Wann entwickelte der Mensch die anatomische Fähigkeit, heiße Speisen zu verzehren, ohne sich dabei Zunge und Rache zu verbrennen?

 - (Gesundheit, Ernährung, Tiere)

11 Antworten

Dann gehöre ich eindeutig zu diesen Tieren, denn ich kann nichts Heisses essen oder trinken. Ob das jetzt ausgerechnet 60 Grad oder mehr oder weniger heiss ist könnte ich dabei noch nicht mal sagen, denn solange ein Essen oder Getränk noch raucht, rühre ich es nicht an.

Ob das Evolution oder Erfahrung ist, oder ob meine Schleimhäute empfindlicher sind als die anderer Leute kann ich Dir dabei auch nicht sagen, denn es ist nun mal so.

Im Japanischen wird die Sensibilität gegenüber heißen Nahrungsmitteln als 猫舌 (nekojita; deutsch: Katzenzunge) bezeichnet.

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Schon der Homo Erectus hat vor 1,5 Millionen seine Nahrung gekocht. Darauf weisen zumindest Funde hin. Das Kochen war wohl auch der entscheidende Faktor in der menschlichen Evolution, weil dadurch die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen signifikant verbessert wird, und auch schwer verdauliche Nahrung bekömmlich gemacht werden kann. Nicht so sehr der Verzehr von Fleisch, wie man eine Zeit lang dachte. Gekocht wurden Anfangs vor allem Wurzeln und Knollen. Wenn du eine typische Steinzeitmahlzeit haben möchtest, musst du eine Wurzelsuppe kochen.

Garnicht.

Es ist ein Zeichen für dich, dass es ungesund ist und du Körperwarme speisen essen solltest.

Das ist keine besondere Fähigkeit. Wärmerezeptoren haben nicht nur Menschen, die haben auch Tiere und die verraten, ob eine Speise weit genung abgekühlt ist, um sie verletzungsfrei essen zu können.

Unseren Hunden haben wir bisweilen beim Kochen auch etwas der heißen Reste in den Napf getan und die haben dann auch brav gewartet, bis es soweit abgekühlt war, dass sie es gut fressen konnten.

Ich frage mich gerade wie deutsch es denn bitte ist, die Temperatur seines Essens zu messen :D

Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Schmerzempfinden bei Verbrennungen irgendwann wegevolutioniert wird. Dieses Empfinden stellt schließlich eine Schutzmaßnahme des Gehirns dar, den Körper vor Verletzungen zu schützen.

Was höchstens sein kann ist, dass da manche Menschen unempfindlicher sind als andere.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selbst Hundebesitzer und ehrenamtlicher Verhaltensberater

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