Wann entstehen Kosten bei einer Psychotherapie?

...komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Hallo,

die Krankenkasse zahlt eine Psychotherapie, wenn eine behandlungsbedürftige Krankheit vorliegt. Der Therapeut ist verpflichtet, dies zu prüfen. Wenn er das bereits nach dem ersten Gespräch ausschließen (z.B. nur eine allgemeine Schüchternheit), wird er für den Folgetermin eine private Abrechnung anbieten. Ggf. kann er das auch erst nach dem 2., 3 oder 5. Termin feststellen.

Wenn man beim Therapeuten etwas unterschreibt, sollte man sich den Text genau durchlesen (am besten auch Kopie geben lassen). Auch die Regelungen bei Absage eines Termins können sehr wichtig sein (Grippe, Unfall, Dienstreise etc.). Wer trägt dann die finanziellen Nachteile?

Wenn der Therapeut einen nicht nicht auf eine Privatabrechnung hinweist, werden die Kosten über die Krankenkasse abgerechnet.

Die Entscheidung über den Kostenträger fällt immer vor Beginn des jeweiligen Termins (nie rückwirkend!).

Gruß

RHW

am besten du n immst kontakt mit deiner krankenkasse auf welchen therapeuten in deiner nähe sie übernehmen....dann entstehen dir keinerlei kosten

Also ich bin noch Minderjährig und Kassenpatientin, da kostet das gar nichts.Mein Vater hat auch mal Therapie gemacht (natürlich auch Kassenpatient) und bei ihm hat es auch nichts gekostet. In den ersten 5 Stundend will dein Therapeut rausfinden, ob du dich ihm öffnen kannst (ob du ihm offen von deinen Problemen erzählen kannst.) Du musst also keine Angst vor Kosten haben.

Das sind die "probatorischen" Sitzungen. Bis zu 5 sind möglich (ohne Kosten für dich) - sie sind genau dazu da, um zu klären, ob eine Psychotherapie überhaupt sinnvoll ist und ob Patient und Therapeut einen guten Draht zueinander finden können. Wenn nein, musst du auch nicht nachträglich bezahlen.

Meine Tochter hatte, soviel ich weiss, 6 Stunden zur Auswahl des Psychotherapeuten. Diese sind frei. Wenn er eine psych. Krankheit bei dir feststellt, dann musst du auch weiterhin nichts bezahlen, da es dann als ambulante Therapie laeuft.

"Bei dem Gespräch mit meinem Hausarzt meinte er aber ich solle mir keine allzugroßen Gedanken machen (habe Probleme beim Kontakt mit meinen Mitmenschen) - er fände mich normal."

Es ist ja schön, wenn er das meint - dafür kannst du dir aber nichts kaufen - d.h. die wohlwollende Aussage hilft dir nicht weiter - wahrscheinlich hat er deine Probleme auch nicht richtig nachvollziehen können.

Zunächst hast du eine Ü - das heisst, dass für die "Probestunden" keine Kosten anfallen werden.

Wenn Probleme vorhanden sind und ein starker Leidensdruck besteht - wird die KK i.d.R. auch die weitere Therapie übernehmen.

Frag den Psychologen auch, ob Einzeltherapie oder Gruppentherapie für dich sinnvoller sind - und mach dir einen Fragte-Zettel, um im 1. Gespräch alle anliegenden Fragen zu klären.

Alles Gute!

Liebe(r) Panda89,

die probatorischen Sitzungen werden in der Regel immer von den gesetzlichen Kassen übernommen. Ich kenne keinen Fall, in dem es da Probleme gab. Sprechen Sie aber es einfach bei der ersten Sitzung bei dem Therapeuten direkt an.

Vielleicht helfen Ihnen diese Infos weiter:

http://www.gutefrage.net/tipp/erste-schritte-zu-einer-psychotherapie

Viele Grüße

Es entstehen keinerlei Kosten. Wie die Ratgeber hier richtig schreiben, hast du erst einmal Probesitzungen, um zu sehen ob du mit dem Therapeuten klar kommst. An sonsten kannst du wechseln und einen neuen suchen.

Danach liegt es an dem Therapeuten und der Krankenkasse in wie weit die Kosten getragen werden.

Ich habe Klientel die zu Therapeuten gehen und bereits bis zu 2 Jahren, wöchentlich eine Therapiesitzung haben, ohne das sie Kosten tragen müssen.

Mein Beispiel ist es Extrembeispiel. Es soll nur zeigen das es auch ggf langfristig möglich ist.

In der Regel reicht es aus das dein Therapeut bescheinigt das deine Fortsetzung der Therapie erforderlich ist.

Zumindest habe ich diese positive Erfahrung mit der DAK und der KKH gemacht.

wenn nach den 5 probatorischen sitzungen (die die kasse zahlt) klar ist, dass du mit dem therapeuten zusammenarbeiten möchtest (und er mit dir), beantragt dein therapeut eine anzahl therapiestunden, welche dann von der kasse genehmigt werden und dich nichts kosten. sind die stunden um, kann entweder "nachschub" beantragt werden, oder du zahlst aus der eigenen kasse die therapie weiter, da nach ablauf der genehmigten stunden eine wartezeit von 2 jahren erfüllt sein muss, bis du wieder neue stunden genehmigt bekommst. kannst also auch eine therapiepause machen, wenn du nicht bezahlen möchtest.

die einzigen kosten, die quasi während der "genehmigten" zeit entstehen können sind die eines eventuellen ausfallhonorars für den fall, dass mal ein termin ausfällt und du dieses zu vertreten hast. aber das wird dir dein therapeut sicher erklären, ob und in welchen fällen er ein ausfallhonorar berechnet.

Nein, es entstehen für Dich keine weiteren Kosten. Du bist ja bereits recht gut informiert. Die ersten Stunden übernimmt die Krankenkasse garantiert. Wenn es tatsächlich der richtige Therapeut ist und eine längerfristige Therapie notwendig ist, wird der Therapeut die erforderliche Stundenanzahl bei der Kasse beantragen. Auch da musst Du (außer der Praxisbebühr des überweisenden Hausarztes und ggf. Medikamentenzuzahlung) nichts aus eigener Tasche bezahlen.

Probestunden muss man nicht bezahlen, da man ja die Überweisung des Hausarztes hat, also werden diese Stunden sowieso von der KK bezahlt.

Alles richtig, was die Ratgeber schreiben (dass die probatorischen Sitzungen von der Krankenkasse übernommen werden). Aber es muss sich immer um einen KV-zugelassenen Psychotherapeuten handeln! Frage bitte Deinen Psychotherapeuten, ob er KV-zugelassen ist.

Ich war oft zu oft beim Therapeuten........Es entstehen keinerlei Kosten.

Was möchtest Du wissen?