Wann Eisprung? Habe PCO

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Auf alle Fälle Temperatur messen. Wie das funktioniert, kannst du sehr gut in dem Buch "Natürlich und sicher" vom Trias-Verlag nachlesen. Eine lohnende Investition, die ich allen Frauen, die ohne Hormone verhüten oder schwanger werden wollen, ganz fest ans Herz legen kann.

Bei PCO hast du normalerweise Östrogenüberschuss, so dass sich zu viele Follikel auf die Reise machen. Desweiteren i.a. Regel zu hohe bzw. leicht erhöhte Insulinwerte. Das erhöhte Insulin führt über einen komplizierten Mechanismus (würde den Rahmen sprengen) zu einer erhöhten Testosteronproduktion, daher dann die Symptome der Vermännlichung bei PCO. Überschüssiges Testosteron wird bei Frauen in den Fettzellen in Östrogen umgewandelt, damit beginnt der Kreislauf des zu hohen Östrogens mit einer zu hohen Anzahl an Follikeln. Durch zu hohe Östrogenwerte wird der Follikelsprung verhindert, soll heißen, Eisprung kommt und kommt nicht. (Nach diesem Mechanismus funzt übrigens die Antibabypille: Dauer-Östrogengaben verhindern Eisprung). Die Follikel wachsen und wachsen und wachsen und nix passiert. Da die Follikel selbst auch wieder Östrogen abgeben, wird der Körper dann immer mehr mit Östrogen überschwemmt. Die 2. Zyklushälfte bleibt aus, du kannst nicht menstruieren. Daher bleibt bei PCO oft wochenlang die Periode aus. Die Gebärmutterschleimhaut baut und baut und baut sich weiter auf, eine zusätzliche Östrogenquelle. Irgendwann kommt der Punkt, wann es deiner Gebärmutter zu bunt wird und sie die Schleimhaut trotzdem los werden will. Dann bekommst du eine sogenannte Durchbruchsblutung, von der Mens nicht zu unterscheiden, hat aber mit der normalen Mens nix zu tun. Unter Umständen sind die überreifen Follikel dabei nicht zugrunde gegangen, sondern wachsen munter weiter. Im Ultraschall sind diese dann sehr gut als Eierstockszysten zu erkennen.

Um das Spiel zu unterbrechen, kannst du bei fehlendem Kinderwunsch die Pille nehmen. Das ist ein Kann, nicht ein Muss! Bei Kinderwunsch musst du deine Insulinwerte und Östrogenwerte in den Griff bekommen. Beide Werte kannst du durch gesunde Ernährung absenken: viel, viel Gemüse, gerne mageres Fleisch, nur langkettige Kohlenhydrate, nur ungesättigte Fettsäuren. Auf Kristallzucker und Weißmehl verzichten.

Wenn dir das zu kompliziert ist und du bereits Insulinresistenz hast (lass es testen!), dann kannst du deinem Zyklus mit Metformin auf die Sprünge helfen, wird vom Diabetes-Arzt verschrieben, evt. auch vom normalen Endokrinologen. Metformin hilft dem Körper, überschüssiges Insulin zu verarbeiten und verhindert damit zu hohes Testosteron, was wie oben beschrieben, in den Fettzellen in Östrogen umgewandelt wird. Gesunde Ernährung an sich lässt zu hohe Insulinspiegel jedoch gar nicht erst entstehen, damit wirst du langfristig kein Metformin mehr benötigen (es sei denn, du hast bereits Diabetes II). Da die Körperfettzellen das ideale Östrogendepot sind, kannst du mit Abnehmen also nicht nur deine Insulinwerte, sondern auch deinen Östrogenspiegel senken. Auch wenn du eine Punktion der Zysten durchführen lässt und du das Problem kurzfristig los bist, wirst du an einer gesunden Ernährung nicht vorbeikommen, sonst kehrt das Problem ziemlich schnell wieder zurück.

Möglicherweise wird dir von ärztlicher Seite sogar empfohlen, eine Punktion durchführen zu lassen UND für etwa drei Monate die Pille zu nehmen. Durch eine kurzfristige Pilleneinnahme erreichst du, dass ähnlich wie bei einem PC-Neustart dein Körper quasi nochmal ein Reset erfährt. Mit Pillenabsetzen fängt dein Körper quasi nochmal bei Null an. Ab da musst du die Regeln jedoch erst recht beachten, sonst bringt das Reset nix und das Problem kehrt auch dann zurück. Mir persönlich sagt diese Methode nicht besonders zu, da ja die meisten Pillen appetitsteigernd wirken und somit bei Insulinresistenz und insbesondere bei Dickleibigkeit meiner Meinung nach eher kontraproduktiv sind, da muss man wohl Vor- und Nachteile abwägen und eine persönliche Entscheidung treffen.

Wie auch immer: PCO ist keine Krankheit, die Frau dauerhaft mit sich herumschleppen muss, sondern heilbar! Ich wünsche dir, dass du mit deiner Veranlagung nicht haderst, sondern das Ganze als überschießende, aus dem Ruder geratene Fruchtbarkeit ansiehst, die du in den Griff bekommen wirst:-)) Nicht umsonst wurden in früheren Kulturen dickleibige Frauen als besonders fruchtbar angesehen!

Viel Erfolg, ich drücke dir ganz, ganz fest die Daumen!!

Errechnen nicht, aber Temperatur messen!

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