide sein. Gute Besserung und viel Glück bei der Arztwahl. Gruß Ina

kayo1548 14.07.2011, 00:41

Ja,

anzumerken bleitb aber, dass nur ein klinischer Psychologie mit Weiterbildung Psychotherapie anbieten darf. Andere Psychologen dürfen dies nicht.

Und auch von der Kasse wird logischerweise nur ein zugelassener Therapeut gezahlt ;)

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Ein Psychologe darf manl grundsätzlich gar keine psychischen Erkrnakungen behandlen, dies darf ein Psychologe erst nach einer Weiterbildung zum Psychotherapeuten.

Ein Psychotherapeut ist also ein Psychologe oder Arzt /bzw. bei Kinder und Jugendpsychotherapeuten auchPädagogen) mit einer Zusatzausbildung.

Ein Psychiather ist jemand der Medizin sudiert hat und danach eien Weiterbildung gemacht hat.

Psychologische Psychotherapeuten dürften keien Medikamente verschreiben, hierfür ist dann beispielsweise ein Psychiather zuständig.

Oft sieht es so aus, dass eine Therapie durch einen Psychotherapeuten erfolgt und falls notwendig eben medikamentöse Abstimmung durch einen Psychitather.

Serienchiller 14.07.2011, 00:52

Super, eine richtige Antwort! Endlich!

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Ganz simpel gesagt: der Psychiater ist Arzt und kann Medikamente verschreiben, der Psychologe kennt sich "nur" mit Psychologie aus und kann evtl. auch therapieren.

Mal ganz einfach gesagt: Der Psychiater darf Medikamente verschreiben, der Psychologe nicht. Zum Psychiater geht man, wenn man ein ernsthaftes Nervenleiden hat. Zum Psychologen kann man im Grunde immer gehen - der findet schon etwas, wo man nicht ganz richtig im Kopf ist. :-)

Bin zwar kein Fachmannn, würde aber tippen,dass wenn du:

Nicht schlafen kannst weil du dich ständig mit der Mutti zoffst, gehts zum Psychologen

Wenn du Angst vor dem weißen Löwen hast, der unter deinem Bett wohnt und dich bis auf die Arbeit verfolgt, gehts zum Psychater.

Letzterer ist Mediziner und hat auch den Rezeptblock für die bunten Pillen.

Psychiater unterstützt Dich in der Medikation!!! Psychologe unterstützt Dich in Gesprächen--darf keine Medikamente verschreiben!!! LG

ein psychiater ist ein arzt, er kann medikamente und therapien verschreiben. ein psychologe ist kein arzt, ansonsten haben beide berufsfelder viele gemeinsamkeiten

Psychologen haben einen Abschluss in der Psychologie, sie müssen nicht unbedingt dieses Amt ausführen.

Psychiater führen diesen Beruf aus.

Wikipedia bildet.

Tauzieherin 14.07.2011, 00:40

Ich glaube, hier hat jemand die Frage nicht verstanden!!!! Was führen sie aus? Unterschied!

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Psychologen um seelischen Rat, Beruhigung etc. zu suchen und seelische Hilfe zu bekommen und über seine Provleme zu plaudern, und Psychiater wenn man psychisch unstabil ist ;)

Tauzieherin 14.07.2011, 00:44

Warum hält man nicht den Mund, wenn man keine Ahnung hat

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Psychiater haben Medizin studiert, und anschließend eine Facharztweiterbildung zum Psychiater gemacht, also sind sie demnach Ärzte.

Ein Psychologe hilf dir mit persönlichen Problemen klar zu kommen ein Psychater hilft dir wenn du pschyisch "krank" bist.

Tauzieherin 14.07.2011, 00:38

Beide helfen, wenn Du psychisch krank bist(wenn Du Probleme hast)!!!

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Serienchiller 14.07.2011, 00:49
@Tauzieherin

Der Psychologe hilft dir weder mit persönlichen Problemen, noch mit psychischen Krankheiten. Er hilft dir höchstens, wenn du nicht verstehst, wieso deine Mitarbeiter nicht zusammenhalten und jeder macht, was er will.

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kayo1548 14.07.2011, 00:54
@Serienchiller

Psychologie ist nicht gleich Psychologe ;)

Psychologie ist ein unvorstellbar großes Gebiet Es gibt da neben Arbeits oder SOzialpsychologen auch klinische Psychologen und diese sind befähigt (nach eienr Weiterbildung zum Psychotherapeuten) Psychotherapie anzubieten.

EDIT: hab gerade deine andere Antwort durchgelesen - anscheinend weißt du das ja schon - ok dann einfach meinen Post nicht beachten :D

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Wenn man verrückt ist... bzw. krank.

Ein Psychiater darf Dir auch Medikamente verschreiben. Ein Psychologe nicht.

Ganz einfach: Nach "Psychologe" und "Psychiater" googeln oder bei Wiki nachschauen und sich die Antwort selbst geben.

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